Sofie Fohn (1899-1990)

Bergweg

Pinselzeichnung, laviert.

Darstellung : 16,5 × 25 cm
Unter Passepartout u. Glas gerahmt: 32 × 42 cm.
In schönster Erhaltung.

Rückseitig handschriftlich :
“Für Herrn Oberamtsrat Ernst Thema /
Ein Gruß aus Südtirol mit den herzlichsten Wünschen zum 60. Geburtstag!
Bozen, Februar 1980 … von Sofie Fohn”.

Vita : “1899 geb. … in München als Tochter des Baumeisters Peter Schneider. 1933 Heirat mit dem Maler Emanuel Fohn, der ihr erste Unterweisung gibt. Längerer Aufenthalt des Ehepaares in Venedig und in Paris bei Andre Lhote. 1935 Übersiedlung nach Rom; Altarbild der heiligen Rita da Cascia für die Kirche von Olevano. Als Innenarchitektin Ausstattung von Herrensitzen italienischer Adliger. Aufbau der Sammlung Fohn. 1943 Umzug nach Kastelruth in Südtirol. 1946 Illustrationen zu Kurzgeschichten von O’Henry, die nicht zur Veröffentlichung gelangen. Ab 1954 Wohnsitz in Bozen. 1966 Tod des Ehemannes. 1990 gest. am 25. Januar in Bozen. Werke : München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen
Lit.: Biographie aus : Münchner Maler 1994, Bd. 5, S. 244-246 (Lit.; Abb.).- Vollmer 1953 ff.- S. F., Ausst.-Kat. zum 85. Geburtstag, München 1984” (Ingrid von der Dollen : Malerinnen im 20. Jahrhundert. Bildkunst der “verschollenen Generation”. Geburtsjahrgänge 1890-1910. – München 2000, S. 303”.

“Die Sammlung Sophie und Emanuel Fohn ist eine Kunstsammlung des Sammler- und Künstlerpaars Sophie und Emanuel Fohn. Die Sammlung sieht sich – von den Stiftern bewusst so formuliert – auch als Mahnung gegen jede totalitäre (kunst-)politische Haltung und für die Freiheit der Kunst. Die gesamte Sammlung stammt ursprünglich aus deutschen Museumsbesitz, dessen „moderne“ Abteilungen von den Nationalsozialisten in der Aktion Entartete Kunst weitgehend beschlagnahmt und teilweise gegen Devisen verschleudert wurde. Sophie und Emanuel Fohn fassten spontan den Entschluss, sich für die gefährdeten Kunstwerke einzusetzen, und kauften zahlreiche Werke ab. Sie tauschten weiterhin ihre ehemalige Sammlung mit Kunst des 18. und 19. Jahrhunderts mit dem Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda gegen die Werke sogenater entarteter Künstler. Die Sammlung wurde 1964 der Bayerischen Staatsgemäldesammlung geschenkt.” (Wikipedia)

145 EUR