Johann Viktor Krämer (1861 Adamov-1949 Wien): “Kreuzabnahme”
Zwei Zeichnungen (Bleistift/Kohle, weißgehöht)
auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).
Jeweils signiert und betitelt.
Blattgröße : 28 × 25 cm
Beide Seiten des Blattes mit deutlichen Altersspuren. Die äußerste rechte untere Ecke angesetzt (weit außerhalb der Darstellung). Rundum Schabspuren, teils fleckig, 2 Reißnagelstiche.
“Krämer, Johann Victor, * 23. 8. 1861 Adamsthal (Adamov, Tschechische Republik), † 6. 5. 1949 Wien, Maler. Studierte 1878-81 an der Wiener Kunstgewerbeschule, danach an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ab 1890 Reisen unter anderem nach Holland, Nordafrika, Ägypten und Palästina. Mitglied der Secession und des Hagenbundes. Neben Porträts und Landschaftsbildern schuf er auch religiöse Kompositionen.” (Österreich-Lexikon)
“Johann Victor Krämer, Maler, geb. am 23. 8. 1861 in Wien, gest. am 6. 5. 1947 ebenda. Krämer besuchte als Schüler von Ferdinand Laufenberger die Wiener Kunstgewerbeschule und die Wiener Akademie der bildenden Künste. Er hielt sich zu Studienzwecken für längere Zeit in Spanien, Frankreich, Palästina und Ägypten auf. Zu seinen Werken zählen Ölbilder und Aquarelle, darunter religiöse Gemälde aber auch Porträts und Landschaften, u. a. Kreuzabnahme, Himmelfahrt Christi, Ehebrecherin vor Christus, Nymphentanz, Maria Verkündung, Eisenwerksbilder aus Kladno und Flucht aus Ägypten. Krämer war Mitbegründer der “Wiener Secession” und erhielt u. a. den Reichel-Künstlerpreis (1887), den Rompreis (1888), die Karl Ludwig-Medaille (1896), den österreichischen Staatspreis (1926) und die goldene Lorbeer des Wiener Künstlerhauses (1947). 1917 wurde ihm der Titel Professor verliehen”. (Literaturarchiv d. Österreichischen Nationalbibliothek)
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