Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Louis Jules Trochu (1815-1896). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.)

General Louis Jules Trochu.

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt “Trochu”.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlage : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch (1812-90) / Molly (rudimentär) Ingesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Ingesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt auf Unterlagenkarton fest aufmontiert. Gering angestaubt.
Rückseitig kleine Schabstelle in der Schrift.

Louis Jules Trochu (1815 in Le Palais auf Belle-Île-1896 in Tours), französischer General und während der ersten Wochen der Belagerung von Paris (1870–1871) Präsident des Nationalen Verteidigungsrates – Gouvernement de la Défense nationale – (Wikip.)

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

55 EUR





Heinz Dress (Riedlingen/Donau (*1952) : Raga Helwa. - Farbholzschnitt, 1990

Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) : “Raga Helwa”.

Farbholzschnitt.
Mit Bleistift signiert, datiert (19)90,
Nr. 8 von insgesamt 40 Exemplaren.

Darstellung : 14,5 × 12 cm.
Passepartoutausschnitt : 27 × 20 cm.
Blattmaß : 40 × 25 cm.

Schwacher Lichtrand weit außerhalb der Darstellung.

Exemplar aus der Vorzugsmappe “Kunstreise Orient”

50 EUR





Konrad Schmid (*1959) : Reflexion. - Farbholzschnitt, 2000

Konrad Schmid (*1959) :

REFLEXION.

Holzschnitt, 2000.

Nummeriert und signiert : Exemplar Nr. 33 von 50.

Darstellung : 59,5 × 43 cm.
Blatt : 55,5 × 75,5 cm (vollrandig).

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
Immer lose in Mappe aufbewahrt.

Die Abb. ist leider sehr ungenügend:
Der Blattrand ist hellweiß (nicht grau) und das Blau im Zentrum gleichmäßig.

65 EUR





Maria Delago (1902 St. Leonhard/Passeier - Bozen/Brixen 1979) : Südtirolerin. - Radierung

Maria Delago (1902 St. Leonhard/Passeier – Bozen/Brixen 1979)

Junge Südtirolerin.

Radierung in Braun,
unterhalb des Plattenrandes bezeichnet/signiert : Orig.-Rad. – M. Delago.

Darstellung : 12 × 6,5 cm.
Blatt : 18,3 × 11,3 cm.

Die Radierung in schöner Erhaltung. Das Blatt in der rechten oberen Ecke (außerhalb der Darstellung) mit kleiner Knickspur.

Referenz: AKL XXV, 2000, 336.

35 EUR





Franz Heckendorf (1888 Berlin - 1962 München) : Vor/Bei Saloniki. - Farblithographie, c. 1916

Franz Heckendorf (1888 Berlin – 1962 München) : Vor Saloniki

Farbige Lithographie, um 1916.

In der Platte bezeichnet : “Heckendorf – Vor Saloniki”.
Am Unterrand das Signet der Berliner Secession sowie die abweichende Betitelung: “Bei Saloniki”.

Blatt aus der 29. Folge von “Krieg und Kunst. Original-Steinzeichnungen der Berliner Sezession”, im Verlag bei Julius Bard, Berlin. Erschienen von 1915-1918.

Darstellung : 26 × 24 cm
Blattmaß : 41,5 × 33,2 cm

Das Blatt in den weißen Rändern leicht stockfleckig, den Gesamteindruck wohl kaum beeinträchtigend. Feiner, ansprechender Altersschmelz.

Zu den Abbildungen : Das Papier erscheint in den Abb. zu stark chamois getönt. In natura ist die Tönung heller, in Richtung sandfarben. Die Farben dagegen sind kräftiger als auf den Scans.

40 EUR





Rudolf Ackermann (*1936 Broumov - lebt in der Nähe von Eichstätt): Pferd und Reiter. - Probedruck, 1999

Rudolf Ackermann (*1936):
Pferd und Reiter.

Holzschnitt, 1999.
Auf weißem Papier in Kartonstärke.

Signiert und als “Probe” bezeichnet.
Blatt : 59 × 69 cm.

Rudolf Ackermann, geboren in Broumov (Braunau), Ostböhmen.
Von 1957-1961 Akademie der Bildenden Künste in München,
1961-1978 Kunsterzieher an Gymnasien,
seit 1972 Kunstdozent an der Katholischen Universität Eichstätt.

75 EUR





Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : Sommerblumen. - Aquarell, 1952

Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : “Sommerblumen”

Aquarell.
Unten rechts monogrammiert, signiert und datiert : (19)52.
Rückseitig u.a. betitelt “Sommerblumen”

Darstellung/Blatt : 37,5 × 50 cm.

In guter Erhaltung.
Lediglich rückseitig Passepartoutmontagestreifen, die aber keinen Schaden anrichten (d.h. schlagen nicht bildseitig durch, auch künftig nicht zu erwarten).

Literatur : Thieme/Becker, 22, S. 60.

Wir können noch ein weiteres Aquarell von Paul Kühn anbieten.

45 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Nürnberg/Weinstadel. - Bleistift, 1902

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Nürnberg (Weinstadel und Wasserturm an der Pegnitz)

Bleistift (auf grünlich/graurem Tonpapier), 1902.
Signiert, ortsbezeichnet und datiert.

Darstellung : ca. 17 × 29 cm
Blattmaß : 23 × 32,5 cm

In der linken Blattseite (außerhalb der Darstellung) Papierknicke.
Zwei kleine Rostfleckchen am linken Darstellungsrand (kurz oberhalb der Gebäulichkeiten)

55 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Wilder Kaiser (Kaisertal). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Wilder Kaiser / Kaisertal.

Aquarell (Studie).
nicht signiert, jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel (2).
Blattgröße : 24,5 × 34,2 cm

Sehr entschiedens, farbkräftiges Blatt.
Die teils minimale Papierwellung (nur rückseitig merklich) ist dem raschen, nassen Arbeiten in der Natur geschuldet.
Am linken Blattrand eine ganz kleine/völlig unwesentliche Papierläsur (im Millimeterbereich).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

“Das Kaisertal (ehem. Sparchental) ist ein markanter Taleinschnitt zwischen Zahmer und Wilder Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. – Im Tal liegt eine Ortschaft von Ebbs, Bezirk Kufstein, die bis 2007 ohne Straßenanschluss war. Die andere südliche Talseite, ohne Dauerbesiedlung, ist Ortschaft der Stadt Kufstein.” (Wikip.)

98 EUR





Portrait : Ludwig de Dieu (1590 - 1642): Kupferstich v. "P. Dubordieu pinxit / I. Syderhoef sculp. / Cornelius Banheinningh excudit", ca. 1650

Porträt : Ludwig de Dieu (1590-1642)

Brustporträt in hochovaler Schriftkartusche :

“Ludovicus de Dieu. Gallobelgici Collegii Regens. & in Ecclesia Lugduno – Bat. Verbi Divini Minister.” Am unteren Rand der Hintergrunddarstellung die Lebensdaten: “Natus Flissingae 7 Apr. A. 1590 / Denatus Leida 23 Dec. A. 1642”.

Kupferstich/Kupferradierung.
In der Platte bezeichnet:
“P. Dubordieu pinxit / I. Syderhoef sculp. / Cornelius Banheinningh excudit”.

Darstellung (mit gestoch. Schrift) : 32,5 × 24 cm.
Blatt : 36 × 27 cm

Kräftiger Abzug auf Bütten mit Wasserzeichen. Blattunterrand (außerhalb der Darstellung) mit professionell hinterlegtem Einriß. Feine Zahlen von alter Hand am Plattenrand.

Theologe, Orientalist (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, a.a.O.)

Vita : “Dieu: Ludwig de D., ein bedeutender Theologe und Exeget des 17. Jahrhunderts, zu Vlissingen, wo sein Vater Prediger war, 1590 geboren, † 1642. Von Muttersseite dem Daniel Colonius, Regenten des wallonischen Collegiums zu Leyden, anverwandt, fand er in diesem gelehrten Manne einen vorzüglichen Führer, als er dort seine theologischen Studien begann. Bald erwies er sich als trefflicher Redner, weshalb Moritz von Nassau ihm, wiewol er damals noch Candidat war, das Hofpredigeramt anbot. Er schlug dies aus und folgte 1613 dem Ruf der wallonischen Gemeinde zu Middelburg. Vier Jahre später treffen wir ihn als Prediger der niederländischen Gemeinde zu Vlissingen und seit 1619 zu Leyden, wo er zugleich neben seinem Onkel Colonius als Regent des wallonischen Collegiums fungirte. Es gelang der neuerdings gestifteten Universität zu Utrecht nicht, ihn zu sich zu ziehen, und der Plan, ihm zu Leyden einen theologischen Lehrstuhl zu übertragen, ward leider durch seinen Tod vereitelt. Sein Hauptverdienst besteht in linguistischen und exegetisch-kritischen Arbeiten … [SCHRIFTEN] : “Compendium Grammaticae Hebraicae”, 1626; “Grammatica ling. orient. Hebr., Chald. et Syr. inter se collat.”, 1628; “Rudimenta ling. Persicae”, 1639. Seine “Animadversio ad quatuor Evang.”, 1631, enthält eine Kritik der Bibelübersetzungen des Erasmus und Beza; die Staatenübersetzung von 1618 und 1619 unterzog er in den nach seinem Tod herausgegebenen “Animadversiones in V. T. libros omnes” (1648) einer Kritik. Ueberdies besitzen wir von ihm: “Versio Syriaca Apocal. Joannis ex M. S. J. Scaligeri edita”, 1627; “Animadv. in Pauli ep. ad Romanos”, 1648; “Historia Christi Persice conscripta”, 1639; “Historia Petri Persice conscripta”, 1639; “Aphorismi theologici et Rhetorica sacra”, 1693; “Tractaat tegen de gierigheid”, 1660, 1695. Seine sämmtlichen kritischen Arbeiten sind von Leydecker unter dem Titel: “Critica sacra s. animadv. in loca quaed. V. et N. T.”, Amst. 1693 in Folio herausgegeben … (Slee, Jacob Cornelis van, „Dieu, Ludwig de“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 214 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd133404862.html?anchor=adb]

85 EUR





Porträt : Andreas Rivet/Andreas Rivetus (1572-1651) : Kupferstich, C. van Dalen, 1642 (od. 1642 ff.)

Porträt : Andreas Rivet (1572-1651) :

Brustporträt des A. Rivet im 60. Lebensjahr. In hochovaler Schriftkartusche:
“Andreas Rivetus Sammaxentinus Picto.
S. Theologiae Doctor et Professor aetat. LX [1642]”.

Kupferstich. In der Platte bezeichnet:
“Excudebat C. Dankertz et I. Lauwyck / C. van Dalen sculpsit”.

Darstellung (einschl. gestoch. Schriftkartusche) : 32 × 22,5 cm
Blatt : 36 × 27 cm (mit Wasserzeichen)

Kräftiger Abzug. Wasserrand am Blatt oben, bildseitig sichtbar bis an den Plattenrand, verso ist der Wasserrand deutlich weiter merklich. Kleines Wasserrändchen am linken Blattrand. Links Spuren alter Einheftung, rechts (außerhalb der Darstellung) alte kleine Hinterlegung.

Reformatorischer Theologe, Hugenotte. Professor in Leiden, Breda, Erzieher Wilhelms II. von Oranien (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, 1931-(33), S. 642, 21239).

Strong imprint with watermark. Waterstain to upper margin, visible to the platemark. A few other unobtrusive traces of age.

70 EUR





Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 - München 1990) : Spoleto. - Aquarell, 1960-er Jahre

Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 – München 1990) : Spoleto. Blick vom Dom.

Aquarell über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseitig ortsbezeichnet.
Mitte 1960er Jahre.

Unmittelbar aus dem Nachlaß der Künstlerin,
die Authentizität kann als gesichert gelten.

Darstellung/Blatt : 17 × 22,5 cm

Lediglich in der Himmelspartie links eine kleine/unwesentliche vertikale Druckspur, sonst in schöner frischer Erhaltung – immer in Mappen aufbewahrt. Rückseitig kl. Montierungsreste.

Vita : Ege, Clara (geb. Mohr), dt. Bildhauerin, Seidenweberin, *9.5.1897 Flensburg, †9.10.1990 Grünwald/München. oo Eduard E. […] Stud.: 1917-19 KGS Flensburg, bei dem Bildhauer Heinz Weddig. Enge Kontakte zur Graphikerin Anna Hochreuter sowie zur Wandervogelbewegung. […] – BIBLIOGRAPHIE Wolff-Thomsen, 1994. – Mitt. R. Kaim, München 2001” (Sven-Wieland Staps, in AKL XXXII, 2002, 295).

45 EUR





Potrait : Pieter Corneliszoon Hooft (1581-1647) : Kupferstich v. R. Perzyn nach J. Sandrart, um 1647

Potrait : Pieter Corneliszoon Hooft (1581-1647).

“Petrus Cornelius Hoofdius, Eques Regii Ordinis S. Michaelis, Arcis Mudanae Praefectus, Oppidorum et Agri Goeilandiae Praetor. Aetat. LXII An(n)o. Aerae Christ …”

Kupferstich, ca. 1647.
In der Platte bezeichnet :
“I. Sandrart pinxit. / R. Perzyn Sculp: / C. Dankertz excudebat – C. Barlaeus”.

Darstellung (mit Plattenrand) : 28 × 20 cm
Blatt : 36,3 × 27,5 cm

Guter, kräftiger Abzug. In der horizontalen Mitte feine Papierfältchen, die beim Trocknungsprozeß unmittelbar nach dem Druck entstanden sind. Die breiten, weißen Ränder leicht stockfleckig.

Papier mit Wasserzeichen (Krone/Lilie).

Bibliographische Referenz : Hollstein 50.II

Vita : “Pieter Corneliszoon Hooft (* 16. März 1581 in Amsterdam; † 21. Mai 1647 in Den Haag), Ritter von Sankt Michael, war ein niederländischer Dichter, Historiker und Dramatiker. – Hooft entstammte einer vornehmen Patrizierfamilie, welche im 17. und 18. Jahrhundert diverse Amsterdamer Bürgermeister stellen konnte. Sein Vater war Cornelis Hooft – ein um die Wende des 16. zum 17. Jahrhunderts mächtiger Amsterdamer Stadtregent – Catharina, seine Cousine, war die Ehefrau von Cornelis de Graeff. Er gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Renaissance in den Niederlanden. Seine Auffassungen waren humanistisch; in den Religionskriegen seines Zeitalters blieb er im Allgemeinen neutral. Sein bekanntestes Drama ist Warenar, das eine deutliche Beeinflussung durch das Werk des römischen Dramatikers Plautus verrät. Er war vermögend und verwaltete, da er Drossaard (Truchsess) von Muiden war, zwischen 1609 und 1647 das Muiderslot, ein Schloss 15 km östlich von Amsterdam. Dort entstand um ihn ab 1621 ein literarischer und musikalischer Kreis, der Muiderkring. Die Mitglieder und Besucher dieses Kreises hatten großen Einfluss auf die niederländische Literatur im 17. Jahrhundert.” (Wikip.).

65 EUR





Perücken/Perückenmacher : La Boutique de Perruquier. - Kupferstich, um 1750-1760

Perücken/Perückenmacher

“La Boutique de Perruquier.”
Am unterrand links : “Avec Privilege, du Triangle d’or Hotel des Ursins …”

Kupferstich, um 1750-1760

Darstellung/Blatt : 33 × 44,5 cm (mit Wasserzeichen)

Erhaltung :
Das Blatt ist an drei Seiten (oben u. jeweils seitlich) bis an den Darstellungsrand beschnitten, am Oberrand tls. etwas ungleichmäßig (dieser aber immerhin voll erhalten).

Der Stich wurde professionell von Stockflecken gereinigt, der Druck dadurch aber unvermeidlich etwas silbrig aber durchaus kräftig genug. Keine Risse oder sonstige Restaurierungen etc.

55 EUR





Detlef Willand : Das Gelbe Buch. Einhorn Drache Schmetterling. - Edition Walser-Presse, 1996. - Mit 14 Orig.-Holzschnitten (Pressendruck)

Deflef Willand :
Das Gelbe Buch. Einhorn Drache Schmetterling.

Detlef Willand zum Sechzigsten.
Drei Einhorngeschichten und sieben Sätze
zu Willands Bildern und ein Versuch über den Tag- und Nacht-Zyklus.

Erster Druck der Edition Walser-Presse, 1996.
Texte von Bertus Stock. Holzschnitte von Detlef Willand.

Mit 14 Original-Holzschnitten (2 lose beigelegt).

Folio-Format : 42 × 33 cm.
56 ungezählte Seiten.

Gelbe Orig.-Broschur.
Der Umschlag mit einem winzigen, stecknadelkopfkleinen, grauen Pünktchen – sonst außen wie innen geradezu verlagsfrisch (Umschlagkanten scharf, keine Bereibungen, offensichtlich kaum geöffnet).

Editorische Notiz :
Das Gelbe Buch wird als “Erster Druck der Walser-Presse” in einer einmaligen Auflage von 432 Exemplaren vorgelegt …”

Die Holzschnitte im Einzelnen (teils signiert/teils nicht signiert) :

Dame a la licorne (Aus der Holzschnittfolge “Jäger des Einhorns” (nicht sign.)
Apeiron (sign.)
Glückwunsch (chinesische Kalligraphie) (nicht sign.)
Bogenschütze (sign.)
Jäger des Einhorns (sign.)
Einhorn (sign.)
Katharsis (sign.)
Muse reitet einen Künstler zuschanden (sign.)
Kleine “Argo” (sign.)
Zeichen “Drache” (nicht sign.)
Drei besondere Freunde (nicht sign.)
Was mir so durch den Kopf geht (sign.)

Drache träumt – lose beigelegt, sign.
Meditation über sieben Schmetterlinge – lose beigelegt, sign.

275 EUR





Jacob Kallenberg (1540-1605) : "Wirtzburg" (Würzburg) - "Kauffbeuren" (Kaufbeuren) : Landsknecht(e) als Fahnenschwinger. - Holzschnitt, 1545

2 Holzschnitte auf einem Blatt (Vor- und Rückseite) :
“Wirtzburg” (Würzburg)
“Kauffbeuren” (Kaufbeuren)

Holzschnitte, 1545.
Exemplar der 1. Auflage (1579 erschien eine 2. Aufl., erkennbar am geänderten Schriftduktus).

Landsknecht, eine Fahne mit dem Wappen der Stadt Würzburg -
das sog. “Rennfähnlein” schwingend. Berg und Burg im Hintergrund sind
rein imaginiert.

Literatur : Hanswernfried Muth (Bearb.) : Ansichten aus dem alten Würzburg 1545-1945 (Aus der Graphischen Sammlung des Mainfränkischen Museums Würzburg), 1998. – Teil III, S. 12, Nr. 153.

Darstellungen : je ca. 21,5 × 14 cm.
Größe des angesetzten Papiers : 29 × 19 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg, Monogramm unten rechts “IK”
(nachgewiesen tätig in Bern ca. 1535/65).
Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […], 1545 [Exemplar(e) der 1. Auflage].

Das Blatt ist nicht – wie gelegentlich auch zu finden – gespalten, sondern beidseitig original bedruckt. (Die Rückseite zeigt einen Landsknecht mit der Fahne/Wappen von Kaufbeuren.) Die Holzschnitte wurde rundum mit altem Bütten sehr gekonnt eingefenstert.

Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) siehe Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek.
Literatur : Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke und Schriften.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg).

155 EUR





Jakob Kallenberg (1540-1605) : Landsknechte als Fahnenschwinger. - Holzschnitte, 1545

Landsknechte als Fahnenschwinger.

Holzschnitt(e), 1545.
2 Holzschnittte auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).

Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […], 1545 (Exemplar der 1. Auflage, 1579 erschien noch eine 2. Aufl.).

Darstellungen : ca. 14 × 21,5 cm – Blatt : 28 × 18 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg, unten rechts monogrammiert : “I.K.”
(nachgewiesen tätig in Bern ca. 1535/65).

Erhaltung : Gute Drucke auf festem Büttenpapier, leicht altfleckig.
Der Druck der Rückseite jeweils leicht umseitig durchschlagend. Eine Hinterlegung mit dunklem Papier würde dies stark vermindern. – Das Blatt ist nicht, wie gelegentlich auch zu finden, gespalten und damit seiner Rückseite beraubt, sondern beidseitig original bedruckt.

Literatur : Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) s. Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek sowie Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke und Schriften.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Lansquenet, Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg).

125





Jacob Kallenberg (1540-1605) : "Lintpurg" - "Stramberg". Landsknecht als Fahnenschwinger. Holzschnitt, 1545

2Lintpurg” – “Stramberg”

Zwei Holzschnitte auf einem Blatt,
unten rechts bei “Lintpurg” Monogramm “IK”.

Jeweils ein Landsknecht, die Fahne mit Stadtwappen schwingend.

Darstellung mit Schrift : je ca. 23 × 14,3 cm.
Format des angesetzten Papiers : 29 × 19,5 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg (nachgewiesen tätig in Bern ca.1535/65)
Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […],
1545 (1. Auflage)

Das Blatt ist nicht – wie gelegentlich auch zu finden – gespalten, sondern beidseitig original bedruckt. Die Holzschnitte wurde rundum mit altem Bütten sehr gekonnt eingefenstert, dennoch gingen dabei kleine Partien der Einfassungslinie und des weißen Oberrandes verloren.

Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) siehe Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek.
Literatur : Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke u. Schriften.

Uns vorliegende “Fahnenschwinger” sind von jenen der 2. Auflage von 1579 u.a. unterscheidbar am anderen Schnittduktus der Beschriftung.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg)

125 EUR





Portrait : Gisbert Voetius (1589 - 1676) : Kupferstich, S. a. Lamsweerde, 1649

Gisbert Voetius (1589 – 1676)

“Gisbertus Voetius Theologiae in Academia Ultraiectina Professor Aetatis LX Anno 1649”

Kupferradierung.
In der Platte bezeichnet: “S. a. Lamsweerde delin. / sculps. et excud. Ultraj. 1649.

Darstellung/Blatt : 29 × 19,5 cm
Unterlagepapier : 36 × 27 cm

Etwas gebräunt. Bis an den Darstellungsrand beschnitten und alt auf Bütten aufgezogen (Ränder knittrig). Wurmgang unten rechts.

Reformierter Theologe, Utrecht (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, 1931- (33), S. 829, 27071).

48 EUR





Portrait : Henricus Geldorpius/Henrik van Geldorp (Sneek 1600-1652). Kupferstich P. Groos/C. de Pas/A. Sioerdtsma

Portrait : Henricus Geldorpius/Henrik van Geldorp (Sneek 1600-1652)

Brustporträt, am Pult sitzend

“Henricus Geldorpius ano MDC. Calend: Decemb. Snecae / Natus, Ostsanae et Leowardiae 4 Amstelodami 24 an. Eccles. fuit Ao 1652. pridie. jdus Oct. denatus …”

Kupferradierung.
In der Platte bezeichnet: “Crispin de Pas delin: / Pieter Goos excudit. / A. Sioerdtsma Fecit”.

Darstellung/Blatt : 31,5 × 21,4 cm
Unterlageblatt : 36 × 27 cm

Pastor in Leuwarden, Amsterdam (H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, 1931- (33), S. 272, 9214)

Erhaltungsmängel : Bis an den Darstellungsrand alt beschnitten und auf Bütten aufgezogen. Zwei Wurmgänge: in der gestochenen Schrift (kein Buchstabenverlust) sowie am Unterrand, links von der Mitte. Am rechten Blattrand oben zwei alte/geschlossene Randeinrisse. – Unterlagepapier rückseitig mit starker Leimverbräunung.

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48 EUR





Carl Kessler (1876-1968) : März an der Alpspitze (Wettersteingebirge)

Carl Kessler (1876-1968) : “März an der Alpspitze” (Wetterstein).

Aquarell, signiert,
um 1920-1935.

Blatt/Darstellung : 50 × 41 cm.

Das große Blatt am unteren/äußersten Blattrand mit kleinen Hinterlegungen,
die vier Blattecken, die kleine Knickstellen aufwiesen, wurden professionell mit Japan hinterlegt. Die weißen Blattränder rundum etwas altfleckig/angestaubt.

Insgesamt sehr ansprechendes Blatt.

Vita : 1876 in Coburg geboren. Besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia SeGgieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

165 EUR





Marie Luise Staudt-Zoerb : "Weißt du, wieviel Mücklein spielen ..." - Aquarell über Bleistift, 1936

Luise Staudt-Zoerb :

“Weißt du, wieviel Mücklein spielen …”

Diese (etw. abgewandelte) Textpassage stammt aus dem bekannten Volkslied/Kinderlied von Wilhelm Hey.

Aquarell über Bleistift,
signiert und datiert (unten rechts) : (19)36.

Darstellung : 14 × 11,5 cm
Passepartout : 27 × 22 cm
Rahmen : 28 × 23 cm (typ. 50/60er Jahre, gering bestoßen).

Auf dem schlichten Orig.-Passepartout nochmals signiert (L. Staudt-Zoerb)
und beschriftet : Weißt du wieviel Mücklein spielen / wieviel Fischlein sich kühlen / in der klaren Wasserflut?

Erhaltung : Die Aquarellfarben nicht ganz gleichmäßig, das Schwarz der Knabenweste etwas vorspringend. Das Passepartout etwas lichtschattig und mit kleinen bräunlichen Pünktchen. Das Glas innen leicht angelaufen.

Bilderbuch-Illustration, Kinderbuch-Illustration, Märchen.

55 EUR





Luise Staudt-Zoerb : "Weißt du, wieviel Kinder ..." - Aquarell über Bleistift, 1936

Luise Staudt-Zoerb :

“Weißt du, wieviel Kinder frühe stehen aus ihren Bettlein auf?”

Diese Textpassage stammt aus dem bekannten Volkslied/Kinderlied von Wilhelm Hey.

Aquarell über Bleistift,
signiert und datiert (unten rechts) : (19)36.

Darstellung : 14 × 11,5 cm
Passepartout : 27 × 22 cm
Rahmen : 28 × 23 cm (typ. 50/60er Jahre, gering bestoßen).

Auf dem schlichten Orig.-Passepartout nochmals signiert (L. Staudt-Zoerb)
und beschriftet.

Das Aquarell in guter Erhaltung. Das Passepartout etwas lichtschattig und mit kleinen bräunlichen Pünktchen, das Glas innen leicht angelaufen.

55 EUR





Joan Miró (1893 Barcelona - 1983 Palma de Mallorca) : La Danse du Feu. - Farblithographie, 1963

Joan Miró (1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca) :

“La Danse du Feu”

Orig.-Farblithographie, 1963.
Nicht signiert.

Das Blatt entstammt unmittelbar aus :
DERRIERE LE MIROIR : MIROARTIGAS.
Paris, bei Maeght, 1963.

Darstellung/Blattgröße : 38 × 56 cm.

Auf einem Doppelblatt!
Das Blatt ist entsprechend in der vertikalen Mitte gefaltet. Auf dem Scan bildseitig weniger erkennbar als in natura. Die Abbildung der Rückseite zeigt die Falte deutlicher.

Rückseitig Text, so original.

Erhaltung : In den äußersten Ecken und an den Enden des Mittelfalzes ganz minimale – im üblichen Betrachterabstand wohl kaum wahrnehmbare Druckspuren – sonst sauber/frisch.

75 EUR





Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Bozen. Bindergasse, 1918

Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) :

Bozen. Bindergasse.

Radierung, 1918.
In der Platte ortsbezeichnet.

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.).

Darstellung : 33,7 × 23,5 cm
Blatt : 48 × 33 cm (vollrandig erhalten)
Passepartout : 54 × 38,5 cm

Das Blatt ist nicht handsigniert und nicht nummeriert,
da aber das originale Titelblatt und ebenso das Inhaltsverzeichnis der Mappe vorliegt, kann das Blatt eindeutig bestimmt werden.

Erhaltung :
Das Blatt ist original an den oberen Ecken unter einem schlichten Passepartout montiert. Die Darstellung in unberührt schöner Erhaltung.

Das Passepartout am linken Rand mit Knickspuren u. mit leichten Alters- bzw. Handhabungsspuren. Bislang immer in die Mappe eingelegt.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Diese ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : Luigi Kasimir (eigentl. Alois Heinrich), geb. 1881 in Pettau/Untersteiermark,
1900 bis 1905 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1905 Ausstellung im Wiener Künstlerhaus. – 1911 Heirat mit der Künstlerin Tanna Hoernes (geb. 1887 in Graz, gest. 1972).

55 EUR





Detlef Willand (*1935 Heidenheim an der Brenz) : Studie (2 Pilger?). Tusche, 1987

Detlef Willand (*1935 Heidenheim a.d. Brenz) : Zwei Pilger (?)

Aquarellierte Tuschezeichnung mit etwas Farbstift,
unten rechts datiert und signiert : 7/10/87 – Willand

Darstellung : ca. 31 × 18 cm
Blatmaßt : 42,5 × 29,5 cm

Auf dem vollen Blatt (typ. Büttenrandabschluß).
Lediglich am Blattoberrand zwei schmale/professionelle Montierungsstreifen.
Das Blatt lag vormals unter Passepartout, war aber nie gerahmt und so auch nicht dem Licht ausgesetzt.

100 EUR





Carl Kessler (1876-1968) : Vorfrühling am Wagenbruchsee. Wetterstein. - Aquarell

Carl Kessler (1876-1968) :

“Vorfrühling am Wagenbruchsee. Wetterstein”

(eigentl. Wagenbrüchsee od. Geroldsee).

Aquarell,
unten links signiert, rückseitig betitelt, um 1920-1935.

Darstellung/Blattmaß : 35,5 × 50,5 cm.
Das Aquarell in farbfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

Carl Kessler hat dieses Wettersteinmotiv in manchen verschied. Formaten und Farbstellungen wiederholt.

Vita : Besuch der Kgl.-Sächsischen Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie. Etwa ab 1910 mehr u. mehr Spezialisierung auf Winterlandschaften, v.a. bayer. Alpen, Tirol, Schweiz. Mitglied d. Münchner Künstlergenossenschaft (später “Luitpoldgruppe”). Beschickte von 1911 an Ausstellungen im Glaspalast: 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930 (1931 brannte der Glaspalast ab). – Die zeitgenöss. Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Vgl. Clelia Segieth, in Bruckmanns Lex. der Münchner Kunst, V, 458 f.

Umgebung : Wallgau, Krün, Garmisch-Partenkirchen.

148 EUR





Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : Kirche mit Häusern. - Aquarell/Farbkreide, 1959

Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal)

Kirche mit Häusern und Stern.

Aquarell und Farbkreide.
Unten rechts monogrammiert u. datiert : PK (19)59

Darstellung/Blatt : 21 × 27,5 cm
Passepartout : 30,5 x 38 cm

Das Aquarell vom Künstler selbst in schlichtes Passepartout montiert.
Rückseitig mit eigenhändiger Widmung (1960) an Herrn Direktor Dattenberg / Mönchengladbach / Städtisches Museum.

Das Blatt aquarellüblich leicht wellig.

Der Künstler erinnert etwas an Christian Rohlfs.

Literatur : Thieme/Becker, 22, S. 60

48 EUR





Bengt Böckmans (*1936 Lund) : Terrace Orient. - Farblithographie, 1981

“Terrace Orient”

Farblithographie, 1981.

Ein Blatt aus der Mappe/Folge : “Innenräume und Aussichten”

Nummeriert (146 von 500 Exemplaren) und hansigniert.

Darstellung : ca. 35 × 45 cm
Blatt : 45 × 62 cm

Das Blatt in sehr schöner, frischer Erhaltung (noch nie gerahmt oder unter Passepartout).

Dabei : Die (ansonsten leere) Orig.-Mappe der Folge (mit Gebrauchsspuren).
Auf dem Innenumschlag Text zur Folge.

48 EUR





Tanna Kasimir-Hoernes (1887 Graz - 1972 Wien) : Kolomea / Kolomyja. - Farblithographie

Tanna Kasimir-Hoernes (1887 Graz – 1972 Wien) : Kolomea

Farblithographie/Künstlersteinzeichnung, 1918.

Nicht signiert, lediglich im Stein ortsbezeichnet: Kolomea

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.).

Darstellung : 18 × 25 cm
Blatt : 20,5 × 28,5 cxm

Das Blatt original an den seitl. Ecken unter schlichtes Orig.-Passepartout montiert.

Das Orig.-Passepartout (fleckig/bestoßen) wurde getrennt, da sich auf dem anderen Teil eine topogr. nicht zugehörige weitere Ansicht befand.

Die Darstellung in unberührt schöner Erhaltung.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Dieses ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : “Kasimir-Hoernes Johanna (Tanna), * 31. Jänner 1887 Graz, † 16. Juni 1972, Wien 19, Himmelstraße 40, Graphikerin, Malerin, Gattin (31. August 1911) Luigi Kasimirs. Sie studierte 1905-1908 an der Kunstschule für Frauen und Mädchen (bei Ludwig Michalek) und entwickelte mit ihrem Gatten eine spezielle Kaltnadeltechnik. Sie bereiste die ganze Welt. Ihre Arbeiten gehören zu den letzten bedeutenden im Stil der Wiener Vedute.”

“Kolomyja (ukrainisch Коломия; russisch Коломыя, polnisch Kołomyja, deutsch Kolomea, rumänisch Colomeea), Stadt in der westukrainischen Oblast Iwano-Frankiwsk am Fluß Pruth”.

50 EUR






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