Margret Prinz : Kosmos (Hommage à Ralf Winkler). - Farholzschnitt, 1996

Margret Prinz :

Kosmos (Hommage à Ralf Winkler)

Farbholzschnitt auf “Johannot”-Bütten, 1996.

Signiert und nummeriert : Nr. 33 von insgesamt 100.

Darstellung : ca. 50 × 60 cm
Blattmaß : 76 × 56 cm

Aus der Extra-Suite zum Bietigheimer Holzschnitt-Kalender auf das Jahr.
Nicht zu verwechseln mit der Kalender-Ausgabe auf einfachem Werkdruckpapier.

In blütenfrischer, vollrandiger Erhaltung.

Auf der Abb. erscheint das Blatt mit einem Graublaustich, in natura aber ist es hellweiß.

95 EUR





Jakob Kallenberg (1540-1605): Landsknechte als Fahnenschwinger. - Holzschnitt, 1545

Landsknechte als Fahnenschwinger.

Holzschnitt(e), 1545.
2 Holzschnittte auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).

Aus : Jacob Köbel, Wapen des Heyligen Römischen Reichs Teutscher Nation […], 1545 (Exemplar der 1. Auflage, 1579 erschien noch eine 2. Aufl.).

Darstellungen : ca. 14 × 21,5 cm – Blatt : 28 × 18 cm.

Zuschreibung an Jacob Kallenberg, unten rechts monogrammiert : “I.K.”
(nachgewiesen tätig in Bern ca. 1535/65).

Erhaltung : Gute Drucke auf festem Büttenpapier, nur leicht altfleckig.
Der Druck der Rückseite jeweils leicht umseitig durchschlagend. Eine Hinterlegung mit dunklem Papier würde dies stark vermindern. – Das Blatt ist nicht, wie gelegentlich auch zu finden, gespalten und damit seiner Rückseite beraubt, sondern beidseitig original bedruckt.

Literatur : Zu den beiden Ausgaben (1545/1579) s. Katalog der Lipperheideschen Kostümbibliothek sowie Josef Benzing : Jacob Köbel […] Bibliographie seiner Drucke und Schriften.

“Die Landsknechte waren nicht nur für ihre Kampfkraft, sondern auch für ihr extravagantes Erscheinungsbild bekannt. Ihre äußerst bunte Bekleidung bestand aus gepufften und geschlitzten Hemden und Hosen, zu denen sie eine Bundhaube bzw. schräg darüber ein breitkrempiges mit Federn und Wollbüschen bunt geschmücktes Barett aufsetzten. An den Füßen trugen sie die nach ihrer Form benannten Kuhmaulschuhe. Typisch waren auch das vor der Brust verschnürte Lederwams und bunt gefärbte Socken. Der Ursprung der geschlitzten Mode ist unklar; so wird vermutet, dass die enge Kleidung des späten 15. Jahrhunderts im Kampf äußerst hinderlich war. Die Landsknechte schlitzten sie deshalb auf, banden sich Stofffetzen um die Ärmel und ließen die dicken Unterstoffe herauspludern … Die auffällige gepuffte und geschlitzte Kleidung der Landsknechte, die eine imponierende Wirkung erzielen sollte, wurde in adeligen Kreisen als Anmaßung betrachtet. Auf Initiative Maximilians I. billigte ihnen der 1503 tagende Reichstag zu Augsburg jedoch das Recht zu, sich nach eigenem Gutdünken zu kleiden. Die Bekleidung war absolut uneinheitlich, lediglich die Offiziere waren meist durch eine bunte Schärpe erkennbar … Die Kleidung der Landsknechte beeinflusste die zivile Mode des damaligen Europas stark und wurde sogar in Stahl nachgebildet. So entstanden gepuffte und geschlitzte Paraderüstungen, die repräsentativen Zwecken dienten. Der Brayette genannte Genitalschutz der damaligen Rüstungen war ein stählernes Abbild des Hosenlatzes der Landsknechte.” (Wikipedia, 30.12.07). – SW: Lansquenet, Katzbalger, Renaissance-Waffen, Renaissancekleidung, Landsknechtmode, auch Jakob Kallenberg).

125 EUR





Petra Clemen (1911 Bonn - 1986 Bad Endorf/bei Prien a. Chiemsee) : [Eine Phantasie]. - Feder, weiß gehöht

Petra Clemen (1911 Bonn – 1986 Bad Endorf/bei Prien a. Chiemsee) :

Eine Phantasie /
oder auch eine Märchen-Illustration,
bzw. Vorlage für eine Buchillustration.

Federzeichnung, weiß gehöht.
Nicht bezeichnet, nicht signiert.
Wohl um 1940-1960.

Das Blatt stammt aus dem Nachlaß der Künstlerin.
Vergleiche mit anderen Arbeiten lassen eine zweifelsfreie Zuschreibung an Petra Clemen zu.

Darstellung/Blatt : 17 × 12 cm

Die Darstellung in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout. Lediglich in der äußersten, oberen rechten Ecke kleine/unwesentliche Druckspur.

Die Buchillustratorin Petra Clemen wurde 1911 in Bonn geboren. 1936 zog sie mit ihrer Familie nach (Bad) Endorf. Ihr Vater, Paul Martin Clemen (1866-1947), war u.a. Provinzialkonservator d. Rheinprovinz, ihre Mutter Elisabeth Luise/Lilly (1884-1966), eine geborene v. Wätjen, der Bruder Wolfgang (1909–1990), Prof. f. Aglistik an d. LMU Mchn. Petra Clemen arbeitete u.a. für Verlage wie Otto-Müller, Lambert Schneider u. auch Prestel.

95 EUR





Ferdinand Karl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.): Comte de Palikao (1796 Paris-1878 Versailles). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

Charles-Guillaume-Marie-Apollinaire-Antoine Cousin-Montauban,
comte de Palikao

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Palikao

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich, wegen des Beschnittes die in Klammern gesetzten Buchstaben von uns ergänzt.
“[Aus] dem Skizzenbuch me[ines] Vaters F.C. Klims[ch] [18]12-90) / Mo[lly] (I?)ngesser (?) / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt gekonnt alt auf Karton aufgezogen. Die weißen Blattränder etwas angestaubt. Rückseitig mit Schabstelle

Vita : “Charles-Guillaume-Marie-Apollinaire-Antoine Cousin-Montauban, comte de Palikao (* 24. Juni 1796 in Paris; † 8. Januar 1878 in Versailles) war ein französischer General und Staatsmann. Er war Oberkommandierender des französischen Expeditionskorps in China, das 1860 Peking einnahm, und vom 9. August bis 4. September 1870 Premier- und Kriegsminister des zusammenbrechenden zweiten Kaiserreichs” (Wikip.)

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

55 EUR





Detlef Willand (*1935) : Hexen. - Farbholzschnitt

“Drei Hexen oder das Einhorn sieht die Zukunft”

Farbholzschnitt von 2 Platten.

Nr. 17 von insgesamt 60 Exemplaren.
Handschriftl. nummeriert und signiert.

Darstellung : 22 × 25 cm
Blattmaß : 50 × 35 cm

In blütenfrischer, unberührter Erhaltung,
in orig. Papierbogen eingelegt.

Erschienen in der “Millenium-Edition” (1999).
Verlag im Unteren Tor / Bietigheim / Stefan Heiland.
Im Impressum dort findet sich auch der auf dem Holzschnitt
selbst nicht genannte Titel.

95 EUR





Detlef Willand (*1935 Heidenheim a.d. Brenz) : Montes Galicias (Pilger auf dem Jakobsweg). - Farbholzschnitt, 1985

Detlef Willand (*1935 Heidenheim a.d. Brenz)

“Montes Galicias”

Pilger auf dem Jakobsweg.

Farbholzschnitt, 1985.
In der Platte monogrammiert, handsigniert.

Zu dem erweiterten Zyklus “Der Weg”.
Eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Blattgröße : 25 × 39 cm (vollrandig erhalten).

Auf festem, weißen Bütten.
Unberührtes, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.

Detlef Willand : Holzschneiden 1970-2005 (=Werkverzeichnis der Druckgrafik), Hirschegg, 2005, dort 1985/13.

65 EUR





Detlef Willand (*1935) : Die blaue Brücke (Pilger auf dem Jakobsweg). - Farbholzschnitt, 1996

Detlef Willand (*1935) :

“Die blaue Brücke”

Drei Pilger auf dem Jakobsweg.

Farbholzschnitt, 1996.
Nicht nummeriert, jedoch handsigniert.

Farbholzschnitt zum Zyklus “Der Weg”.
Ein Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Blattgröße : 25 × 39 cm (vollrandig/unbeschnitten).

Auf festem, weißen Bütten.
Unberührtes, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.

Detlef Willand : Holzschneiden 1970-2005 (=Werkverzeichnis der Druckgrafik), Hirschegg, 2005, dort 1996/1.

55 EUR





Simon Dittrich (Teplitz-Schönau *1940) : Kolumbus. - Farbradierung, 1978

Simon Dittrich (Teplitz-Schönau *1940)

Farbradierung von 2 Platten.

Unten rechts handsigniert und datiert (19)78.
Unten links bezeichnet mit XXVI/LX

Im Werkverzeichnis der Radierungen wird eine Gesamtauflage von 100 Exemplaren + XXV (25) EA’s genannt. Die Auflage wurde 1977 gedruckt – hier vorlieg. E.A.-Exemplar erst ein Jahr später und offensichtl. wurden die E.A.‘s dann auch auf 60 Exemplare aufgestockt (s. Simon Dittrich. Werkverz. d. Rad., Dortmund 1983, S. 246/247)

E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P.W. Hartmann).

Darstellung : 40 × 31,5 cm
Blattmaß : 64,5 × 49,5 cm

In sehr schöner, frischer Erhaltung. Auf vollrandigem Büttenpapier, rundum mit dem originalen Büttenpapierabschluß. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

95 EUR





Detlef Willand (*1935) : Pilger und Tod. - Farbholzschnitt (mit Gefälligkeitssignatur)

Detlef Willand (*1935) :

Pilger und Tod.

Farbholzschnitt, von zwei Platten, 1986.

In der Platte monogrammiert sowie handsigniert unten rechts
(sogenannte “Gefälligkeitssignatur”, außerhalb der Auflage von 100 Exemplaren).

Darstellung : 34 × 35 cm
Blatt : 65,5 × 48 cm (mit Wasserzeichen)

Aufvollrandigen Bütten.
Ca. 3 Zentimeter unterhalb der Darstellung euro-große, schwache Schabspur,
minimale Handhabungsspuren weit außerhalb der Darstellung.

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Am Riegsee im Vorfrühling. - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Vorfrühling am Riegsee”

Aquarell, signiert sowie rückseitig betitelt.
Um 1925-1935.

Darstellung/Blatt : 25 × 35,5 cm.
Die Blattränder – wie sehr oft bei C. Kessler – tls. etwas ungleich beschnitten.

In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.
Lediglich rückseitig schwache Reste von abgelösten Passepartoutmontierungen.

Der Riegsee, ein Lieblingsmotiv C. Kesslers, das er immer wieder in verschiedenen Blickwinkeln, Farbstellungen und Bildgrößen wiedergegeben hat.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

Umgebung : Murnau am Staffelsee, Spatzenhausen, Seehausen am Staffelsee, Obersöchering, Großweil, Habach, Eglfing, Uffing am Staffelsee, Ohlstadt, Antdorf, Sindelsdorf, Schlehdorf, Huglfing, Iffeldorf, Eberfing, Kochel am See, Schwaigen.

148 EUR





[Monogrammist] : D/S - Glasobjekt. Studioglas. 1991

[Monogrammist] : D/S

Möglicherweise : Daniel Salazar, Lundberg Studios

Glasobjekt,
am Boden datiert (19)91
sowie monogrammiert : D/S (in Ligatur).

Höhe : 16,5 cm
Bodendurchmesser : 5 cm

Größte Weite : 10,5 cm
Gewicht : 2330 g.

In sehr schöner Erhaltung (keine Kratzer etc.)





Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) : Abu Zeed el Halaly. - Farbholzschnitt, 1988

Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) :

“Abu Zeed el Halaly (Abu Zayd al-Hilali)”.

Farbholzschnitt 1988.
Auf Johannot-Bütten (mit Wasserzeichen).
Handsigniert.

Darstellung : ca. : 52 × 41 cm
Blattmaß : 76 × 57 cm

Exemplar außerhalb der Auflage von 100 Exemplaren,
d.h. ohne Nummerierung jedoch sonst alle Merkmale der Auflage :
Auf Johannot-Bütten und signiert.

In blütenfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

Nicht zu verwechseln mit dem Holzschnitt aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender 1989, der lediglich auf Werkdruckpapier gedruckt wurde.

95 EUR





Josua Reichert (*1937) : Aus einer anderen Welt. - Typographie von 6 Platten, 1995

Josua Reichert (*1937)

“Aus einer anderen Welt”

Typographie von 6 Platten, 1995

Handschriftlich signiert und nummeriert :
Exemplar Nr. 33 von insgesamt 100.

Vorzugsausgabe/Extrasuite zum Holzschnitt-Kalender 1996.

Blattmaß : 76,5 × 56,5 cm
Auf Johannot-Bütten.

In blütenfrischer Erhaltung.
Noch nie gerahmt, immer in Mappe aufbewahrt.

Vita : “1937 in stuttgart geboren / 1956/57 arbeit in einer druckerei / 1959 studium bei prof. hap grieshaber an der staatlichen akademie der bildenden künste karlsruhe / 1960 werkstatt in stuttgart / seit 1961 werkstatt in münchen / 1963 deutscher kunstpreis der jugend für grafik /1964 certificate of merit, art directors club of new york / stipendium der geschwister-boehringer-ingelheim-stiftung zur förderung der geisteswissenschaften / 1966 stipendium des kulturkreises im bundesverband der deutschen industrie / 1967 preis der 9. biennale são paulo / 1968 förderungspreis der stadt münchen / 1970 gastdozent an der gerrit-rietveld-akademie amsterdam / 1972 übersiedelung nach haidholzen in 83071 stephanskirchen/simssee / 1987 karl-rössing-reisestipendium der bayerischen akademie der schönen künste münchen /seit 1989 mitglied im deutschen künstlerbund / 1995 dozent für hochdruck, sommerakademie neuburg an der donau /1997 werkverzeichnis 1959-1995 stuttgart, hatje / 1999 antiquaria-preis ludwigsburg / 2000 bundesverdienstkreuz” (Vita dankend entnommen aus www.josua-reichert.de)

128 EUR





Peter Zaumseil : Das Weiberbuch. 1992. - "Mit 19 von den Stöcken gedruckten und vom Künstler signierten Holzschnitten. Texte : Charles Bukowski und Ernst Jandl. - Auflage 90 Exemplare

Peter Zaumseil : Das Weiberbuch. 1992.

Impressum :

“Mit 19 von den Stöcken gedruckten und vom Künstler signierten Holzschnitten.
Texte : Charles Bukowski und Ernst Jandl

Gedruckt bei Karl Kretschmer in Mosbach.
Fester Einband mit Titelholzschnitt auf Papyrus.
Beide Vorsatzblätter vom Stock gedruckt.
Jedem Exemplar liegt ein Unikat lose bei.

Im Impressum vom Künstler numeriert und signiert.
Auflage 90 Exemplare.

Verlag im Unteren Tor Bietigheim
Stefan Heiland
74303 Bietigheim-Bissingen

Imperial- Folio : 63 × 44,5 cm

Frisch und sauber.
Die Einbanddeckel – bindebedingt (wird wohl immr so sein) – leicht hochgebogen.

550 EUR





Uta Zaumseil (*1962) : Katze. - Farbholzschnitt, 1992

Uta Zaumseil (*1962) :

Katze

Farbholzschnitt auf Bütten, 1992.
Signiert und nummeriert : Nr. 82 von insgesamt 290 Exemplaren.

Darstellung : 29 × 39 cm
Blatt : 50 × 70 cm

In unberührter, frischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.
Das Papier ist blütenweiß (die Abb. läßt es zu dunkel erscheinen).

Bitte beachten : Die Abb. zeigt die Nr. 67 von 290 Exemplaren.
Hier vorliegende die Nr. 82 von 290 Exemplaren (außer der Nummerierung aber kein Unterschied). Wir haben einige Blätter der Auflage erworben.

95 EUR





Peter Zaumseil (*1955 Greiz) : Figuren. - Farbholzschnitt, 1996

Peter Zaumseil (*1955 Greiz) :

FIGUREN

Farbholzschnitt auf Bütten, 1996
Signiert und nummeriert : Nr. 33 von insgesamt 100 Exemplaren.

Darstellung : 44,5 × 47 cm
Blatt : 50 × 70 cm

In unberührt frischer Erhaltung.
Immer in Mappen aufbewahrt. Das Papier ist blütenweiß (die Abb. läßt es zu dunkel erscheinen).

95 EUR





Antje Wichtrey (*1966) : Akt - "in mir selbst verschwinden". - Farbholzschnitt. 1996. Signiert

Antje Wichtrey (*1966) : Akt – “in mir selbst verschwinden”.

Holzschnitt. 1996. Handsigniert.

Darstellung : 24 × 50 cm
Blatt : 76,5 × 56,5 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1997.
Limitierte Auflage 1200 Exemplare auf Werkdruckpapier – ohne Kalendarium.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben diees Blatt unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

Zu den Abbildungen: Die verzeinzelten klotzähnlichen Farbabweichungen in Abb. 1 sind abbildungstechnisch bedingt – Abb. 2 hier richtiger. Zudem ist das Papier hellweiß und nicht abgeschattet.

55 EUR





Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951) “Stiller Wintertag”

Wilhelm Schacht (1872 Leipzig – Rothenburg o.d.T. – Würzburg -1951)

“Stiller Wintertag”

Farblithographie (Künstlersteinzeichnung).

Erschienen bei Meerfeld & Donner Leipzig / Wandschmuck-Verlag.

Darstellung : 55,5 × 74,5 cm
Papiermaß : 60 × 80 cm

In vollrandiger, geradezu verlagsfrischer Erhaltung.
Die Lithographie war noch nie gerahmt und nicht unter Passepartout, vielmehr immer in einer Mappe aufbewahrt.

Literatur : Wilhelm Schacht (1872-1951) im Reichsstadtmuseum Rothenburg o.d.T. – 112 Seiten, zahlr. Abb. – Schriftenreihe des Reichsstadtmuseums Rothenburg ob der Tauber. – Museumsheft 2. – 1992.

95 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : wohl Marie Désiré Pierre Bataille (1862-1914). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.)

wohl : Brigadegeneral Marie Désiré Pierre Bataille.

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Bataille.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlage : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812[-90] / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt auf Unterlagekarton gekonnt aufgezogen. Darstellung minimal angestaubt. Rückseitenbeschriftung mit kleinem Abrieb.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

50 EUR





Ferdinand Karl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.): wohl General Émile Félix Fleury (1815-1884). - Aquarellminiatur

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

wohl : General Émile Félix Fleury (1815-1884).

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Fleury

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlagekarton : 13 × 9 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812-90) / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt gekonnt alt auf Karton aufgezogen. Die weißen Blattränder etwas angestaubt u. minimale Farbspritzer. Rückseitig mit Schabstelle

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

65 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Louis Jules Trochu (1815-1896). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.)

General Louis Jules Trochu.

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt “Trochu”.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlage : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch (1812-90) / Molly (rudimentär) Ingesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Ingesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt auf Unterlagenkarton fest aufmontiert. Gering angestaubt.
Rückseitig kleine Schabstelle in der Schrift.

Louis Jules Trochu (1815 in Le Palais auf Belle-Île-1896 in Tours), französischer General und während der ersten Wochen der Belagerung von Paris (1870–1871) Präsident des Nationalen Verteidigungsrates – Gouvernement de la Défense nationale – (Wikip.)

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

55 EUR





Heinz Dress (Riedlingen/Donau (*1952) : Raga Helwa. - Farbholzschnitt, 1990

Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) : “Raga Helwa”.

Farbholzschnitt.
Mit Bleistift signiert, datiert (19)90,
Nr. 8 von insgesamt 40 Exemplaren.

Darstellung : 14,5 × 12 cm.
Passepartoutausschnitt : 27 × 20 cm.
Blattmaß : 40 × 25 cm.

Schwacher Lichtrand weit außerhalb der Darstellung.

Exemplar aus der Vorzugsmappe “Kunstreise Orient”

50 EUR





Konrad Schmid (*1959) : Reflexion. - Farbholzschnitt, 2000

Konrad Schmid (*1959) :

REFLEXION.

Holzschnitt, 2000.

Nummeriert und signiert : Exemplar Nr. 33 von 50.

Darstellung : 59,5 × 43 cm.
Blatt : 55,5 × 75,5 cm (vollrandig).

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
Immer lose in Mappe aufbewahrt.

Die Abb. ist leider sehr ungenügend:
Der Blattrand ist hellweiß (nicht grau) und das Blau im Zentrum gleichmäßig.

65 EUR





Franz Heckendorf (1888 Berlin - 1962 München) : Vor/Bei Saloniki. - Farblithographie, c. 1916

Franz Heckendorf (1888 Berlin – 1962 München) : Vor Saloniki

Farbige Lithographie, um 1916.

In der Platte bezeichnet : “Heckendorf – Vor Saloniki”.
Am Unterrand das Signet der Berliner Secession sowie die abweichende Betitelung: “Bei Saloniki”.

Blatt aus der 29. Folge von “Krieg und Kunst. Original-Steinzeichnungen der Berliner Sezession”, im Verlag bei Julius Bard, Berlin. Erschienen von 1915-1918.

Darstellung : 26 × 24 cm
Blattmaß : 41,5 × 33,2 cm

Das Blatt in den weißen Rändern leicht stockfleckig, den Gesamteindruck wohl kaum beeinträchtigend. Feiner, ansprechender Altersschmelz.

Zu den Abbildungen : Das Papier erscheint in den Abb. zu stark chamois getönt. In natura ist die Tönung heller, in Richtung sandfarben. Die Farben dagegen sind kräftiger als auf den Scans.

40 EUR





Rudolf Ackermann (*1936 Broumov - lebt in der Nähe von Eichstätt): Pferd und Reiter. - Probedruck, 1999

Rudolf Ackermann (*1936):
Pferd und Reiter.

Holzschnitt, 1999.
Auf weißem Papier in Kartonstärke.

Signiert und als “Probe” bezeichnet.
Blatt : 59 × 69 cm.

Rudolf Ackermann, geboren in Broumov (Braunau), Ostböhmen.
Von 1957-1961 Akademie der Bildenden Künste in München,
1961-1978 Kunsterzieher an Gymnasien,
seit 1972 Kunstdozent an der Katholischen Universität Eichstätt.

75 EUR





Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : Sommerblumen. - Aquarell, 1952

Paul Kühn (1885 Erfurt – 1981 Elberfeld/Wuppertal) : “Sommerblumen”

Aquarell.
Unten rechts monogrammiert, signiert und datiert : (19)52.
Rückseitig u.a. betitelt “Sommerblumen”

Darstellung/Blatt : 37,5 × 50 cm.

In guter Erhaltung.
Lediglich rückseitig Passepartoutmontagestreifen, die aber keinen Schaden anrichten (d.h. schlagen nicht bildseitig durch, auch künftig nicht zu erwarten).

Literatur : Thieme/Becker, 22, S. 60.

Wir können noch ein weiteres Aquarell von Paul Kühn anbieten.

45 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Nürnberg/Weinstadel. - Bleistift, 1902

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Nürnberg (Weinstadel und Wasserturm an der Pegnitz)

Bleistift (auf grünlich/graurem Tonpapier), 1902.
Signiert, ortsbezeichnet und datiert.

Darstellung : ca. 17 × 29 cm
Blattmaß : 23 × 32,5 cm

In der linken Blattseite (außerhalb der Darstellung) Papierknicke.
Zwei kleine Rostfleckchen am linken Darstellungsrand (kurz oberhalb der Gebäulichkeiten)

55 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Wilder Kaiser (Kaisertal). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Wilder Kaiser / Kaisertal.

Aquarell (Studie).
nicht signiert, jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel (2).
Blattgröße : 24,5 × 34,2 cm

Sehr entschiedens, farbkräftiges Blatt.
Die teils minimale Papierwellung (nur rückseitig merklich) ist dem raschen, nassen Arbeiten in der Natur geschuldet.
Am linken Blattrand eine ganz kleine/völlig unwesentliche Papierläsur (im Millimeterbereich).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

“Das Kaisertal (ehem. Sparchental) ist ein markanter Taleinschnitt zwischen Zahmer und Wilder Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. – Im Tal liegt eine Ortschaft von Ebbs, Bezirk Kufstein, die bis 2007 ohne Straßenanschluss war. Die andere südliche Talseite, ohne Dauerbesiedlung, ist Ortschaft der Stadt Kufstein.” (Wikip.)

98 EUR





Portrait : Ludwig de Dieu (1590 - 1642): Kupferstich v. "P. Dubordieu pinxit / I. Syderhoef sculp. / Cornelius Banheinningh excudit", ca. 1650

Porträt : Ludwig de Dieu (1590-1642)

Brustporträt in hochovaler Schriftkartusche :

“Ludovicus de Dieu. Gallobelgici Collegii Regens. & in Ecclesia Lugduno – Bat. Verbi Divini Minister.” Am unteren Rand der Hintergrunddarstellung die Lebensdaten: “Natus Flissingae 7 Apr. A. 1590 / Denatus Leida 23 Dec. A. 1642”.

Kupferstich/Kupferradierung.
In der Platte bezeichnet:
“P. Dubordieu pinxit / I. Syderhoef sculp. / Cornelius Banheinningh excudit”.

Darstellung (mit gestoch. Schrift) : 32,5 × 24 cm.
Blatt : 36 × 27 cm

Kräftiger Abzug auf Bütten mit Wasserzeichen. Blattunterrand (außerhalb der Darstellung) mit professionell hinterlegtem Einriß. Feine Zahlen von alter Hand am Plattenrand.

Theologe, Orientalist (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, a.a.O.)

Vita : “Dieu: Ludwig de D., ein bedeutender Theologe und Exeget des 17. Jahrhunderts, zu Vlissingen, wo sein Vater Prediger war, 1590 geboren, † 1642. Von Muttersseite dem Daniel Colonius, Regenten des wallonischen Collegiums zu Leyden, anverwandt, fand er in diesem gelehrten Manne einen vorzüglichen Führer, als er dort seine theologischen Studien begann. Bald erwies er sich als trefflicher Redner, weshalb Moritz von Nassau ihm, wiewol er damals noch Candidat war, das Hofpredigeramt anbot. Er schlug dies aus und folgte 1613 dem Ruf der wallonischen Gemeinde zu Middelburg. Vier Jahre später treffen wir ihn als Prediger der niederländischen Gemeinde zu Vlissingen und seit 1619 zu Leyden, wo er zugleich neben seinem Onkel Colonius als Regent des wallonischen Collegiums fungirte. Es gelang der neuerdings gestifteten Universität zu Utrecht nicht, ihn zu sich zu ziehen, und der Plan, ihm zu Leyden einen theologischen Lehrstuhl zu übertragen, ward leider durch seinen Tod vereitelt. Sein Hauptverdienst besteht in linguistischen und exegetisch-kritischen Arbeiten … [SCHRIFTEN] : “Compendium Grammaticae Hebraicae”, 1626; “Grammatica ling. orient. Hebr., Chald. et Syr. inter se collat.”, 1628; “Rudimenta ling. Persicae”, 1639. Seine “Animadversio ad quatuor Evang.”, 1631, enthält eine Kritik der Bibelübersetzungen des Erasmus und Beza; die Staatenübersetzung von 1618 und 1619 unterzog er in den nach seinem Tod herausgegebenen “Animadversiones in V. T. libros omnes” (1648) einer Kritik. Ueberdies besitzen wir von ihm: “Versio Syriaca Apocal. Joannis ex M. S. J. Scaligeri edita”, 1627; “Animadv. in Pauli ep. ad Romanos”, 1648; “Historia Christi Persice conscripta”, 1639; “Historia Petri Persice conscripta”, 1639; “Aphorismi theologici et Rhetorica sacra”, 1693; “Tractaat tegen de gierigheid”, 1660, 1695. Seine sämmtlichen kritischen Arbeiten sind von Leydecker unter dem Titel: “Critica sacra s. animadv. in loca quaed. V. et N. T.”, Amst. 1693 in Folio herausgegeben … (Slee, Jacob Cornelis van, „Dieu, Ludwig de“, in: Allgemeine Deutsche Biographie 5 (1877), S. 214 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/pnd133404862.html?anchor=adb]

85 EUR





Porträt : Andreas Rivet/Andreas Rivetus (1572-1651) : Kupferstich, C. van Dalen, 1642 (od. 1642 ff.)

Porträt : Andreas Rivet (1572-1651) :

Brustporträt des A. Rivet im 60. Lebensjahr. In hochovaler Schriftkartusche:
“Andreas Rivetus Sammaxentinus Picto.
S. Theologiae Doctor et Professor aetat. LX [1642]”.

Kupferstich. In der Platte bezeichnet:
“Excudebat C. Dankertz et I. Lauwyck / C. van Dalen sculpsit”.

Darstellung (einschl. gestoch. Schriftkartusche) : 32 × 22,5 cm
Blatt : 36 × 27 cm (mit Wasserzeichen)

Kräftiger Abzug. Wasserrand am Blatt oben, bildseitig sichtbar bis an den Plattenrand, verso ist der Wasserrand deutlich weiter merklich. Kleines Wasserrändchen am linken Blattrand. Links Spuren alter Einheftung, rechts (außerhalb der Darstellung) alte kleine Hinterlegung.

Reformatorischer Theologe, Hugenotte. Professor in Leiden, Breda, Erzieher Wilhelms II. von Oranien (vgl. H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, 1931-(33), S. 642, 21239).

Strong imprint with watermark. Waterstain to upper margin, visible to the platemark. A few other unobtrusive traces of age.

70 EUR






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