Graphik 19. Jahrhundert

Anonymus : Fraenkische Burg/Schloss (?)

Bleistift leicht bräunlich getönt,
auf glattem Papier, ohne Signatur

Blattgröße : 24 × 31 cm

19./20. Jh.

In schöner Erhaltung.





Schloß Knillenberg - Bleistiftzeichnung, signiert

Bleistiftzeichnung mit Weißhöhung.

Blattgröße/Darstellung :

Unten links signiert : L. Gruna

In der Himmelspartie rechts kleine Druckspuren.





Monogrammist : Drei kleine Federzeichnungen (Vignetten), 1889

3 kleine Federzeichnungen auf 2 Blatt.

Beide Blätter monogrammiert (“NS”) und datiert : 1.II.89 bzw. 26.I.89

Die Größe der Darstellungen :
Das Mädchen (6×8 cm)
Mäuse und Hund (ca. 8×18 cm)
Arrangement auf Tisch (ca. 10×12 cm)

Die Größe der ganzen Blätter : 12 × 26 cm – 28 × 26 cm

Die Abbildungen zeigen die Zeichnungen zur Verdeutlichung wesentlich vergrößert.
Die Abbildung Abb. 2 (das Mädchen auf dem ganzen Blatt dargestellt) gibt in etwa das richtige Größenverhältnis.





Porträt : Wilhelm Herschel (1738 Hannover-1822 Slough bei Windsor). - Kupferstich von Fr. Müller nach Fr. Rehberg

Portrait : “Wilh. Herschel”

Kupferstich von Fr. Müller nach Friedrich Rehberg, um 1820

Darstellung : 18,5 × 14,8 cm – Blattgröße : 34,5 x ca. 24 cm

Das Blatt wurde von Stockflecken gereinigt. Schöner, gratiger Abzug auf festem, breitrandigen Papier mit Wasserzeichen.

55 EUR





Porträt : A. H. Franke, Kupferstich von F. Müller, um 1820

“A. H. Franke”

Kupferstich von F. Müller, um 1820

Darstellung : 19 × 15,2 cm – Blattgröße : 34,5 × 24,5 cm

Schönes, kräftiges Papier. Die Darstellung in sauberer Erhaltung. Die breiten weißen Ränder teils etwas altersfleckig und angestaubt.

55 €





Lorenz Quaglio (1793–1869) : "Bauernkinder von Grünwald" (bei München)

Kreide-Lithographie von Lorenzo Quaglio II, 1819.

Darstellung : 26 × 21 cm – Blattgröße : 34,5 × 28 cm

Papier mit Wasserzeichen (… A. Huber). Am Oberrand leicht übertönte Braunfleckchen (siehe Pfeile in der Abb.). Die breiten, weißen Ränder angestaubt und etwas rissig.

Inkunabel der Lithographie. Referenzliteratur : Winkler 642, 41. Siehe auch: Obb. Archiv, Bd. 108 (WVZ)

Orte in der Umgebung : Pullach im Isartal, Straßlach-Dingharting, Baierbrunn, Neuried, Taufkirchen, Oberhaching, Unterhaching, Gräfelfing, Schäftlarn, Egling, München, Planegg, Krailling, Gauting, Ottobrunn, Hohenbrunn, Icking, Brunnthal, Neubiberg, Sauerlach, Starnberg, Karlsfeld, Putzbrunn, Geretsried. – SW: Tracht, Mäher, Bauern, Bauersleut.

175 EUR





Lorenz Quaglio (1793–1869) : "Ein Knabe von Hechenkirchen" (Höhenkirchen/b. München)

Kreide-Lithographie von Lorenzo Quaglio II, 1813,
oben rechts ortsbezeichnet und datiert – unten rechts “L. Quaglio del.”

Darstellung : 26 × 21 cm – Blattgröße : 34,5 × 28 cm

Das Blatt etwas angestaubt und mit den üblichen leichten Fingerknicken, die breiten weißen Papieränder leicht gebräunt sowie mit minimalen Läsuren.

Inkunabel der Lithographie. – Referenzliteratur : Winkler 642,32. – Siehe auch: Oberbayerisches Archiv, Band 108 (WVZ).

Orte in der Umgebung : Brunnthal, Hohenbrunn, Putzbrunn, Haar, Grasbrunn, Egmating, Oberpframmern, Aying, Ottobrunn, Neubiberg, Sauerlach, Unterhaching, Feldkirchen, Oberhaching, Taufkirchen, Vaterstetten, Otterfing, Moosach, Aschheim, Zorneding, Valley, Holzkirchen, Glonn, Kirchheim bei München, Warngau

175 EUR





Ernst Fries (1801 Heidelberg – Karlsruhe 1833) : Stift Neuburg bei Heidelberg

Stift Neuburg bei Heidelberg
Blatt aus einer Folge von insgesamt 6 Ansichten von Stift Neuburg

Kreide-Lithographie auf aufgewalztem China, um 1829/1830.
In der Platte unten links monogrammiert (in Ligatur) : E/F
Vor aller Schrift (erschienen bei L. Meder, Heidelberg).

Darstellung : 14 × 23,8 cm – Blattgröße : 17 × 25,7 cm

Das Blatt wurde aufgrund Stockfleckigkeit fachgerecht gereinigt. In der Himmelspartie halb rechts ist dennoch ein Braunfleckchen verblieben, dass leicht übertönt wurde und somit nur noch wenig stört. Das Blatt ist leicht wellig, unter einem allfälligen Passepartout aber wohl kaum mehr merklich.

Nagler, Die Monogrammisten II, 1569. – R. Armin Winkler, Die Frühzeit der deutschen Lithographie. Ktlg. d. Bilddrucke v. 1796-1821. – 231, die ganze Folge 18-23 (die Datierung Winklers auf 1821 ist irrig).

Vita : “Fries ist neben Carl Philipp Fohr und Karl (Carl) Rottmann der bedeutendste Maler der Heidelberger Romantik. Erste Anregungen zum Malerberuf erhielt er wie sein Bruder Bernhard im elterlichen Hause, den ersten Zeichenunterricht bei F. Rottmann. 1815 ging er bei K. Kuntz in Karlsruhe in die Lehre. Es folgte eine 1jährige Unterweisung an der Münchener Akademie und bei Oberbaurat G. Moller in Darmstadt. 1820/21 war Fries wieder in München tätig, 1823 reiste er nach Italien zu längerem Studienaufenthalt in Rom. 1827 kehrte er nach Heidelberg zurück. Nach einem abermaligen Aufenthalt in München (1829/30) ernannte ihn Großherzog Leopold von Baden 1831 zum Hofmaler. Die letzten 2 Jahre verbrachte Fries abwechselnd in Karlsruhe, Heidelberg und Baden-Baden. – Der romantische Zug in der Kunst von Fries trat erst in Italien unter dem Einfluß des heroischen Landschaftsstils Joseph Anton Kochs und Ludwig Richters in Erscheinung. Besonders bildete er jetzt die Staffage als romantischen Stimmungsträger seiner Landschaften aus. In Heidelberg bevorzugte er den Kreis um Rat Schlosser in Stift Neuburg, den Sammelpunkt der romantischen Bewegung. Hier entstand die bekannte Folge der 6 Lithographien des Klosters, die Goethes Billigung fand. Während er vor seiner Italienreise sich auf das Zeichnen mit spitzem Bleistift und gelegentlichen Tuschelavierungen beschränkte, erlernte er in Italien, vermutlich anläßlich eines Besuches bei A. Wallis in Florenz, die Ölmalerei und gleichzeitig eine breitere und skizzenhafte Behandlung mancher Vorwürfe. Fries hat während seines Münchener Aufenthalts bayerische Gebirgslandschaften und Ansichten Salzburgs und des Salzkammerguts geschaffen. In Italien galt sein Interesse besonders der Umgebung Roms: der Campagna, dem Albaner-, Sabiner- und Latinergebirge, – in Süditalien der Bucht von Neapel. Zu seinen reifsten malerischen Leistungen gehören die Wiedergaben der heimatlichen Neckarlandschaften, des Heidelberger Schlosses und der anderen Denkmäler seiner Vaterstadt. Im Kurpfälzischen Museum ist sein Werk am reichhaltigsten vertreten” (NDB)





Ernst Fries (1801 Heidelberg-Karlsruhe 1833) : Stift Neuburg (bei Heidelberg)

Blick auf Stift Neuburg, im Vordergrund der Neckar.

Blatt aus der Folge von insgesamt 6 Blättern (Ansichten v. Stift Neuburg)

Kreide-Lithographie auf aufgewalztem China (ganz fein getönt), um 1829/1830
In der Platte unten links monogrammiert (Ligatur) : E/F
Vor aller Schrift. (Erschienen im Verlag L. Meder, Heidelberg).

Darstellung : 14 × 19,5 cm – Blattgröße : 24,2 × 31,2 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung. Die breiten, unbedruckten Blattränder etwas angestaubt u. teils ganz schwach wasserrandig. Oberhalb der linken Ecke der Darstellung (ca. 3 Millimeter außerhalb) ein feines, schwaches Papierfältchen. Die breiten, weißen Papierränder ganz leicht gewellt, die Darstellung nicht betroffen. (Das aufgewalzte China bedingt unterschiedl. Spannungsverhältnisse, daher dürfte die leichte Papierwellung rühren).

Literatur : R. Armin Winkler, Die Frühzeit der deutschen Lithographie. Ktlg. d. Bilddrucke v. 1796-1821. – 231, die ganze Folge Nr. 18-23.

Vita : “Fries ist neben Carl Philipp Fohr und Karl (Carl) Rottmann der bedeutendste Maler der Heidelberger Romantik. Erste Anregungen zum Malerberuf erhielt er wie sein Bruder Bernhard im elterlichen Hause, den ersten Zeichenunterricht bei F. Rottmann. 1815 ging er bei K. Kuntz in Karlsruhe in die Lehre. Es folgte eine 1jährige Unterweisung an der Münchener Akademie und bei Oberbaurat G. Moller in Darmstadt. 1820/21 war Fries wieder in München tätig, 1823 reiste er nach Italien zu längerem Studienaufenthalt in Rom. 1827 kehrte er nach Heidelberg zurück. Nach einem abermaligen Aufenthalt in München (1829/30) ernannte ihn Großherzog Leopold von Baden 1831 zum Hofmaler. Die letzten 2 Jahre verbrachte Fries abwechselnd in Karlsruhe, Heidelberg und Baden-Baden. – Der romantische Zug in der Kunst von Fries trat erst in Italien unter dem Einfluß des heroischen Landschaftsstils Joseph Anton Kochs und Ludwig Richters in Erscheinung. Besonders bildete er jetzt die Staffage als romantischen Stimmungsträger seiner Landschaften aus. In Heidelberg bevorzugte er den Kreis um Rat Schlosser in Stift Neuburg, den Sammelpunkt der romantischen Bewegung. Hier entstand die bekannte Folge der 6 Lithographien des Klosters, die Goethes Billigung fand. Während er vor seiner Italienreise sich auf das Zeichnen mit spitzem Bleistift und gelegentlichen Tuschelavierungen beschränkte, erlernte er in Italien, vermutlich anläßlich eines Besuches bei A. Wallis in Florenz, die Ölmalerei und gleichzeitig eine breitere und skizzenhafte Behandlung mancher Vorwürfe. Fries hat während seines Münchener Aufenthalts bayerische Gebirgslandschaften und Ansichten Salzburgs und des Salzkammerguts geschaffen. In Italien galt sein Interesse besonders der Umgebung Roms: der Campagna, dem Albaner-, Sabiner- und Latinergebirge, – in Süditalien der Bucht von Neapel. Zu seinen reifsten malerischen Leistungen gehören die Wiedergaben der heimatlichen Neckarlandschaften, des Heidelberger Schlosses und der anderen Denkmäler seiner Vaterstadt. Im Kurpfälzischen Museum ist sein Werk am reichhaltigsten vertreten” (NDB)





Johann Adam Klein (1792 – 1875) : Neujahrsgruß : Kalenderhändlerin

Radierung, in der Platte bezeichnet, signiert und datiert “Joh. A. Klein fc. 1814”.

Darstellung : 7,5 × 9,5 cm – Blattgröße : 18 × 21 cm

„Zum Neun Jahr / 1815“. – Es werden u.a. angeboten : „Schreib-Kalender auf das Jahr 1815“; „Wandkalender“, „Krackauer Kalender 1815“, „Bauern Kalender 1815“, „Sack Kalender“; „Neujahr Lieder“.

Auf festem, leicht filzigen Papier, die breiten, weißen Ränder stockfleckig.
Die Darstellung nur aber an/in den Plattenrändern betroffen. Schöner, differenzierter Abdruck.

Literatur : Jahn 155 / III (von III, mit der Adresse v. Ferdinand Kettner, Wien, unten links)

45 EUR






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