20. Jahrhundert
Pierre Bonnard (1867-1947) . "Jeune fille dans une barque" - Farblithographie nach Pierre Bonnard, VERVE, vol. II, 5/6, 1939
Pierre Bonnard (1867-1947) : “Jeune fille dans une barque”
Farblithographie nach Pierre Bonnard, 1939.
Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Pierre Bonnard.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.
Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :
VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol. II, Nos. 5/6, 1939.
Blattgröße/Bildgröße : 35, 5 × 26,5 cm.
Verso : Lithographie nach P. Bonnard : “Le petit dejeuneur (fragment)”.
Schönes, farbfrisches Blatt in sehr guter, vollrandiger Erhaltung.
Noch nie gerahmt od. unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder, Montierungsspuren etc.
85 EUR
Matthäus Schiestl (1869 Gnigl/Salzburg–1939 Würzburg/München) : “Wie Albrecht Dürer auf seiner Reise nach den Niederlanden an Sulzfeld am Main vorbeifährt am 16. Juli 1520”. - Künstlersteinzeichnung / Farblithographie, 1903
Matthaeus Schiestl (1869–1939) :
“Wie Albrecht Dürer auf seiner Reise nach den Niederlanden an Sulzfeld am Main vorbeifährt am 16. Juli 1520”.
Farbige Künstlersteinzeichnung (Farblithographie),
im Stein bezeichnet und datiert : 1903.
Verlag Robert Voigtländer, Leipzig.
Unten links im Stein mit dem Verlagssignet “RV”.
Sichtmaß : 70 × 99 cm.
Zeitgenössisch schlicht in schwarzer Leiste gerahmt.
Das offensichtlich von Anfang an gerahmte und rückseitig staubfrei verschlossene Blatt wurde von uns ausgerahmt. Das Glas, das innen etwas angelaufen war, gereinigt und schließlich mit säurefreiem Karton hinterlegt.
Der Rahmen mit geringen Altersspuren.
Das kapitale Blatt in einer unberührt schönen Erhaltung, wie es wohl nur noch äußerst selten zu finden sein dürfte.
Vita : Matthäus Schiestl (* 27. März 1869 in Gnigl b. Salzburg; † 30. Januar 1939 in München) war ein deutscher Maler und Grafiker … 1912 erhielt er den Titel Professor. Matthäus Schiestl ist im Würzburger Hauptfriedhof gemeinsam mit seinem Bruder Heinz Schiestl beerdigt …” (Würzburg Wiki).
Matthäus Schiestl war, ebenso wie seine beiden Brüder, Mitglied der Künstlervereinigung Hetzfelder Flößerzunft.
Umgegend : Marktsteft, Marktbreit, Segnitz, Kitzingen, Frickenhausen am Main, Buchbrunn, Ochsenfurt, Obernbreit, Mainbernheim, Willanzheim, Sommerhausen, Albertshofen, Biebelried, Winterhausen, Rödelsee, Theilheim, Großlangheim, Würzburg
Aufgrund der Größe und der Verglasung ist ein Postversand nicht möglich.
Wir liefern jedoch bis zu einer Entfernung von ca. 150 km kostenlos/persönlich aus.
Bei weiteren Strecken bitten wir, uns entsprechend entgegen zukommen.
Auch wäre eine Lieferung per Kunstspedition möglich (Kosten 120 EUR innerhalb Deutschlands). Eine Auslandslieferung ist nicht vorgesehen.
grk
Carl Kessler (1876-1968) : Kemptner Hütte mit Krottenspitzen u. Muttlerkopf (Oberstdorf/Allgäu). - Aquarell
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Kemptner Hütte mit Krottenspitzen und Muttlerkopf (Oberstdorf/Allgäu).
Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : ca. 1925-1935.
Blatt/Darstellung : 24,5 × 33 cm.
Zur Abbildung : Das Grün der Hänge ist auf dem Aquarell wesentlich satter als auf dem Scan.
In der Himmelspartie (oben mittig) minimales, unauffälliges Papierfältchen.
Farbfrisch wie am ersten Tag, noch nie unter Rahmen bzw. Passepartout, keine Lichtränder etc.
“Die Kemptner Hütte ist eine Alpenvereinshütte in den Allgäuer Alpen.
Das Schutzhaus gehört der Sektion Allgäu-Kempten des Deutschen Alpenvereins und ist (gemessen an den Übernachtungsmöglichkeiten) eine der größten Hütten der Alpen. Die Hütte liegt an Grashängen, die von 2.200 bis 2300 m hohen felsigen Bergen überragt werden. Sie befindet sich zwischen den Stationen Oberstdorf und Memminger Hütte auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 sowie am Zugang zum Heilbronner Weg zwischen Oberstdorf und der Rappenseehütte.” (Wikip.)
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913. – Horst Ludwig (Hg.): Lexikon der Münchner Kunst (Bruckmann).
165 EUR
Alwine Hotter (1895 Graz 1996) : Die Wahrung des äußeren Scheins. - Linolschnitt, signiert
Alwine Hotter (1895 Graz 1996)
“Die Wahrung des äußeren Scheins”
Blatt 11 der Folge “Liebesleben der feinen Gesellschaft”.
(rückseitig mit Bleistift bezeichnet).
Linolschnitt, 1923
Unten links mit Bleistift signiert.
Während die Gattin beim gemeinsamen Spaziergang unschuldig die Pflanzen am Wegrand betrachtet, schielt der Gatte zürück zu einer attraktiven Dame, deren Geste Einverständnis zu signalisieren scheint.
Darstellung : 21 × 16,5 cm
Blatt : 23 × 18 cm
Am der linken u. rechten oberen Blattecke leichte/punktuelle Braunverfärbung,
wohl herrührend von einer früheren Passepartoutmontierung.
Blattränder mit minimalsten Handhabungsspuren, am linken Blattrand (außerhalb der Darstellung) ein fein/unsichtbar mit Japan hinterlegter Riss von wenigen Millimetern.
Vita : [Alwine] Hotter kam 1895 in einer gutbürgerlichen Grazer Familie zur Welt. Sie studierte von 1912 bis 1915 an der Grazer Landeskunstschule bei den Professoren Anton Marussig und Alfred von Schrötter, später einige Monate lang in München bei den Professoren Knirr und Gröber. 1919 beteiligte sie sich an der Gründung des Werkbundes “Freiland”. Dieser Künstlerverein bestand zwar nur wenige Jahre lang, hatte jedoch … für das Grazer Kulturleben große Bedeutung als Vorläufer der Grazer Sezession. Hotter gehörte zu den fortschrittlichen Mitgliedern dieser Vereinigung, die sich damals gegen die heftige Kritik von Publikum und Presse für den Expressionismus engagierte. Freundschaftliche Beziehungen verbanden sie mit dem Künstlerkreis um Paul Schmidtbauer …
Gesellschaftskritik und ein Interesse für Jenseitig-Mystisches, Erotisches und (Alb)Traumhaftes äußert sich in ihren graphischen Arbeiten …, die sie oft in zyklischer Form angelegt hat …”
Siehe Begleittext (Katalog) der Kuratorin Gudrun Danzer zur Ausstellung : „Alwine Hotter – Eine Grazer Expressionistin“ (Graz 2006).
145 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Almenrausch. - Aquarell
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Almenrausch.
Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : ca. 1910-1920.
Darstellung : ca. 25 × 24 cm
Blatt : 31,5 × 26,5 cm
Das Blatt etwas angestaubt und gering altfleckig,
jedoch farbfrisch wie am ersten Tag.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913. – Horst Ludwig (Hg.): Lexikon der Münchner Kunst (Bruckmann).
75 EUR
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) : "Telephon". - Federzeichnung, signiert "Bele"
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) :
“Telephon”.
Mehr oder weniger ungeduldig wartet eine Schlange vor dem Telephonhäuschen.
Kleine Federzeichnung, signiert unten rechts : “Bele”.
Ob die Bezeichnung (“Telephon”) unterhalb des Blattes mit der Darstellung
ebenfalls von Bele Bachem stammt, können wir nicht sagen.
Blatt : 9 × 12 cm
Das Blatt wurde fest auf Unterlagekarton und dieser wieder auf schwarzen Samtkarton geklebt.
Rechts oberhalb der Figur zwei Kratzer.
Die rechte obere Ecke etwas knittrig, herrührend von der Eckenmontierung.
75 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Klais-Karwendel. - Aquarell, ortsbezeichnet, signiert und datiert : 16.4.(19)42
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
“Klais – Karwendel”
Aquarell,
ortsbezeichnet, signiert und datiert : 16.4.(19)42.
Blattgröße : 18 × 25,5 cm.
In unberührt farbfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt. Noch nie gerahmt, deshalb auch keine Lichtränder, Montierungsspuren etc.
Umgebung : Wallgau, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Garmisch-Partenkirchen, Ohlstadt, Ettal, Jachenau, Schwaigen, Schlehdorf, Kochel am See, Oberammergau, Grainau, Großweil, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
135 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Braunwald mit Ortstock links und Höch Turm
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Braunwald mit Ortstock links und Höch Turm.
(unrichtig bezeichnet : Beatenberg / Berner Oberland)
Aquarell, unten rechts signiert.
Nicht datiert : ca. 1920-1935.
Blatt : 36,7 × 47,4 cm.
Die äußersten Blattkanten ganz leicht angestoßen.
Kaum merkliche, äußerst schwache Braunfleckchen im linken Bildbereich.
An der li. Blattkante (ganz außen) kleines Fleckchen (wenige Millimeter).
Ein allfälliges Passepartout würde die Kanten jedoch überdecken.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.
195 EUR
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) : "Bildung". - Federzeichnung, signiert "Bele"
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) :
“Bildung”.
Der Student liegt faul auf dem Bett und läßt sich bedienen.
Kleine Federzeichnung, signiert unten rechts : “Bele”.
Ob die Bezeichnung (“Bildung”) unterhalb des Blattes mit der Darstellung
ebenfalls von Bele Bachem stammt, können wir nicht sagen.
Blatt : 10 × 8,5 cm
Das Blatt wurde fest auf Unterlagekarton und dieser wieder auf schwarzen Samtkarton geklebt.
75 EUR
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) : Vortritt. - Federzeichnung, signiert "Bele"
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) :
“Vortritt”.
Gerne läßt der Herr der Dame mit dem opulenten Hinterteil den Vortritt.
Federzeichnung, signiert “Bele”.
Oberhalb der Signatur ausradiert “Vortritt”.
Ob die Bezeichnung unterhalb des Blattes mit der Darstellung
ebenfalls von Bele Bachem stammt, können wir nicht sagen.
Blatt : 10,5 × 8,5 cm
Das Blatt wurde fest auf Unterlagekarton und dieser wieder auf schwarzen Samtkarton geklebt. Papier minimal wellig.
75 EUR
Johann Viktor Krämer (1861 Adamov-1949 Wien): "Kreuzabnahme" - 2 Bleistiftstudien auf einem Blatt (Vor- u. Rückseite).
Johann Viktor Krämer (1861 Adamov-1949 Wien): “Kreuzabnahme”
Zwei Zeichnungen (Bleistift/Kohle, weißgehöht)
auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).
Jeweils signiert und betitelt.
Blattgröße : 28 × 25 cm
Beide Seiten des Blattes mit deutlichen Altersspuren. Die äußerste rechte untere Ecke angesetzt (weit außerhalb der Darstellung). Rundum Schabspuren, teils fleckig, 2 Reißnagelstiche.
“Krämer, Johann Victor, * 23. 8. 1861 Adamsthal (Adamov, Tschechische Republik), † 6. 5. 1949 Wien, Maler. Studierte 1878-81 an der Wiener Kunstgewerbeschule, danach an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ab 1890 Reisen unter anderem nach Holland, Nordafrika, Ägypten und Palästina. Mitglied der Secession und des Hagenbundes. Neben Porträts und Landschaftsbildern schuf er auch religiöse Kompositionen.” (Österreich-Lexikon)
“Johann Victor Krämer, Maler, geb. am 23. 8. 1861 in Wien, gest. am 6. 5. 1947 ebenda. Krämer besuchte als Schüler von Ferdinand Laufenberger die Wiener Kunstgewerbeschule und die Wiener Akademie der bildenden Künste. Er hielt sich zu Studienzwecken für längere Zeit in Spanien, Frankreich, Palästina und Ägypten auf. Zu seinen Werken zählen Ölbilder und Aquarelle, darunter religiöse Gemälde aber auch Porträts und Landschaften, u. a. Kreuzabnahme, Himmelfahrt Christi, Ehebrecherin vor Christus, Nymphentanz, Maria Verkündung, Eisenwerksbilder aus Kladno und Flucht aus Ägypten. Krämer war Mitbegründer der “Wiener Secession” und erhielt u. a. den Reichel-Künstlerpreis (1887), den Rompreis (1888), die Karl Ludwig-Medaille (1896), den österreichischen Staatspreis (1926) und die goldene Lorbeer des Wiener Künstlerhauses (1947). 1917 wurde ihm der Titel Professor verliehen”. (Literaturarchiv d. Österreichischen Nationalbibliothek)
55 EUR
Karl Fred Dahmen (1917 Stolberg/bei Aachen - 1981 Preinersdorf/Chiemsee) : "Poetischer Alltag". - Farbaquatinta und Prägedruck. - Aus dem Nachlaß: von der Ehefrau Uschi Dahmen nummeriert, signiert und datiert : (19)79
Karl Fred Dahmen (1917 Stolberg/bei Aachen – 1981 Preinersdorf/Chiemsee)
“Poetischer Alltag”.
Farbaquatinta mit Prägedruck. 1979.
Nummerierung, Signatur, Datierungen von der Ehefrau Uschi Dahmen.
Auf dem Blatt unten rechts Nachlass-Blindstempel,
links unten ein weiterer Blindstempel.
Exemplar Nr. 56 von insgesamt 75 Exemplaren.
Darstellung : 39 × 45 cm – Blatt : 59 × 78,5 cm
In schöner, vollrandiger Erhaltung. Keine Kratzer, keine Beschabungen etc.
Die extrem breiten weißen Blattränder oben und unten unwesentlich leicht gewellt (siehe Abb. 2).
175 EUR
Werner Paul Schmidt (1888 Nauenndorf/b. Gotha - 1964 München) : Jüngling und Mädchen pflanzen ein Bäumchen. - Aquarell über Bleistift, monogrammiert "WPS"
Werner Paul Schmidt (1888-1964) :
Jüngling und Mädchen pflanzen ein Bäumchen.
Blatt/Darstellung : 42 × 30 cm
Das Blatt in vollrandiger, unbeschnittener Erhaltung.
Leichte Handhabungsspuren, gering angestaubt. Insgesamt in guter, ansprechender Erhaltung. Noch nie gerahmt, deshalb auch keine Lichtränder etc.
Vita : Werner Paul Schmidt : 1888 Nauendorf bei Gotha – 1964 München. Studierte in Weimar bei Max Thedy, ab 1906 an der Münchner Akademie und von 1913 an bei Franz von Stuck. Im Dritten Reich Ausstellungsverbot. Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, dort regelmäßig bei den Jahresausstellungen vertreten.
95 EUR
Cecil G. Charles King (1881-1942) : Venedig/Venezia - Fondamenta Zattere/"Afternoon on the Zattere". - Aquarell/Acquarello. - Signiert
Cecil G. Charles King (1881-1942) :
“Afternoon on the Zattere”
(Venedig : Fondamenta Zattere).
Aquarell/Watercolour.
Unten rechts signiert/signed.
Bildseitig nicht datiert :
Rückseitig Hinweise auf Örtlichkeit und Zeit : May 1912.
On the reverse some (unverified) informations about location and period.
Darstellung/Image size : 35,5 × 25,5 cm
Rahmen/Frame : 59 × 49 cm
Das Aquarell in schöner Erhaltung.
Unter reflexarmem und deshalb etwas milchigen Glas gerahmt.
Der sehr breite, wuchtige Rahmen teils berieben.
Zur Abbildung 1 : Am rechten u. linken Bildrand Schattenstreifen, diese abbildungstechnisch bedingt – nicht im Bild selbst vorkommend.
The shadows at right and left margins are caused by optical reflections.
Venice, Venezia, Italia, Italien, Italy, Venice
650 EUR
A. Paul Weber (1893-1980) : 10 Holzschnitte und Zeichnungen. - Herausgegeben von den Fahrenden Gesellen e.V. Gau Bayern, ohne Jahr (wohl um 1928)
A. Paul Weber (1893-1980) : 10 Holzschnitte und Zeichnungen.
Herausgegeben von den Fahrenden Gesellen e.V. Gau Bayern,
ohne Jahr (wohl um 1928).
Illustrierte Orig.-Mappe (25 × 12 cm)
mit 10 losen Blättern sowie einem orig. gefalteten Textblatt.
Der vordere Umschlag – mit der von A.P. Weber entworfenen Vignette – in der linken oberen Ecke mit leichter Bräunung. Die Blätter weisen ganz vereinzelt minimalste Lagerspuren auf. Insgesamt ungewöhnlich frische Erhaltung dieser selten aufzufindenden Publikation.
SW: Wandervogel, Wandervogelbewegung.
Vita : A. Paul Weber (* 1. November 1893 in Arnstadt; † 9. November 1980 in Schretstaken bei Mölln, Schleswig-Holstein), bürgerlich eigentlich Andreas Paul Weber, war ein bedeutender deutscher Lithograf, Zeichner und Maler.” (Wikip.)
75 EUR
Rita Mühlbauer (*1941 Immenstadt) : Zwerg Nase. - Aquarell. 1979. Monogrammiert
Rita Mühlbauer (*1941 Immenstadt) : “Zwerg Nase”
Diaphotofarbe (eine Art Aquarellfarbe).
Unten mittig (sehr klein) monogrammiert : “RM”.
Rückseitig auf beigefügtem Kartonrücken bezeichnet und datiert : 1979.
Durchmesser : 12 cm
Auf glatter, starker Pappe.
Darüber ein loses Passepartout mit der aufgedruckten Teller-Fahne eines Franklin-Tellers, nochmals darüber (zum Schutz) eine Klarsichtabdeckung.
Das Aquarell selbst in schönster, frischer Erhaltung.
Alle anderen Teile stärker angestaubt, fleckig und mit Handhabungsspuren.
Der gedruckte Tellerrand (Fahne) mit Papierfalte.
Es handelt sich um die originale Illustrationsvorlage für eine Märchen-Teller Serie von Franklin-Mint (von der Künstlerin freundlicherweise bestätigt).
“Zwerg Nase”, Märchen von Wilhelm Hauff, erstmals erschienen 1826.
345 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Wohl an der Würm bei Stockdorf. - Kleine Aquarellstudie
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Wohl an der Würm bei Stockdorf.
Aufgrund mehrerer Vergleiche mit anderen Kessler-Studien kann die Ortsbestimmung “Würm bei Stockdorf” als ziemlich gesichert gelten.
Kleines Aquarell (Skizzenblatt),
nicht signiert, jedoch verso mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : ca. 1915-1925.
Blattgröße : 17 × 11 cm.
Mehrere Restaurierungen :
u.a. ein längerer Einriß fein mit Japan geschlossen, untere linke Ecke hinterlegt und ein ganz minimales Stück ergänzt, kleine Knitterspuren sind dort verblieben.
Trotz der Altersspuren – ein sehr charmantes Blatt.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
Umgebung von Stockdorf : Krailling, Planegg, Germering, Neuried, Gräfelfing,
Gilching, Starnberg, Puchheim, Weßling, Baierbrunn, Alling, Schäftlarn, Berg, Pullach im Isartal, Grünwald, Eichenau, Pöcking
65 EUR
[A]. Thies : Mohn - Farblinolschnitt (evtl. Farbholzschnitt), undeutlich bezeichnet
[A]. Thies : “Mohn”
Farblinolschnitt (gelegentl. auch als “Farbholzschnitt” bezeichnet).
Unten handschriftlich betitelt und signiert : A. (?) Thies.
Darstellung : 25,5 × 17 cm – Blatt : 30 × 20,5 cm
Das Blatt ist alt (evtl. vom Künstler/der Künstlerin selbst) unter ein Passepartout montiert. Dabei wurde das Blatt an den beiden oberen Ecken festgeklebt. Offensichtlich ist der Unterlagekarton aber nicht säure- bzw. holzhaltig, da sich sonst längst ein Schaden zeigen würde. Das Papier weist allerdings unter dem Passepartoutausschnitt eine leichte Lichtrandigkeit auf. Die Blattkanten etw. bestoßen bzw. faltig, die Darstellung jedoch nicht betroffen.
45 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : "Frühling in Elmau", ca. 1930-1940
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
“Frühling in Elmau”
Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig eigenhändig betitelt (Frühling in Elmau)
sowie mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : ca. 1930-1940
Blattgröße : 25 × 36,5 cm.
Auf stark genarbtem Papier. Vom Künstler mit Bleistift umrandet.
In unberührt farbfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt. Noch nie gerahmt, deshalb auch keine Lichtränder, Montierungsspuren etc.
Umgebung : Wallgau, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Garmisch-Partenkirchen, Ohlstadt, Ettal, Jachenau, Schwaigen, Schlehdorf, Kochel am See, Oberammergau, Grainau, Großweil, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
100 EUR
Carl Kessler (1876-1968) : Neuhaus mit Wendelstein (bei Schliersee). - Aquarell, Dezember 1945
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Neuhaus / Wendelstein
Aquarell.
Signiert, ortsbezeichnet u. datiert : 18. Dez. (19)45.
Blattgröße : 19,5 × 30 cm.
In farbfrischer, guter Erhaltung.
Die Blattränder etwas ungleichmäßig beschnitten (vom Künstler selbst).
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
125 EUR
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