Graphik 20. Jahrhundert

Marc Chagall (1887-1985) : Derrière le miroir 27/28

Chagall, Marc : Derrière le miroir : Nr. 27-28

Paris, Maeght, Mars/Avril 1950 / 2. Auflage

Vollständiges Heft :
6 ungezählte Blätter (in losen Bogen) einschl. Umschlag.

Format : 38 × 28 cm

Umschlag und Doppelblatt innen in Farblithographie

Rundum in sehr frischer, sauberer Erhaltung.

Die innere, doppelblattgroße Lithographie aufgrund unseres begrenzten Scannerformates nur im Ausschnitt abgebildet.

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Rottach-Egern / Tegernsee

“Rottach-Tegernsee”

Aquarell, ortsbezeichnet und signiert.
Nicht datiert : wohl um 1920 oder auch etwas früher

Darstellung : 12,5 × 22 cm

In der Himmelspartie einige schwache kleine Altersfleckchen,
ansonsten farbfrisch.

Das Blatt wurde vom Künstler eigenhändig unter ein schlichtes Passepartout fest montiert. Dieses sehr stark bestoßen und fleckig. Wir legen ein frisch geschnittenes Passepartout in Museumsqualität darüber (kostenlos).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

175 EUR





Georges Braque (1882-1963) : Vögel. - Farblithographie nach Georges Braque, 1955

Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Georges Braque.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Bildgröße : 29,5 × 24 cm – Blattgröße : 35,5 × 26 cm

Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol VIII, Nos. 31 et 32, 1955
(= Carnets intimes de Georges Braque)

Schönes, farbfrisches, vollrandiges Blatt. In den weißen Blattecken, außerhalb der Darstellung leichte Handhabungsspuren. Bei einem allfälligen Passepartout würden diese ohnehin verdeckt.

Aus abbildungstechn. Gründen erscheinen die hellen Partien zu grau: “in natura” wesentlich sind diese Stellen wesentlich heller”

85 EUR





Georges Braque (1882-1963) : "Figure (Fragment)" - Farblithographie nach G. Braque, 1939

“Figure (Fragment)”

Orig.-Farblithographie nach Georges Braque, 1939

Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Georges Braque.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol. II, Nos. 5/6, 1939.

Verso typographisch betitelt. – Schönes, farbfrisches, vollrandiges Blatt. Lediglich in der oberen linken Ecke kleine Druckspur, die von der Bildseite her kaum wahrnehmbar ist.

95 EUR





Georges Braque (1882-1963) : Zwei Vögel. - Farblithographie nach Georges Braque, 1955.

Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Georges Braque.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol VIII, Nos. 31 et 32, 1955
(= Carnets intimes de Georges Braque)http://admin.steutzger.info/index.php?event=list

Schönes, farbfrisches, vollrandiges Blatt. Lediglich in der oberen u. unteren linken Ecke kleine Stauchspuren, die aber bei einer Rahmung unter dem Passepartout verdeckt würden.

85 EUR





Georges Braque (1882-1963) : Drei Vögel. - Farblithographie nach Georges Braque, 1955

Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Georges Braque.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Darstellung : 33,5 × 20 cm
Blattgröße : 35,4 × 26,2 cm

Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol VIII, Nos. 31 et 32, 1955
(= Carnets intimes de Georges Braque)

Schönes, farbfrisches, vollrandiges Blatt. Unter frischem, säurefreien Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität in allen Teilen.

95 EUR





Adolf Schinnerer (1876 Schwarzenbach/Saale-1949 Haimhausen) : "Toskanische Landschaft"

“Toskanische Landschaft”

Radierung, unten rechts mit Bleistift signiert : “A. Schinnerer”.
Rückseitig mit Bleistift ortsbezeichnet.

Darstellung (Plattenrand) : 16,5 × 23,5 cm – Blattgröße : 31,5 × 40 cm.

Sehr breitrandiges (= vollrandiges) Blatt. Die Darstellung in unberührt schöner Erhaltung. Die äußersten Blattränder minimalst gebräunt. – Rückseitig ist das Papier sehr stark gebräunt – offensichtlich lag das Blatt auf einer holzhaltigen Unterlage. Ein Durchwachsen ist aber nicht zu befürchten.

Vita : “Adolf Schinnerer (* 25. September 1876 in Schwarzenbach an der Saale; † 30. Januar 1949 in Ottershausen, Gemeindeteil von Haimhausen in Oberbayern) war ein deutscher Maler, Grafiker und Zeichner … Schinnerer wuchs von 1887 bis 1900 in Erlangen auf und wohnte 1903 bis 1912 in Tennenlohe bei Erlangen. Er studierte in Karlsruhe an der Kunstakademie und war unter anderem Schüler von Walter Conz, Ludwig Schmid-Reutte und Wilhelm Trübner. Anschließend studierte er an der Akademie der Bildenden Künste München und betrieb zugleich das Studium der Kunstgeschichte. 1909/1910 wurde er mit dem Villa-Romana-Preis ausgezeichnet, verbunden mit dem ein einjähriger Aufenthalt in Italien. 1921 erwarb er in Ottershausen bei München ein Anwesen, genannt „Schlössl“ … Ursprünglich ging er vom französischen Impressionismus aus, jedoch beschränkte er später seine Skala auf wenige kräftige Farben. In München, wo er Mitbegründer der Neuen Sezession war, lehrte er als Professor ab 1924 an der Akademie der Bildenden Künste. – Er gilt als Meister der Kaltnadel und hat viel illustriert, so z. B. 1921 The Tempest von William Shakespeare. – 1946 übernahm Schinnerer die Neuorganisation der Künstlervereinigung Kunstverein Dachau (KVD), deren ersten Vorsitz er bis 1947 innehatte.” (Wikip. 18.8.11)

75 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : SternenNacht am Arlberg

“Mondnacht i. St. Christoph am Arlberg”

Orig.-Farbradierung.
Vom Künstler eigenhändig ortsbezeichnet und signiert.

Darstellung (Plattenrand) : 24 × 29 cm
Blattgröße : 38 × 49,8 cm

Aus dem Nachlaß des Künstlers. In blütenfrischer, breitrandiger Erhaltung.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab.

Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

125 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz von Stuck (1863-1928)

“Bacchantenzug”. – Radierung von William Unger nach Franz von Stuck

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen)
Rahmen : 69 × 98 cm

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal eng an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Die Abb. mit dem verglasten Rahmen zeigt v.a. unten rechts Lichtreflexe – “in natura” ist die Radierung klar und gratig.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 200 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

Bacchus, Silen, Mänaden, Pan, Griechische/römische Mythologie

Jugendstil-Prachtblatt

850 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Sensenschmiede bei Ehrwald (Reutte/Tirol)

Kleine Aquarell-Studie, aus einem Skizzenbuch.

Nicht signiert, jedoch eigenhändig ortsbezeichnet :
“Sensenschmiede bei Ehrwald”, verso Nachlaßstempel.

Nicht datiert : wohl um 1910-1925.

Blattgröße : 11,2 × 19,3 cm
Leicht angestaubt und etwas altfleckig.

Ein feiner Nachweis der Kesslerschen Aquarellkunst.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

100 EUR






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