20. Jahrhundert

Heinrich Hönich (1873 Nieder-Hanichen - 1957 Prien am Chiemsee) : Rast im Kiefernwald (Hilfstitel)

1873 Nieder-Hanichen – 1957 Prien am Chiemsee) : Rast im Kiefernwald (Hilfstitel)

Radierung in Hellbraun, handsigniert sowie mit Auflagenbezeichnung : Nr. 5 von insg. 50 Exemplaren.

Aus einer Folge : Mittig mit “Bl. III” bezeichnet (evt. aus “Oden an die Natur” ?).

Darstellung : 37 × 30,5 cm – Blattgröße : 67 × 52 cm

Extrem breitrandiges (= vollrandiges Papier. Die breiten,weißen Ränder mit Handhabungsspuren (Fingerknicke) sowie etwas stockfleckig u, angestaubt. Die Darstellung selbst sehr schön erhalten.

Literatur : Thieme/Becker XVII, 209. – Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd. V, 419/420

50 EUR





Heinrich Hönich (1873 Nieder-Hanichen - 1957 Prien am Chiemsee) : Zwei spielende Kinder unter Birken (Hilfstitel)

Radierung in Hellbraun, handsigniert sowie mit Auflagenbezeichnung : Nr. 5 von insgesamt 50 Exemplaren.

Aus einer Folge : Mittig mit “Bl. VIII “ bezeichnet (evt. aus “Oden an die Natur” ?).

Darstellung : 27 × 24,8 cm – Blattgröße : 67 × 53 cm

Extrem breitrandiges (= vollrandiges Papier. Die breiten, weißen Ränder mit Handhabungsspuren (Fingerknicke). Die Darstellung selbst sehr schön erhalten.

Literatur : Thieme/Becker XVII, 209. – Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst, Bd. V, 419/420.





Hans Niedermeyer (*1884) : "Straubing"

3 Radierungen, jeweils handsigniert,
ein Blatt (Stadtturm) datiert : 1922.

Blattgrößen : 19 × 26 cm (2x) – 16 × 13,5 cm

Die breiten, weißen Ränder teils gering angestaubt, das Blatt mit dem Stadtturm in der linken unteren Ecke mit Papierknick (außerhalb der Darstellung). Insgesamt in schöner Erhaltung.





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Monreal / Eifel. - Aquarell, ca. 1910-1920

Aquarell, unten links signiert. – Nicht datiert : um 1910-1920.
Blattgröße : 25 × 31 cm

Das Aquarell in farbfrischer Erhaltung. In der Himmelspartie teils ganz schwache Bräunung.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

Nähere und weitere Umgebung : Düngenheim, Reudelsterz, Anschau, Weiler, Eulgem, Kehrig, Mayen, Sankt Johann, Urmersbach, Hambuch, Kirchwald, Kaisersesch, Hirten, Luxem, Ettringen, Masburg, Ditscheid, Gamlen, Zettingen, Bermel, Kalenborn, Illerich, Kaifenheim, Rieden, Landkern. – (Landkreis Mayen-Koblenz)

95 EUR





A. Vouoy (?) : Robe de duvetin bleu

“Robe de duventin bleu”

Pochoir-Kolorit, 1913.

Aus : “Journal des Dames et des Modes”,
Paris 1913, Blatt Nr. 115

Darstellung : 15,6 × 9 cm
Blattgröße : 22,3 × 14 cm

In sehr schöner, farbfrischer, vollrandiger Erhaltung.

Papier am Unterrand mit Wasserzeichen : “JOURNAL DES DAMES

Das Mode-Journal erschien von 1912-1914.

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

75 EUR





Charles Martin : "Fourreau de crépe de Chine ..."

“Fourreau de crépe de Chine. Veste de satin brodée á chale de linon”

Pochoir-Kolorit, 1913.

Aus : “Journal des Dames et des Modes”,
Paris 1913, Blatt Nr. 67

Darstellung : 15,5 × 9 cm
Blattgröße : 22,3 × 14,8 cm

Das bedeutende Mode-Journal erschien von 1912-1914.

Papier am Unterrand mit Wasserzeichen : “… Zonen”

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

75 EUR





Umberto Brunelleschi (1879-1948) : "Toilette au goût Vénitien"

“Toilette au goût Vénitien” – Bekleidung im venezianischen Stil

Pochoir-Kolorit, 1913

Nach einem Entwurf von Umberto Brunelleschi (1879-1948).

Aus : “Journal des Dames et des Modes” – “Costumes Parisiens”
Paris 1913, Blatt Nr. 122.

Darstellung : 15,5 × 9 cm
Blattgröße : 22 × 14 cm

Das bedeutende Mode-Journal erschien von 1912-1914.

In sehr schöner Erhaltung. In der Abb. erscheint das Papier etwas getönt – “in natura” aber hellweiß, lediglich der alleräußerste untere Blattrand mit kaum vermerklichem Lichträndchen. Das Blatt lag unter Passepartout, war aber nicht gerahmt, deshalb auch keine Papierbräunung etc., nur rückseitig/oben zwei schwache/kleine Reste alter Passepartoutmontagestreifen.

Papier mit Wasserzeichen : “JOURNAL DES DAMES

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

85 EUR





Carl Kessler (*1876 Coburg) : Veste Coburg

Veste Coburg.

Zwei Aquarell-Studien, nicht signiert,
aber rückseitig jeweils mit Nachlaßstempel.

Nicht datiert – etwa zwischen 1910-1930

Blattgrößen : je ca. 22 × 25 cm

Aus dem Nachlaß des Künstlers. Das etwas weiter ausgeführte Aquarell rechts mit 2 kleinen kreisförmigen Auslassungen, die C. Kessler selbst mit Bleistift flüchtig abgedeckt hat.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

Zus. 110 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : "Harburg bei Donauwörth"

“Harburg bei Donauwörth”

Aquarell, unten rechts signiert : Carl Kessler / Heimstetten / b. München.

Nicht datiert – etwa zwischen 1910-1935.

Blattgröße : 36,5 × 50,5 cm

Auf starkem “Schoellers Parole” Aquarellpapier. In der linken unteren Ecke mit minimalen Schabspuren. Die weißen Blattränder etwas angestaubt.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr und mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayer. Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausst. im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

Orte der näheren u. weiteren Umgebung : Huisheim, Wemding, Fünfstetten, Mönchsdeggingen, Möttingen, Kaisheim, Tapfheim, Alerheim, Buchdorf, Bissingen, Donauwörth, Hohenaltheim, Polsingen, Schwenningen, Monheim, Megesheim, Wechingen, Otting, Deiningen, Reimlingen, Buttenwiesen, Blindheim, Daiting, Wolferstadt, Munningen

140 EUR





Carl Otto Müller (1901-1970) : Spanische Tänzerin (Ballett)

Spanische Tänzerin (Ballett)

Lithographie, unten links mit Bleistiftsignatur des Künstlers.
In der Platte monogrammiert und datiert : C.O.M. (19)68.

Darstellung : ca. 27 × 21 cm
Blattformat : 38 × 32 cm

Auf starkem, leicht chamoisfarbenen Papier in breitrandiger/vollrandiger Erhaltung. (Aufgrund unseres begrenzten Scannerformates können wir die Seitenränder nicht vollständig darstellen.) – Am rechten Rand (außerhalb der Darstellung ganz leichte Druckspuren (Handhabungsspuren). Insgesamt sehr schönes, unberührtes Exemplar – noch nie gerahmt oder unter Passepartout (d.h. auch kein Lichtrand, keine Montagespuren).

Literatur :
Wilhelm Rüdiger. Der Maler C.O. Müller. Ingolstadt 1976.

SW: Beilngries, Eichstätt, Pfünz, Dollnstein, Wellheim, Konstein, Altmühltal, Altmühl, Walting, Inching, Altmühljura, Wasserzell, Rebdorf, Marienstein, Pfahldorf, Ingolstadt, Kösching, Grösdorf. Weibliche Akte/Akt. Workerszell, Gaimersheim, Böhmfeld, Gungolding, Obereichstätt, Altdorf, Kipfenberg. Lithostein v. Solnhofer Aktienverein auf dem Maxberg. Museum. Gunzenhausen

Verkauft





Hanns Anker (1873 Berlin - 1950 Hannover) : 2 Radierungen (Damenportrait - Erscheinung)

2 Radierungen :

1) Damenportrait.
Mit Bleistift signiert und bezeichnet : II. Zustand / 1. Abdruck / von reinem Kupfer

Darstellung (Plattenrand) : 29,5 × 19,5 cm – Blattgröße : 47,5 × 35 cm

Das breit- bzw. vollrandige Blatt (mit Trockenstempel “Libelle”) teils stockfleckig – auch in der Darstellung. Auf Wunsch können die Flecken von uns entfernt werden.

.
.

2) Erscheinung.
Mit Bleistift signiert. Die Bücher, in der Darstellung unten links, beschriftet : JACQUIER / SECURIUS.

Darstellung (Plattenrand) : 18 × 13 cm – Blattgröße : 28,5 × 21cm

Auf Japan. Unter schlichtem, alten Passepartout. An den beiden oberen Ecken mit 2 kleinen Streifen befestigt. Das schöne, wohlerhaltene Blatt liegt im übrigen frei.

Vita Vita : “Anker, Hanns (Johannes), dt. Illustrator, Maler, Graphiker, Buchgestalter, Bildhauer, *30.10.1873 Berlin, †22.4. 1950 Hannover. Stud.: Kunstgewerbeschule und AK Berlin, dann bei J. P. Laurens und Acad. Julian, Paris. Später wahrsch. in Blankenburg/Thüringen ansässig. – Geschätzt wurde er v. a. als Illustrator und Graphiker. Illustrierte Romane und Kinderbücher (z. B. M. Möller, Der große Krieg, Hannover 1915; F. Dahn, Ein Kampf um Rom, L. 1922, mit 175 von A. sign. Expl.; A. O. Weber, Nur nicht heiraten, B. 1911; id., Graf Schim von Panse, B. 1908); bibliophile Slgn (z. B. Neuer dt. Balladenschatz, B. 1906); graph. Mappen (z. B. Braunkohle und Brikett, 50 Jahre Bubiag, 13 Original Rad., sign., gedruckt bei Otto v. Holten, B. 1925; Das Jahr, 12 Original Hschn., Hans Klaus Verlag, Potsdam 1925); theoret. Schriften (z. B. Die Grotesklinie und ihre Spiegelvariation im modernen Ornament und in der Dekorationsmalerei, Kanter & Mohr, B. um 1900) und ein Musterkat. der Schriftgießerei H. Berhold AG Berlin/ St. Petersburg unter dem Titel Plakette für von A. entworfenen und vorgefertigte Ornament, Vignetten- und Figurenserien, für Werbemittel u. ä., als Anker-Serien bez., alles im Stil der Gründerzeit. Bei Amsler und Ruthardt, Berlin, gab A. Mappenwerke heraus und arbeitete als Buchgestalter (z. B. Die vier Evangelien, 1920). Während die Ill. meist realist. romantisierende Züge tragen, zeigt die nur als Abb. bekannte Plastik Der Morgen klassizisierende Formstrenge. Die Rad. der Industrielandschaften von 1925 sind lyrisch-realist. aufgefaßt …” (Roswitha Friedel in AKLIV, 1992, 136)

45 EUR





Hans Niedermeyer (*1884) : Am Ammersee. - Radierung, 1922

“Am Ammersee”

Kleine, hübsche Radierung.
Unten links in der Platte monogrammiert u. datiert (1922).
Dazu handschriftl. betitelt und signiert.

Darstellung : 9,5 × 11,5 cm
Blattmaß : 25 × 15 cm

An den Rändern Anflug von Stockfleckchen.

Hans Niedermeyer wurde 1884 in Regensburg geboren, war Architekt u. Graphiker.

Wir haben noch weitere Radierungen des Künstlers aus dessen Nachlaß am Lager.

30 EUR





Otto Pankok (1893-1966) : Freundinnen. - Farbholzschnitt

“Freundinnen”

Farbholzschnitt.

Posthumer Abzug (Erstdrucke erfolgten bereits im Jahr 1958).
Mit handschriftlichem Nachlaßvermerk der Witwe : “Nachlass Otto Pankok / Hulda Pankok”

Nach dem Tod von Hulda Pankok wurden die Abzüge nun von der Tochter Eva mit dem Nachlassvermerk versehen.

Provenienz : Nach zuverlässiger Auskunft des Vorbesitzers wurde der Abzug unmittelbar von der Witwe erworben.

Farbfrisches, farbsattes Exemplar.

Rainer Zimmermann (Bearb.) : Otto Pankok. Die Holzschnitte. Werkverzeichnis, Bd. I. – 1985.

WH 557. Hier findet sich auch der Hinweis auf die Auflagenlimitierung (35 Exemplare) sowie die Datierung (bis 1984).

1750 EUR