“Fleurs Mauriciennes”
Farblithographie, unten rechts handsigniert,
unten links numeriert : Nr. 65 von insgesamt 150 Exemplaren.
Nicht datiert : Um 1995.
Großformatige Darstellung : 73,5 × 55,8 cm
In sehr schöner, frischer Erhaltung.
265 EUR
Farblithographie, unten rechts handsigniert,
unten links numeriert : Nr. 65 von insgesamt 150 Exemplaren.
Nicht datiert : Um 1995.
Großformatige Darstellung : 73,5 × 55,8 cm
In sehr schöner, frischer Erhaltung.
265 EUR
Aquarellierte Tuschezeichnung mit etw. Farbstift,
unten rechts datiert und signiert : 7/10/87 – Willand
Darstellung : ca. 31 × 18 cm – Blattgröße : 42,5 × 29,5 cm
Auf dem vollen Blatt (typ. Büttenrandabschluß). In unberührter Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
285 EUR
Unten rechts signiert und datiert : Reipka 73.
Bezeichnet : Epreuve d’Artiste*
Blattgröße : 80 × 64,5 cm – Darstellung : 50 × 50 cm
*Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P. W. Hartmann)
Auf sehr starkem Karton, in vollrandiger Erhaltung.
Der untere Blattrand in einer Höhe von ca. 7 cm wellig. Minimale kleine Glanzstellen bzw. Druckunsauberkeiten – nur aus nächster Nähe merklich. Keine Fingerknicke o.ä.
Das Fond-Papier ist “in natura” selbstverständlich tiefschwarz, die Aufhellungen/Glanzstellen rühren von der Beleuchtung her.
Vita : “Reipka studierte von 1960 bis 1963 an der Kunstschule Bremen bei Johannes Schreiter und von 1963 bis 1968 an der Akademie der Bildenden Künste München bei Josef Oberberger. Hier ist er ab 1973 Professor und von 1976 bis 1979 deren Präsident. Daneben ist Reipka Mitglied des deutschen Künstlerbundes, der „Neuen Gruppe“ München und des Präsidiums der Ausstellungsleitung Haus der Kunst in München. Seit 1964 fanden über 400 Ausstellungsbeteiligungen und Einzelausstellungen statt; Arbeiten Reipkas befinden sich in etlichen Sammlungen, darunter die Bayerische Staatsgemäldesammlung, die Staatliche Sammlung in Stuttgart sowie die Staatliche Graphische Sammlung München. Er lebt und arbeitet in München und im Rottal.” (Wikipedia 16.10.11)
145 EUR
Oskar Maria Graf,
1894 in Berg/Starnberger See – 1967 New York
Holzschnitt.
Handschriftlich betitelt und signiert.
Ohne Auflagenbezeichnung.
Nach persönl. Auskunft von Rudolf Ackermann : ca. 50 Exemplare
Blattgröße : 85 × 58 cm
Vita : Rudolf Ackermann, geboren in Broumov (Braunau), Ostböhmen.
Von 1957-1961 Akademie der Bildenden Künste in München, 1961-1978 Kunsterzieher an Gymnasien, seit 1972 Kunstdozent an der Katholischen Universität Eichstätt.
90 EUR
Farbradierung mit Reliefprägung.
Betitelt, nummeriert und signiert :
E.A. 8/12
Darstellung : 12,5 × 14 cm
Blattgröße : 26 × 25 cm
Auf kräftiges Büttenpapier gedruckt.
In blütenfrischer, unberührter Erhaltung.
Das Blatt wurde von einer Pariser Galerie (Forum des Arts) 1996 erworben
und seitdem in einer Mappe aufbewahrt.
65 EUR
Holzschnitte – Handdrucke von Herrn Lang
in der Druckwerkstatt Mosbach,
auf “Fabriano Disegno” Papier, 210 g.
Blattformat jeweils : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September1998.
Auflage 48 Exemplare, jeder Holzschnitt handsigniert.
Alle Blätter in blütenfrischer völlig unberührter Erhaltung – immer in Kassette aufbewahrt.
“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).
“Robert Hammerstiel (* 18. Februar 1933 in Werschetz im heute serbischen Banat) ist ein österreichischer Maler, Grafiker und Holzschneider. Hammerstiel findet durch zahlreiche Auszeichnungen internationale Anerkennung. Zwischen 1944 und 1947 war die banatdeutsche Familie Hammerstiel interniert, 1947 gelang ihr die Flucht nach Österreich. Dort war Hammerstiel neben seinem Broterwerb schon früh als Maler tätig. Neben der Darstellung von Motiven aus seiner Umwelt
beginnt Hammerstiel, der sich selbst als „Überlebender von vielen Toten“ begreift, gegen Ende der 1960er Jahre seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten.Zwischen 1959 und 1966 studierte er bei den Professoren Gerda Matejka-Felden, Robert Schmidt und Gerhard Swoboda in Wien. Im Jahr 1985 erhielt er den Berufstitel Professor, er lebt in Pottschach, Niederösterreich und in Wien. Hammerstiels Werk thematisiert die Menschenwürde, das Menschsein unter widrigsten Umständen, von inneren Ängsten getrieben. Er opponiert vehement gegen das Herrische im Menschen und in der Gesellschaft, er klagt still und zugleich stark Ungerechtigkeit und immerwährende Zustände von Gewalt und Terror an. Hammerstiel sucht die Wirklichkeit hinter der scheinbaren Wahrheit, und es sind Hass und Grausamkeit, gegen die er sich stellt.
Ausstellungen in Auswahl : * 1973 Wien, Künstlerhaus Wien * 1988 New York, Austrian Institute * 1991 Kairo, Museum für Moderne Kunst * 1993 Wien, Künstlerhaus Wien * 2002 Vršac (Werschetz), Nationalmuseum * 2006 Wien, Leopold Museum * 2007 Wien, Künstlerhaus Wien * 1973 Österreichischer Grafikpreis * 1985 Professor – Verleihung des Berufstitels * 1998 Goldenes Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst * 2005 Verleihung des Titels Ritter d. Ordens des hl. Papstes Silvester durch Papst Joh. Paul II. * 2005 Goldener Lorbeer d. Gesellschaft d. bild. Künstler Österreichs, Künstlerhaus Wien
Je 75 EUR
Ein Pilger auf dem Jakobsweg
Farbholzschnitt aus dem erweiterten Zyklus “Der Weg”.
Ein Pilgerreise nach Santiago de Compostela
Blattgröße : 25 × 39 cm
Unten rechts handsigniert.
Auf festem, weißen Bütten.
Unberührtes, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.
65 EUR
Drei Pilger auf dem Jakobsweg.
Farbholzschnitt aus dem Zyklus “Der Weg”.
Ein Pilgerreise nach Santiago de Compostela.
Blattgröße : 25 × 39 cm
Unten rechts handsigniert.
Auf festem, weißen Bütten.
Unberührtes, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.
55 EUR
Siebdruck
Unten links signiert (und datiert ? 70 / 72)
Unten rechts Auflagenbezeichnung : 128 / 150
Darstellung : 44 × 30 cm
Blattgröße : 54 × 40 cm
Auf starkem Karton. In sehr schöner, sauberer Erhaltung.
95 EUR
Mischtechnik (Bleistift/Aquarell),
unten rechts mit Bleistift signiert : “Dittrich”
Blattgröße : 35,5 × 27 cm
Das Blatt weist einen Lichtrand auf (siehe Abbildung 1).
Die leichte Tönung des Blattes als Ganzes ist dabei wohl kaum störend, lediglich der Rand als solcher.
Zwei minimale Druckstellen im Bereich “unterhalb der rechten Hand” könnten vom Künstler selbst herrühren. – Ansonsten in schöner/sauberer/unberührter Erhaltung.
Das Blatt lag unter einem schlichten Passepartout, das der Künstler ganz offensichtlich selbst gefertigt hat.
Wir liefern den Passepartoutausschnitt mit, da sich rückseitig hierauf auch die Betitelung mit Bleistift (“Falkner”) findet. Provenienz : Simon Dittrich hat den “Falkner” vor längerer Zeit dem Vorbesitzer zum Geschenk gemacht.
110 EUR