Bengt Böckmans (*1936 Lund) : Terrace Orient. - Farblithographie, 1981

“Terrace Orient”

Farblithographie, 1981.

Ein Blatt aus der Mappe/Folge : “Innenräume und Aussichten”

Nummeriert (146 von 500 Exemplaren) und hansigniert.

Darstellung : ca. 35 × 45 cm
Blatt : 45 × 62 cm

Das Blatt in sehr schöner, frischer Erhaltung (noch nie gerahmt oder unter Passepartout).

Dabei : Die (ansonsten leere) Orig.-Mappe der Folge (mit Gebrauchsspuren).
Auf dem Innenumschlag Text zur Folge.





Landschaft mit Personen und Kalvarienberg (?) : Scherenschnitt, mit Goldfolie hinterlegt, wohl um 1900-1920

Landschaft mit Personen und Kalvarienberg (?)

Scherenschnitt, mit Goldfolie hinterlegt.

Wohl um 1900-1920
(vom Alter des Rähmchens auf den Schnitt geschlossen).

Darstellung (gemessen ohne schwarzen Rand) : 10 × 13 cm
Rahmen : 14 × 17 cm

Das Papier altersüblich gering wellig. Ein Ästlein am rechten Rand etwas geknickt (siehe Pfeil in Abb. 4). – Insgesamt in guter Erhaltung mit ansprechendem Altersschmelz.

Zwei Gehrungen des zeitgenössisch alten Rähmchens leicht klaffend (dennoch fest).

95 EUR





Adolf Erbslöh (1881 New York- 1947 Irschenhausen/Isartal) :

Adolf Erbslöh (1881 New York- 1947 Irschenhausen/Isartal)

Lithographie, handkoloriert.

Eigenhändig mit Bleistift bezeichnet, datiert u. signiert :
“Orig. Lith. (1942, XII), handcol.” – Erbslöh”

Darstellung : 30,5 × 43,5 cm
Blattmaß : 44 x 55,5 cm

Das Blatt mit nicht wenigen starken Stockflecken.
Der äußerste umlaufende Rand zeigt die Lichtrandigkeit des Blattes an. Ränder zudem mit einigen Silberfischsspuren.

“Erbslöh, Adolf, dt. Maler, Zeichner, Graphiker, *27.5.1881 New York, †2.5.1947 Irschenhausen/Isartal (heute zu Icking/Land-Kr. Bad Tölz). 1887 oder ’88 Rückkehr der Familie aus New York nach Barmen … Stud. 1901-04 KA Karlsruhe bei Ernst Schurth und Ludwig Schmid-Reutte; E. lernte dort Alexander Kanoldt kennen, zeitlebens eng befreundet … 1904-06 ABK München bei Ludwig von Herterich. Wird in München ansässig. 1906 … 1909 Gründungs-Mitglied und Schriftführer der Neuen Künstler-Vereinigung München. Aufgrund von Differenzen über die von E. in letzter Konsequenz abgelehnte Abstraktion kam es zum Bruch. Dieser führte zur Gründung der Künstler-Gruppe Der Blaue Reiter, der sich E. jedoch nicht anschloß, sondern den Vorsitz der Neuen Künstler-Vereinigung München übernahm. Ab 1911 Landschafts-Bilder aus der Gegend um Brannenburg am Inn … 1914 Reise über Klausen nach Italien (Assisi, Rom) … 1934 läßt sich E. in Irschenhausen nieder. – E. zählt zu den bed. dt. Vertretern des gegenständlichen Expressionismus … Die Gründung der Neuen Künstler-Vereinigung München 1909 markiert den Wendepunkt, an dem E. nach unentschlossenem Stilpluralismus begann, mit streng stilisierten Figurenbildern eine expressive Hs. mit starken und glühenden Farben auszuprägen … Um 1910 … zunehmende Annäherung an den Kubismus … Danach wandte er sich weitgehend vom Irrationalismus des Spätexpressionismus ab und gelangte um 1920 zu einer sachstrengen, plast. Auffassung. Zwar zuweilen als Vertreter der neusachlichen Malerei apostrophiert, näherte er sich ihr nur in einer Serie von Blumenstilleben. Ab 1920 nutzte er verstärkt kubist. Elemente und malte in kühlem Kolorit und sorgfältig gesetzten kurzen, parallelen Pinselstrichen prismat.-geometr., menschenleere Lsch. in kristalliner Gesamtstruktur mit kräftigen Hell-Dunkel-Kontrasten und harten Schlagschatten mit geheimnisvoller Ausstrahlung …” (Carsten Roth, in AKL XXXIV, 2002, 265)

95 EUR





Konrad Schmid (*1959) : Reflexion. - Farbholzschnitt, 2000

Konrad Schmid (*1959) :

REFLEXION.

Holzschnitt, 2000.

Nummeriert und signiert : Exemplar Nr. 33 von 50.

Darstellung : 59,5 × 43 cm.
Blatt : 55,5 × 75,5 cm (vollrandig).

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
Immer lose in Mappe aufbewahrt.

Die Abb. ist leider sehr ungenügend:
Der Blattrand ist hellweiß (nicht grau) und das Blau im Zentrum gleichmäßig.

75 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

“Bacchantenzug”

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmengröße : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal sehr an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, minimale Bestoßungen – insgesamt in sehr schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der “Nebel” in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

345 EUR





Werner Knaupp (*1936 Nürnberg) : Lofoten. - Lithographie, 1970

Werner Knaupp (*1936) :

“Lofoten”

Lithographie,
nummeriert, betitelt, signiert, datiert : Expl. 20 von 120, (19)70.

Darstellung/Blatt : 45,2 × 59,5 cm

Das Blatt in schöner, frischer Erhaltung.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Lichtränder, Montierungsspuren etc.

Vita: 1936 In Nürnberg geboren, 1957-61 Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, 1963-64 Fortsetzung des Studiums an der Akademie, seit 1964 Reisen in extreme Landschaften (Wüsten, Vulkane, Berge), 1970-71 Gastdozentur an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
1977 Teilnahme an der documenta 6, 1986-2001Professur für Malerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Lebt und arbeitet in Ernhofen bei Nürnberg (vgl. werner.knaupp.de)

85 EUR





K. Stuetz : Knittlingen. - Aquarell, 1957

K. Stuetz : Knittlingen.

Aquarel (Studie),
unten rechts monogrammiert : K. St. (d.i. K. Stuetz), datiert (19)57.

Darstellung/Blatt : 34 × 45 cm.

Das Blatt etwas lichtschattig/gebräunt, auffällig vor allem in der Himmelspartie.

45 EUR





Hans Jakob Barth (1924 Göttingen-1984 Riehen/Basel) : Skala Kallonis. Lesbos. - Bleistift, 1983

Hans Jakob Barth (1924 Göttingen-1984 Riehen/Basel):
Skala Kallonis. Lesbos.

Bleistiftzeichnung,
unten links signiert und datiert: 19.6. (19)83.

Rückseitig bezeichnet und mit einem Klebezettel versehen :

“No. 61 / H.J. Barth / Skala Kallonis
Frau Beyeler / Riehen …”

Passepartoutauschnitt : 35,5 × 50,2 cm
Rahmen : 48,7 × 63,5 cm

Die Zeichnung selbst in schöner Erhaltung.

Unter einem sehr schlichten Passepartout und (Plexi-)Glas einfach gerahmt.
Das Glas inwendig etwas angelaufen/angestaubt. Das Bild im Passepartout leicht verrutscht. – Zur Darstellung der Authentizität wurde die Rahmung nicht geöffnet.
Der Rahmen ist eine kostenlose Beigabe.

Vita : “Barth, Hans Jakob, schweiz. Maler, Zeichner, Gartengestalter, *6.4.1924 Göttingen, †25.7.1984 Riehen/Basel. Sohn des Basler Theologen Karl B. Kindheit in Münster/Westf., Bonn und Basel. 1943-46 Lehre als Gärtner, daneben schon seit der Schulzeit autodidakt. Versuche in Landschaftsmalerei und -Zchng. 1946-57 Landschaftsgärtner bei Ernst Cramer in Suhr/Aargau und bei Hans Graf in Bern, erste selbständig ausgeführte Gartenplanungen und Anlagengestaltungen, daneben Maler und Zeichner (Frühwerk bez. “Hans Jakob” zur Unterscheidung von anderen Künstlern der Familie B.). 1948 Stud.-Reise nach Portugal mit Reise-Stip. der Stadt Basel. Ab 1958 selbständiger Gartenarchitekt in Riehen/Basel (Ausführung versch. Straßen und Parks), dazu gleichwertige freie Tätigkeit als Maler und Zeichner (Landschaften, Pflanzen und Fig., seit 1961 Konzentration auf Aqu.). Daneben jährl. Arbeitsaufenthalte als Maler und Zeichner auf Sardinien, Kreta und Lesbos. 1975-82 Lehrer für perspektiv. Zeichnen am Technikum Rapperswil/St.Gallen.
WERKE BASEL, Kunst-Mus., Kpst.-Kab. – Slg Basler Kunstkredit. RIEHEN, Gemeinde.
AUSSTELLUNGEN E: 1984 Riehen (zus. mit Karl Glatt).
BIBLIOGRAPHIE Plüss/Tavel I, 1958; LZSK, 1981; Künstler-Verz. der Schweiz, 1991. – J.Schweizer, Anthos 23:1984(2)1-50; R.Arioli, ibid. (3)42 s.; D.Christ, Z’Rieche 25:1985, 148-157 (alles Nekr.).” (Dorothea Christ, in AKL: VII, 1993, 221)

105 EUR





K. Stuetz : Monheim Südtor (Donau-Ries). - Aquarell, ca. 1950er Jahre

K. Stuetz : Monheim Südtor (Donau-Ries)

Aquarell, unten rechts etw. undeutlich signiert,
jedoch wohl K. Stuetz.

Nicht datiert, etwa 1950er Jahre.

Darstellung : 37 × 30 cm
Rahmen : 52 × 42 cm

Alt unter Glas und schlichtem Passeapartout gerahmt.
Mit den üblichen/leichten Altersspuren. Ansprechender Gesamteindruck

50 EUR





Joan Miró (1893 Barcelona - 1983 Palma de Mallorca) : Le Faune. - Farblithographie, 1963

Joan Miró (1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca) :

“Le Faune”

Orig.-Farblithographie, 1963.
Nicht signiert.

Das Blatt entstammt aus :
DERRIERE LE MIROIR : MIROARTIGAS.
Paris, bei Maeght, 1963.

Darstellung/Blattgröße : 38 × 28 cm.

Die Lithographie befindet sich auf einem unzerschnittenen Doppelblatt.
Rückseitig Text, so original.

Erhaltung : In den äußersten Ecken minimale Druckspuren.
Die Lithographie sonst sauber/frisch.

Die Lithographie endet links hart am gegenüberliegenden Blatt, dort naturgemäß eine Faltspur.

65 EUR





Theodor de Bry (*1528) : Johan Sebastian Pfauser (1520 Konstanz - 1569 Lauingen). - Kupferstich, 1669

Theodor de Bry (1528 Lüttich – 1598 in Frankfurt a. Main)

Porträt : Johan Sebastian Pfauser (1520 Konstanz – 1569 Lauingen).
Umschrift : Io. Sebastianus Pfauserus D. Maxmill. II. Aug. Ecclesiast …

Kupferstich, 1669.
Aus : J. J. Boissard, Bibliotheca Chalcographica (…).
Heidelberg, bei Clemens Ammon, 1669.

Darstellung : 14 × 10,6 cm.
Blattmaß : 19 × 15 cm (vollrandig erhalten).

Die Darstellung in schöner Erhaltung, klar zeichnend. Blattänder tls. minimal gebräunt. Rückseitig mit kleinen (säurefreien) Papierstreifen auf Unterlag montiert; ggf. leicht lösbar, konservator. jedoch nicht notwendig.

Vita : “Johann Sebastian Pfauser, auch Johann Phauser, (* 1520 in Konstanz; † 6. Juni 1569 in Lauingen) war ein lutherisch-reformierter Theologe, Hofprediger in Wien und Superintendent in Lauingen. Pfauser war Hofprediger Kaiser Maximilians II. Durch seinen Einfluss wurde Maximilian angeleitet, von rein katholischen Bräuchen abzulassen, evangelische Literatur zu lesen und abzulehnen, das Abendmahl nach katholischem Ritus zu empfangen. Maximilian trat jedoch nicht zum protestantischen Glauben über. Er stand in Kontakt mit Heinrich Bullinger und trat in öffentlichen Disputationen Petrus Canisius gegenüber”. (Wikip.)

“Die Bibliotheca Chalcographica ist eine Porträtgalerie mit anfangs 100 und schließlich 438 Kupferstichen und Lebensbeschreibungen von Humanisten und Reformatoren und ein Gemeinschaftswerk des Humanisten, Antiquitätensammlers und lateinischen Dichters Jean-Jacques Boissard (1528-1602) und des Kupferstechers und Verlegers Theodor de Bry (1528-1598).” (Wikip.)

25 EUR





Vertreibung der Jesuiten aus Spanien auf Anordnung König Karl III. - "Expulsion et Embarquement des Jesuites des Etats d’Espagne, Par Ordre de S.M.C. le 31. Mars 1767". - Kupferstich, um 1767

Vertreibung der Jesuiten aus Spanien auf Anordnung König Karl III.

“Expulsion et Embarquement des Jesuites des Etats d’Espagne, Par Ordre de S.M.C. le 31. Mars 1767”.

“Extrait de l’Edition setrouvent les Ordres et Instructions donnés per le Cte. d’Aranda, Ministre de S.M. F. au Directeur charge du Transport de ces Religieux, de Madrid a Carthagene, avec leur Renvoi par Ordre du S.P. notifie le 13. mai au Comdant, a qui le Prelat Azpuru, ordona departir la nuit suivte, pour l’isle de Corse.”

Kupferstich, anonym, ca. 1767.

Darstellung (Plattenrand): 35 × 54 cm.
Blattmaß : 35,2 × 54,8 cm.

Auf schwerem, genarbten Bütten. Kräftiger Abzug mit feinem Alterschmelz.
Der Plattenrand rundum erhalten. An den Blatträndern ganz gering altfleckig. Rückseitig alte Büttenpapieranhaftungen. Wohl war das Blatt vor längerem daran auf eine Unterlage montiert. Jedenfalls richten diese keinen Schaden an und können belassen werden.

“Am 27. Februar 1767 wurde der Orden in Spanien durch ein Dekret König Karls III. verboten, seine Mitglieder verhaftet und außer Landes geschafft. Gleichzeitig wurden auch die Reduktionen in Paraguay aufgelöst und alle Jesuiten aus den spanischen Kolonien vertrieben” (Wikip.)

Societas Jesu, SJ, La compagnie de Jésus, Jésuites, Aufhebung des Jesuitenordens.

Zu den Abbildungen: Die Gesamtabb. erscheint zu silbrig-grau. Die Detailabb. ist deutl. farbrichtiger.

100 EUR





Index/Register-Blätter zu den Herbst-Gewächsen, aus: Basilius Besler, Hortus Eystettensis, 3. Aufl., 1713-1750

Index/Register-Blätter zu den HERBST-Gewächsen.

Aus : Basilius Besler, Hortus Eystettensis,
3. Auflage, 1713-1750.

In sich komplett : zusammen 3 Blätter (5 Seiten bedruckt, die letzte Seite blank).

Blattgrößen : je ca. 54 × 42 cm.
Die Blätter befinden sich in schöner, vollrandiger Erhaltung, mit feinem, unberührten Altersschmelz.

Das Gesamtwerk ist mit seinen Pflanzenabbildungen und zugehörigen Texten (in Buchdruck) in die 4 Jahreszeiten eingeteilt. Hier vorliegend das vollständige lateinische und deutsche Register zu den Herbstgewächsen.

Die 3. und letzte Auflage des “Hortus Eystettensis” von Basil Besler trägt auf dem Titelblatt das Erscheinungsjahr 1713. Sie wurde vermutlich in Eichstätt bei Strauß gedruckt. Die Herausgabe hat sich jedoch immer wieder verzögert, so dass die vollständige Auflage erst um 1750 vorlag. Für die Pflanzendarstellung wurden die alten Kupferplatten verwendet. Der Text aber mußte neu gesetzt werden.

Kräuterbücher, Pflanzenbücher, Barock-Garten,

145 EUR (zusammen)





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Tauben. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Tauben.

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

50 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887 - 1985 St. Paul de Vence) : Sarah und Abimelech. - Farblithographie aus "Dessins pour La Bible", 1960

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

Sara und Abimelech

Farblithographie, 1960.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 239.

Aus : “Dessins pour La Bible” (= Bilder für die Bibel; auch Bible II).
= VERVE, vol. X, nos. 37 et 38. Hrsg. v. Tériade.
Druck bei Mourlot, Paris.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,4 cm.

Erhaltung : Die Darstellung in sehr schöner, unberührter, vollrandiger Erhaltung (Ränder glattkantig, nicht angestoßen etc.). – Die weiße Blattrückseite an den Rändern minimal lichtschattig (s. Abb.), ohne jeden Einfluß auf die Bildseite.

Winzige Reste von originalen Einheftungsspuren an der rechten äußersten Blattkante zeigen sowohl die Vollrandigkeit als auch u.a. die Authentizität der Lithographie an.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Montagespuren etc.

220 EUR





Joan Miró (1893 Barcelona - 1983 Palma de Mallorca) : La Danse du Feu. - Farblithographie, 1963

Joan Miró (1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca) :

“La Danse du Feu”

Orig.-Farblithographie, 1963.
Nicht signiert.

Das Blatt entstammt unmittelbar aus :
DERRIERE LE MIROIR : MIROARTIGAS.
Paris, bei Maeght, 1963.

Darstellung/Blattgröße : 38 × 56 cm.

Auf einem Doppelblatt!
Das Blatt ist entsprechend in der vertikalen Mitte gefaltet. Auf dem Scan bildseitig weniger erkennbar als in natura. Die Abbildung der Rückseite zeigt die Falte deutlicher.

Rückseitig Text, so original.

Erhaltung : In den äußersten Ecken und an den Enden des Mittelfalzes ganz minimale – im üblichen Betrachterabstand wohl kaum wahrnehmbare Druckspuren – sonst sauber/frisch.

85 EUR





Perücken/Perückenmacher : La Boutique de Perruquier. - Kupferstich, um 1750-1760

Perücken/Perückenmacher

“La Boutique de Perruquier.”
Am unterrand links : “Avec Privilege, du Triangle d’or Hotel des Ursins …”

Kupferstich, um 1750-1760

Darstellung/Blatt : 33 × 44,5 cm (mit Wasserzeichen)

Erhaltung :
Das Blatt ist an drei Seiten (oben u. jeweils seitlich) bis an den Darstellungsrand beschnitten, am Oberrand tls. etwas ungleichmäßig (dieser aber immerhin voll erhalten).

Der Stich wurde professionell von Stockflecken gereinigt, der Druck dadurch aber unvermeidlich etwas silbrig aber durchaus kräftig genug. Keine Risse oder sonstige Restaurierungen etc.

65 EUR





Carl Baum (1892 Frankfurt/M. - 1966 Freiburg/Breisgau) : Oberbergen im Kaiserstuhl. - Lithographie, 1950

Oberbergen im Kaiserstuhl.

Carl Baum (1892-1966).
Lithographie mit olivgrüner Tonplatte.
im Stein bezeichnet und datiert: 1950.

Darstellung : 41,5 × 66,5 cm.
Blatt : 44,5 × 69,6 cm.
Um die Darstellung ein weißer Papierrand in einer Breite von 1,5 cm.

Die Lithographie wurde von leichten Stockflecken fachgerecht gereinigt.
Die weißen Blattränder teils minimal wellig, ebenso die linke untere Ecke.
Gerahmt bzw. unter Passepartout wäre dies jedoch dann ganz unauffällig.

Insgesamt in schöner Erhaltung.

75 EUR





Johann Friedrich, Herzog von Württemberg (1582-1628) : Funeralschrift/Trauerklage/Portraitkupfer & Typendruck (Einblattdruck), 1628

Johann Friedrich, Herzog von Württemberg
(1582 Mömpelgard-1628 auf dem Weg nach Heidenheim)

Funeralschrift :
Threni/Trauerklage über den Tod des Herzogs
Verfasser lat./dt. Johann Conrad Geisler, Tübingen.

Einblattdruck : Kupferstichportrait mit Typendruck, [1628].

Blattgröße : 38 × 26,5 cm (mehrfach gefaltet).
Etwas altfleckig. Am linken Blattrand oben kleine Hinterlegung.

THRENI / Das ist : Trawerklaag / Uber dem Tödtlichen Abgang deß Weylund Durchleuchtigsten Hochgebornen Fürsten und Herren / Herren Johann Friderichs / Herzogen zu Würtemberg und Theck / Gravens zu Mümppelgart / und Herrens zu Heydenheim / etc.”

95 EUR





Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Bozen. Bindergasse, 1918

Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) :

Bozen. Bindergasse.

Radierung, 1918.
In der Platte ortsbezeichnet.

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.).

Darstellung : 33,7 × 23,5 cm
Blatt : 48 × 33 cm (vollrandig erhalten)
Passepartout : 54 × 38,5 cm

Das Blatt ist nicht handsigniert und nicht nummeriert,
da aber das originale Titelblatt und ebenso das Inhaltsverzeichnis der Mappe vorliegt, kann das Blatt eindeutig bestimmt werden.

Erhaltung :
Das Blatt ist original an den oberen Ecken unter einem schlichten Passepartout montiert. Die Darstellung in unberührt schöner Erhaltung.

Das Passepartout am linken Rand mit Knickspuren u. mit leichten Alters- bzw. Handhabungsspuren. Bislang immer in die Mappe eingelegt.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Diese ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : Luigi Kasimir (eigentl. Alois Heinrich), geb. 1881 in Pettau/Untersteiermark,
1900 bis 1905 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1905 Ausstellung im Wiener Künstlerhaus. – 1911 Heirat mit der Künstlerin Tanna Hoernes (geb. 1887 in Graz, gest. 1972).

65 EUR





Tanna Kasimir-Hoernes (1887 Graz - 1972 Wien) : Kolomea / Kolomyja. - Farblithographie

Tanna Kasimir-Hoernes (1887 Graz – 1972 Wien) : Kolomea

Farblithographie/Künstlersteinzeichnung, 1918.

Nicht signiert, lediglich im Stein ortsbezeichnet: Kolomea

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.).

Darstellung : 18 × 25 cm
Blatt : 20,5 × 28,5 cxm

Das Blatt original an den seitl. Ecken unter schlichtes Orig.-Passepartout montiert.

Das Orig.-Passepartout (fleckig/bestoßen) wurde getrennt, da sich auf dem anderen Teil eine topogr. nicht zugehörige weitere Ansicht befand.

Die Darstellung in unberührt schöner Erhaltung.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Dieses ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : “Kasimir-Hoernes Johanna (Tanna), * 31. Jänner 1887 Graz, † 16. Juni 1972, Wien 19, Himmelstraße 40, Graphikerin, Malerin, Gattin (31. August 1911) Luigi Kasimirs. Sie studierte 1905-1908 an der Kunstschule für Frauen und Mädchen (bei Ludwig Michalek) und entwickelte mit ihrem Gatten eine spezielle Kaltnadeltechnik. Sie bereiste die ganze Welt. Ihre Arbeiten gehören zu den letzten bedeutenden im Stil der Wiener Vedute.”

“Kolomyja (ukrainisch Коломия; russisch Коломыя, polnisch Kołomyja, deutsch Kolomea, rumänisch Colomeea), Stadt in der westukrainischen Oblast Iwano-Frankiwsk am Fluß Pruth”.

85 EUR





Detlef Willand (*1935 Heidenheim an der Brenz) : Studie (2 Pilger?). Tusche, 1987

Detlef Willand (*1935 Heidenheim a.d. Brenz) : Zwei Pilger (?)

Aquarellierte Tuschezeichnung mit etwas Farbstift,
unten rechts datiert und signiert : 7/10/87 – Willand

Darstellung : ca. 31 × 18 cm
Blatmaßt : 42,5 × 29,5 cm

Auf dem vollen Blatt (typ. Büttenrandabschluß).
Lediglich am Blattoberrand zwei schmale/professionelle Montierungsstreifen.
Das Blatt lag vormals unter Passepartout, war aber nie gerahmt und so auch nicht dem Licht ausgesetzt.

145 EUR





Monogrammist : H.H. - Illustration zu Gänsemagd/Gänseliesel. - Feder/Aquarell

Monogrammist : H.H.

Jugendstil-Illustration zu Gänseliesel/Gänsemagd.

Feder/Aquarell, tls. mit Deckweiß gehöht,
etwa um 1900-1920.

Unten rechts monogrammiert : H.H.

Darstellung/Blatt : 14 × 11,5 cm

Mäßige Altersspuren (etwas berieben und schwach fleckig, einige ganz kleine Löchlein), rückseitig stärker fleckig und mit feiner Knickspur.





Johann-Philipp Heinel (1800 Bayreuth - München 1843) : Zwei oberbayerische Mädchen. Radierung, 1840.

Johann-Philipp Heinel (1800 Bayreuth – München 1843)

Zwei oberbayerische Mädchen, im Freien sitzend.

Radierung, 1840.

Darstellung/Blattmaß : 13,7 × 16,5 cm

Erhaltung :
Papier minimal wellig. Bis hart an und tls. in den Darstellungsrand rundum beschnitten, dadurch auch Verlust aller Schrift (es fehlt unten rechts : J. Heinel in München 1840 inv./fec.)

Teils Papierausdünnungen und Beschabungen verso. Nur im Gegenlicht merklich, bildseitig ist kein Schaden zu erkennen.

Trotz der Mängel – ein sehr feines, inniges Blatt. Erinnert an Lorenzo Quaglio.

Von 1818 bis 1820 Besuch der Zeichenschule in Nürnberg. Ab 1820 an der Münchner Akademie bei Johann Peter von Langer.

Referenz : Andresen, Hb. für Kupferstichsammler, 2

95 EUR





Heinz Friedrich (*1924) : Mädchen mit Blumen. - Farbholzschnitt, 1988

Heinz Friedrich (*1924) : Mädchen mit Blumen

Farbholzschnitt
mit Bleistift signiert, datiert (‘88) sowie als “e.A.” bezeichnet.

*E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P.W. Hartmann)

Darstellung : 40 × 43 cm
Blattformat : 76 × 56 cm (auf Johannot-Bütten)

In blütenfrischer Erhaltung mit dem vollen Büttenrand. Die feinen Farbspuren am linken weißen Rand stammen vom Drucker.

75 EUR





Georges Rouault (1871-1958) : "Tête de jeune fille". - Farblithographie aus : VERVE. Revue artistique et littéraire. Hrsg. von Teriade : Vol. II, Nos. 5/6, 1939

Georges Rouault (1871-1958) : “Tête de jeune fille”.

Farblithographie nach Georges Rouault, 1939

Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Georges Rouault.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol. II, Nos. 5/6, 1939.

Darstellung/Blattgröße: 35,5 × 26,5 cm.
Das Blatt ist bis an den äußersten Rand bedruckt (so original).
Am linken Rand noch Millimeterreste der orig. Einheftung – so belassen um die Authentizität des Blattes deutlich sichtbar zu machen.

Verso : Lithographie (Portrait) von André Derain
(nebenbei : Ein untrügliches Echheitsmerkmal).

Schöne, farbfrische/vollrandige Lithographie.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder,
Montierungsspuren etc.

75 EUR





Werner vom Scheidt (1894 Großblittersdorf-1984 Bad Bergzabern) : Storchenschnabel & Tagpfauenauge. - Kol. Radierung

Werner vom Scheidt (1894 Großblittersdorf/Elsass-1984 Bad Bergzabern) :

“Wiesenstorchenschnabel + Tagpfauenauge”

Fein handkolorierte Radierung auf Velinpapier,
in der Platte monogrammiert, handsigniert sowie am untersten Blattrand links betitelt.

Rückseitig unten li. mit “6” bezeichnet.
Wohl Bl. 6 einer unbestimmten Auflage. Die Handkolorierung könnte nach Bedarf vorgenommen worden sein und somit entfiel eine von vornherein festgesetzte Auflagenhöhe.

Darstellung (Plattenrand) : 34 × 24 cm.
Blatt : 50 × 35 cm (vollrandig, Papierton leicht chamois).

Erhaltung : Ganz gering lichtschattig. Die breiten, weißen Blattränder sowie die Rückseite minimalst fleckig. Mit den üblichen leichten Handhabungsspuren, Blattkanten leicht angestoßen. Am Oberrand mit zwei knappen Braunstellen. Außerhalb der Darstellung (oben rechts) eine unwesentlich kleine Papierausdünnung.

50 EUR





Max A. Kuhn (1895-1976) : Oberammergau. - Gouache, 1937

Max A. Kuhn (1895-1976) :

Oberammergau.

Gouache.
Oben rechts signiert und datiert : 1937

Darstellung/Blatt : 35,5 × 50 cm.
Das Blatt nicht im rechten Winkel (s. Gesamtabb.)

Rückseitig oben links u. rechts Rest ehemaliger Montage unter ein Passepartout,
zur Bildseite hin in keiner Weise sichtbar/merklich.

Die Darstellung in schöner Erhaltung.

50 EUR





Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Posta im Asticotal

Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Posta im Asticotal.

Lithographie, 1918.
Nicht handsigniert, lediglich im Stein ortsbezeichnet.

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.).

Darstellung : 32,5 × 23 cm.
Blatt : 40 × 28 cm (vollrandig).

Darstellung und ganzes Blatt in sehr schöner Erhaltung.

An den oberen Blattecken (außerhalb der Darstellung) original unter Passepartout montiert. Das schlichte Passepartout mit Handhabungsspuren (Fingerknicke) sowie etwas angestaubt. Bislang in Orig.-Mappe eingelegt.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Dieses ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : “Luigi Kasimir (eigentl. Alois Heinrich), geb. 1881 in Pettau/Untersteiermark. 1900 bis 1905 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1905 Ausstellunger im Wiener Künstlerhaus. – 1911 Heirat mit der Künstlerin Tanna Hoernes (geb. 1887 in Graz, gest. 1972).“

65 EUR





Carl Larsson (1853 Stockholm - 1919 Falun) : Empire. - Radierung, 1892

CARL LARSSON (1853 Stockholm – 1919 Falun)

“Empire.”

Radierung, gedruckt 1892, nicht signiert,
lediglich in der Platte monogrammiert : C.L.

Unterhalb des Plattenrandes in Typendruck :
“Original-Radierung von Larsson (s. Seite 162)”.

Das hier vorliegende Blatt entstammt unmittelbar aus : Die Radierung der Gegenwart . – Wien, Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst, 1892 – somit ist eine exakte Datierung des Abzugs möglich.

Die Radierung ist zusammen mit Text (sog. Textkupfer) auf einem Blatt (üblicherweise nicht so stark wie Kupferdruckpapier) aus oben genanntem Werk gedruckt.

Darstellung (mit Plattenrand) : 20 × 13,5 cm
Blatt : 38 × 29 cm

Erhaltung : Die Darstellung in sehr schöner, frischer Erhaltung. Auf der Rückseite der Radierung befindet sich ebenfalls Text, minimalst bildseitig merklich.

Das ganze Blatt mit minimalen Handhabungsspuren und einigen schwachen Altersfleckchen. Goldgepunzter Oberschnitt. Noch nie gerahmt od. unter Passepartout.

50 EUR






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