Pablo Picasso (1881 Málaga-1973 Mougins) : Plakat zur Ausstellung bei Louise Leiris, Paris, 1972

Pablo Picasso (1881 Málaga – 1973 Mougins)

Original-Plakat zur Ausstellung bei Louise Leiris -
172 Dessins Récents

Paris / 1er Décembre 1972 au 13 Janvier 1973.

Farblithographie von H. Deschamps bei Mourlot
Blattmaß : 72 × 48 cm (vollrandig erhalten)

Rundum in sehr schöner Erhaltung:
keine Knicke, keine Lichtränder, keine Randfehler, keine Beschabungen etc.
Das Plakat war offensichtlich nie in Gebrauch, schon seinerzeit ein Sammelobjekt.

220 EUR





Rudolf Schiestl (1878 Würzburg-1931 Nürnberg) : In Mainfranken

Rudolf Schiestl (1878 Würzburg-1931 Nürnberg) :

[In Mainfranken]

Radierung in Braun mit Plattenton,
auf feinem China und dann auf Kupferdruckkarton montiert (so original).

Unten rechts mit Bleistift signiert,
links handschriftlich: No. 2. – Heinrich Wettenroth München gedr(uckt).

Darstellung : 20 × 40 cm.
Blattmaß : 29 × 48,5 cm (breitrandig).

In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
Lediglich in der linken oberen Ecke eine hauchfeine/schwache Druckspur (bildseitig so gut wie nicht merklich, nur von der Rückseite her.

Reiser 24

165 EUR





Aschafffenburg : Lithographie, monogrammiert, 1943

Aschaffenburg

Lithographie (leicht getönt), 1943.
Unten rechts datiert und monogrammiert : F / A / B (liegend)

Darstellung : 31 × 44 cm
Blattmaß : 34 × 47,5 cm

Das Blatt in guter Erhaltung (keine Flecken, Risse, keine Restaurierungen etc.).

Die Lithographie wurde offensichtlich vor längerer Zeit sauber/professionell auf einen Unterlagekarton aufgezogen (keine Blasen, Leimdurchschläge, Bränungen etc.).





Jean-Baptiste-Camille Corot : Souvenir de Toscane. - Radierung, 1875

Jean-Baptiste-Camille Corot (1796 – Paris – 1875 )

“Souvenir de Toscane”

Radierung, 1875.

Am Plattenunterrand :
Corot del. & sculp. / Gazette de Beaux-Arts / Imp. A. Salmon /Paris

Auf Maschinenbütten. Aus “Gazette des Beaux-Arts”, 1875
Die Radierung wurde erstmals gedruckt 1845.

Darstellung/Plattenrand : 13,5 × 18,2 cm.
Blattmaß : 19,5 × 28 cm.

Die Darstellung in schöner Erhaltung.
Der Blattrand allerdings teils sehr deutlich gebräunt.
Die Blattrückseite gänzlich verbräunt, ebenda, am Blattoberrand, Montierungsstreifen (Filmoplast/säurefrei).

345 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Silberfasan. - Lithographie, 1957

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

“Silberfasan”

Lithographie, 1957
Handsigniert, datiert und betitelt.
Rückseitig : Markus v. Gosen II/1 (wohl Auflagenbez.)

Darstellung : 45 × 60,5 cm.
Blattmaß : 49 x 63 cm.
Papier mit Wasserzeichen (Hahenmühle)

Eine leicht Papierbräunung wurde professionell rückgängig gemacht. Das Blatt insgesamt in guter Erhaltung (keine Risse, Knicke etc.)

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Fasan, Lophura nycthemera].

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

125 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Seerosen. - Farblithographie, 1965

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

Seerosen

Farblithographie, 1965.
Handsigniert und nummeriert : Nr. 11 von insgesamt 12 Exemplaren.

Darstellung : 35 × 49 cm
Blattmaß : 43,5 × 56 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung.
Am Blattrand (außerhalb der Darstellung) fein mit Japan geschlossener kleiner Riß.

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

95 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Meeresfische mit Seestern. - Farblithographie, 1959

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

Meeresfische mit Seestern

Farblithographie, 1959.

Unten links mit Auflagenbezeichnung : Nr. 15 von insgesamt 59 Exemplaren.

Das Blatt lag unter einem von M. v. Gosen selbst gefertigten Passepartout, worauf sich auch Signatur und Datierung befanden. Aus konservat. Gründen mußte es jedoch abgenommen werden. Ein Teilstück mit Sig./Dat. liegt jedoch bei.

Darstellung : 39 × 49 cm.
Blattmaß : 49 × 62,5 cm.
Papier mit Wasserzeichen (Hahnenmühle).

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
Die breiten/weißen Blattränder mit schwachen/blassen Resten alter Montierungsstreifen. Ein allfälliges Passepartout würde diese überdecken

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

95 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee : Truthühner. - Farlinolschnitt/Farbholzschnitt

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

Truthühner

Farblinolschnitt,
üblicherweise als Farbholzschnitt bezeichnet.

Auf Japanpapier. Unten re. handsigniert,
ohne Auflagenbezeichnung.

Blattmaß : 50 × 62,5 cm.

Erhaltungsmängel :
- Einige Braunflecken v.a. an den Darstellungsrändern.

- Die Blattränder (außerhalb der Darstellung) rundum fleckig, einige Stellen (v.a. in den Ecken) mit Japan angesetzt. Ein allfälliges Passepartout würde diese Mängel überdecken.

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

195 EUR





Hans Balthasar Bouroard (?) : Arkadische Landschaft. - Aquarell über Feder

Hans Balthasar Bouroard (?) :

Arkadische Landschaft.

Aquarell (laviert) über Feder.
unten rechts siginiert.

1. Hälfte 19. Jahrhundert

Darstellung : 20 ×21,5 cm
Unterlageblatt : 24,3 × 25,3 cm

Auf Bütten und nochmals alt auf grau/bläuliches Bütten aufgezogen.
Die Darstellung gut erhalten, die Blattränder (außerhalb der Darstellung) altfleckig.

Insgesamt schöner Altersschmelz.

85 EUR





Wolf Spies (*1947) : Tanzende & Stehende. - 2 Tuschpinselzeichnungen, 1969

Wolf Spies (*1947) : Tanzende & Stehende.

2 Tuschpinsel-Zeichnungen.
Jeweils unten rechts signiert und datiert (19)69.

Darstellung : ca. 40 × 40 cm.
Blatt : 49 × 44 cm.

Darstellung : ca. 38 × 19 cm.
Blatt : 44,5 × 24 cm.

Das Weiße des Papiers ist hier in einer Weise mitbestimmend,
dass jeweils das ganze Blatt die eigentliche Bezugsgröße darstellt.

Auf starkem, glatten Karton. Beide Blätter waren unter Passepartout gerahmt.
Sowohl formal als auch aufgrund der in etwa gleichen Höhe der Figuren, passen die beiden Bilder als Pendants gut zueinander.

Erhaltung :
Jeweils umlaufend Lichtrand,die tiefschwarze Tusche aber zeigt keinen Schaden.

Die “Tanzenden” mit leichten Schabspuren : offensichtlich Korrekturen des Künstlers. Darüber hinaus dort auch einige ganz minimale Fleckchen, die in einem üblichen Betrachtungsabstand nicht merklich sind. Rückseitig Passepartoutmontagespuren – aufgrund der Stärke des Kartons in keiner Weise beeinträchtigend.

Geboren 1947 in Stuttgart. 1969-1974 Staatl. Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Brudi u. Prof. v. Stockhausen. 1972-1975 Studienstiftung des Deutschen Volkes. 1974-1975 Hochschule für Bildende Künste Hamburg (Prof. R. Hausner)

Zur letzten Detail-Abbildung : Um den Lichtrand besser sichtbar zu machen, haben wir die Tönungsverhältnisse per photoshop verändert – in natura ist das Papier selbstverständlich wesentlich weißer/heller (entsprechend den anderen Abb.).

75 EUR





W. Knapp : Wildschäumender Waldbach. - Aquarell, 1890

W. Knapp : Wildschäumender Waldbach

Aquarell,
unten rechts signiert und datiert : 1890.

Bildgröße/Blatt : 27 × 34 cm (Blattränder etw. ungleichmäßig).

Im Bach-Vordergrund dünner/vertikaler Kratzer.
Blattrückseite ebenda und etwas darüberhinaus mit feiner/professioneller Japanpapierhinterlegung (s. Pfeile).

Das Blatt war vormals auf einen Karton montiert – die kl. Flecken rückseitig weisen auf Reste des abgelösten Leims hin.

Schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Das von unzähligen kleinen und kleinsten Blättern abgeschattete Waldinnengrün wird durchschnitten von einem im Dunkel milchweiß aufschäumenden stürzenden Waldbach.

225 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Vorfrühling an der Alpspitze

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Vorfrühling an der Alpspitze.

Aquarell,
signiert, um 1930-1940.

Blatt/Darstellung : 36,5 × 51 cm.

In der Himelspartie minimale Fleckchen, die im üblichen Betrachterabstand nicht merklich bzw. nicht störend sein dürften; die weißen Blattränder auch etwas altfleckig. Auf der Blattrückseite ein größerer Braunfleck, der aber aufgrund des sehr dicken, kräftigen Papiers auf der Bildseite in keiner Weise durchscheint.
– Insgesamt schöner/stimmiger Eindruck.

175 EUR





Konrad Schmid (*1959) : Landschaftsfragment. - Farbholzschnitt, 1995/1996

Konrad Schmid (*1959) : “Landschafts-Fragment”

Farbholzschnitt,
von 3 Stöcken in 4 Farben.

Nummeriert und signiert : Nr. 33 von 100 Exemplaren.

Darstellung : 53 × 51 cm.
Blatt : 76,5 × 64 cm (vollrandig).

In sehr schöner, unberührter Erhaltung (auch keine Fingerknicke etc.).
Immer lose in Mappe aufbewahrt.

Zur Abbildung : Das Papier ist in natura blütenweiß, nicht gräulich, wie die Abb. das zeigt.

Versand erfolgt plan – nicht gerollt – zwischen extrastarken Pappen.

70 EUR





Max Clarenbach (1880 Neuss-1952 Wittlaer) : Wintersonne über Niederrheinlandschaft. - Radierung

Max Clarenbach (1880 Neuss-1952 Wittlaer) :

Wintersonne über Niederrheinlandschaft

Radierung.
In der Platte unten rechts bezeichnet : Max Clarenbach.

Auf der Blattrückseite mittig roter/runder Stempel :
Nachlaß Prof. Max Clarenbach.

Darstellung : 29 × 45,5 cm
Blattmaß : 39,5 × 54,5 cm

Erhaltung :

Das Blatt ganz minimal/gleichmäßig vom Licht einen kleinen Tick dunkler getönt – erkennbar an dem zuäußerst umlaufenden minimal helleren Rand.

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung (keine Knicke, Risse, Bereibungen etc.)

70 EUR





Abraham Rattner (1893/95-1978) : "L'Automne". - Farblithographie aus VERVE, 1938

Abraham Rattner (1893/95-1978) : “L’Automne” (Herbst / Autumn)

Farblithographie nach Abraham Rattner, 1938.

Der Entwurf, die Vorlage, stammt von Abraham Rattner. Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus, sondern dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als graphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : No. 3 Vol. I, Juni 1938.

Darstellung=Blatt : 35,5 × 26,5 cm.
Das Bild schließt so original mit dem Blattrand ab.

Sehr schönes, farbfrisches Blatt.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder bzw. Montierungsspuren.

Die Abb. 2 zeigt die originale Rückseite des Blattes mit dem Titel (ein Echtheitsmerkmal).

40 EUR





Georges Rouault (1871-1958) : "Tête de jeune fille". - Farblithographie aus : VERVE. Revue artistique et littéraire. Hrsg. von Teriade : Vol. II, Nos. 5/6, 1939

Georges Rouault (1871-1958) : “Tête de jeune fille”.

Farblithographie nach Georges Rouault, 1939

Der Entwurf/die Vorlage, stammt von Georges Rouault.
Die Übertragung auf den Stein führte er nicht selbst aus,
dies wurde von den Druckern bei Mourlot Frères (Paris) besorgt.

Als originalgraphische Beilage erschienen in der Zeitschrift :

VERVE. Revue artistique et littéraire.
Hrsg. von TERIADE : Vol. II, Nos. 5/6, 1939.

Darstellung/Blattgröße: 35,5 × 26,5 cm.
Das Blatt ist bis an den äußersten Rand bedruckt (so original).
Am linken Rand noch Millimeterreste der orig. Einheftung – so belassen um die Authentizität des Blattes deutlich sichtbar zu machen.

Verso : Lithographie (Portrait) von André Derain
(nebenbei : Ein untrügliches Echheitsmerkmal).

Schöne, farbfrische/vollrandige Lithographie.
Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder,
Montierungsspuren etc.

55 EUR





Marc Chagall (Witebsk 1887 - 1985 St. Paul de Vence) : "Jesaja" (Die Propheten). - Farblithographie, 1956

Marc Chagall (Witebsk 1887 – 1985 St. Paul de Vence) :

  • “Jesaja” (Die Propheten).

Farblithographie, 1956.

Aus : VERVE, vol. VIII, nos. 33 et 34.
Hrsg. v. Tériade. Druck bei Mourlot, Paris.

Nicht handsigniert, nicht nummeriert.
Auflage : 6500 Exemplare.

Darstellung/Blattgröße : 35,5 × 26,2 cm.

In sehr schöner, vollrandiger Erhaltung (am rechten Blattrand minimalste Einheftungsspuren als Zeichen der Vollrandigkeit und auch Echtheit).

Rückseitig eine schwarz/weiß Lithographie (Mourlot Nr. 146), s. Abb.

Noch nie gerahmt oder unter Passepartout,
deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Werkverzeichnis : Mourlot Nr. 141.

275 EUR





Rudolf Sieck (1877 Rosenheim-1957 Prien am Chiemsee) : Am Simssee (Riedering/Neukirchen). - Farbradierung, 1914

Rudolf Sieck (1877 Rosenheim- 1957 Prien am Chiemsee ):

Am Simssee (gegenüber etwa Neukirchen/Riedering; nicht Simsee).

Farbradierung, 1914.

Signiert u. nummeriert : Nr. 117 von insg. 150 Exemplaren.
In der Platte unten links das Drucker- bzw. Verlegersignet von Hanfstaengl sowie die Datierung.

Darstellung (ohne Plattenrand) : 31 × 26 cm.
Blatt : 57 × 37 cm.

Erhaltung : Auf feinem, gerippten Papier (sog. Maschinenbütten), breitrandig.
In voller/breitrandiger Erhaltung. Die Ränder rundum rissig sowie stockfleckig und angestaubt.

In der Darstellung (Himmelspartie) schwach vereinzelt stockfleckig (s. Pfeile).

Referenz : Karl J. Aß : Rudolf Sieck 1877-1957 (Begleitheft zur Ausstellung Rudolf Sieck – Druckgraphik – Gemälde – Aquarelle vom 18.11.1998 bis 24.1.1999.

95 EUR





Potrait : "D. Anna Wake" - Kupferstich von Petrus Clouwet nach Anton van Dyck, ca. 1650

Potrait : “D. Anna Wake”.

Frau des Jan van der Swaex

Kupferstich, ca. 1650.

Anton van Dyck : 1599-1641
Petrus [Pieter] Clouwet [Clouet] : 1620-1670

In der Platte unten bezeichnet :
“Ant. van Dyck pinxit [-] Petrus Clouwet sculpsit”

Darstellung (mit gestoch. Schrift) / Image Size : 26 × 18,5 cm
Blatt / Sheet Size : 36 × 27 cm

Schöner, kräftiger Druck auf breitrandigem Bütten mit Wasserzeichen.
Die weißen Ränder etwas altfleckig. Am linken Blatt- bzw. Plattenrand schwach wasserfleckig. Einriß am Unterrand (weit außerhalb der Darstellung) sauber hinterlegt.

Original engraving. Strong impression on laid paper with watermark and full/wide margins. Along the left platemark dampstained. Tear at bottom closed.

Referenz : H. D. von Diepenbroick-Grüter, Allgemeiner Porträt-Katalog, 1931- (33), S. 838, 27353)

85 EUR





Portrait : "Dom: Anthonius de Zuniga et Davila [...]" - Kupferstich. - Antonius van Dyck pinxit / Coenradus Waumans sculpsit / Ioannes Meyßens excudit, um 1640-1650

Spanien / Portrait :

“Dom: Anthonius de Zuniga et Davila, Marchio Mirabellae, Comes Brantevillae, Ordinis Calatren., Philip. IV. Hispan. Regia Supremis Consilys Status, etc.”

Name span.: Antonio de Zúñiga y Dávila, Marqués de Mirabel, Diplomat unter Philipp IV. (1605-1665) am französischen Hof.

Kupferstich, um 1640-1650.

In der Platte unten bezeichnet :
“Antonius van Dyck pinxit / Coenradus Waumans sculpsit. /
Ioannes Meyßens excudit”

Darstellung / Image size (platemark) : 26,5 × 19,5 cm
Blatt / Sheet size : 36 × 26 cm

The New Hollstein: Dutch and Flemish etchings, engravings and woodcuts 1450-1700. – 152.I (oder evtl. auch II).

Erhaltung : Kräftiger, brillanter Abzug.
In der linken oberen Ecke starker Braunfleck (Wasserrand) sowie eine von der Bildseite kaum störende, leichte Druckspur. Die breiten, weißen Ränder rundum altfleckig, aber nur an der rechten Seite bis knapp an den Plattenrand reichend.

Portrait of Marques de Mirabel, Ambassador for Philip IV, King of Spain to the French court. Original copper engraving, ca. 1650. A deep/strong imprint. At the upper left edge a single minor crease. Browning and spotting to the broad wide margins, but only a few small spots within the platemark –
otherwise in very good condition.

85 EUR





Portrait : Maria Margareta de Barlemont Comitissa Hegmondana. - Kupferstich von Jacobus Nefs nach Anton van Dyck, ca. 1650

Portrait : “[…] Maria Margareta de Barlemont Comitissa Hegmondana”
(Marie-Marguerite de Berlaymont).

Kupferstich, um 1650.
In der Platte bezeichnet : “Ant. van Dyck pinxit. / Iacobus Nefs sculpsit. / Iones. Meyssens exc[udit].

Anton van Dyck : 1599-1641

Darstellung (mit Plattenrand) : 27,5 × 20 cm
Blattf: 36 × 26,5 cm

Referenz : Wohl New Hollstein 110.III (Van Dyck)

Schöner, kräftiger Abzug auf breitrandigem Büttenpapier mit Wasserzeichen.
Die Blattränder angestaubt und rundum mit Einrissen (weit außerhalb der Darstellung).

Original engraving, strong imprint on laid paper, many tears at the wide margins (out of image). Watermark something like a fool’s cap.

85 EUR





Rudolf Maria Complojer (1938 Ritten/Südtirol) : Südtiroler Bauer mit seinem Vieh. - Aquatinta-Radierung

Rudolf Maria Complojer (1938 Ritten/Südtirol)

Südtiroler Bauer mit seinem Vieh.

Farbradierung/Farbaquatinta,
Nr. 15 von insgesamt 40 Exemplaren,
unten rechts handsigniert.

Darstellung : 16,5 × 30,5 cm
Blatt : ca. 30 × 48 cm
Rahmen : 36 × 53 cm

Bild und Rahmen in schöner Erhaltung.

Vita : “Complojer, Rudolf Maria, tirol. Maler, *25.11.1938 Ritten-Unterinn (Auna di Sotto/Renon), in Bozen tätig. Sohn von Rudolf C. Stud.: Liceo Artist. Venedig; ABK Wien. – Abstrakte Kompositionen. WERKE RITTEN (Renon), Friedhof Oberbozen: Arkadenfresken, 1958. BIBLIOGRAPHIE ÖKL IV, 1978 (Lit.); Fuchs, Maler (20.Jh.) I, 1985. – Kreuzer-Eccel, 1982; Weingartner, KD Südtirols II, 1991” (AKL XX, 1998, 471).

75 EUR





André Masson (1896 Balagny-sur-Thérain-1987 Paris) : Odalisque [oder] Le peintre et le model. - Farblithographie

André Masson (1896-1987) :

Odalisque [oder] Le peintre et le model.

Farblithographie.

Unten rechts signiert : André Masson.
Unten links mit Auflagenbezeichnung : Nr. 102 von insgesamt 150 Abzügen.

Darstellung : ca. 43 × 56 cm
Blatt : 56 × 72 cm

Auf strukturiertem Japanpapier.
In sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Unter säurefreiem, schönen Passepartout,
lediglich an den Blatträndern mit säurefreiem Streifen befestigt.
An den äußersten Passepartouträndern umlaufend kleine Einstiche im Millimeterbereich. Bei einer allfälligen Rahmung würden diese ohnehin völlig vom Rahmenfalz verdeckt.

“André Masson (* 4. Januar 1896 in Balagny-sur-Thérain, Département Oise; † 28. Oktober 1987 in Paris) war ein französischer Maler, Grafiker und Bildhauer.” (Wikip.)

245 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Wilder Kaiser (Kaisertal). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Wilder Kaiser / Kaisertal.

Aquarell (Studie).
nicht signiert, jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel (2).
Blattgröße : 24,5 × 34,2 cm

Sehr entschiedens, farbkräftiges Blatt.
Die teils minimale Papierwellung (nur rückseitig merklich) ist dem raschen, nassen Arbeiten in der Natur geschuldet.
Am linken Blattrand eine ganz kleine/völlig unwesentliche Papierläsur (im Millimeterbereich).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

“Das Kaisertal (ehem. Sparchental) ist ein markanter Taleinschnitt zwischen Zahmer und Wilder Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. – Im Tal liegt eine Ortschaft von Ebbs, Bezirk Kufstein, die bis 2007 ohne Straßenanschluss war. Die andere südliche Talseite, ohne Dauerbesiedlung, ist Ortschaft der Stadt Kufstein.” (Wikip.)

105 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : Lautersee/bei Mittenwald

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

“Lautersee/b. Mittenwald”

Kleine Aquarellstudie.
Signiert u. ortsbezeichnet (ganz klein) unten li. u. re.

Darstellung/Blatt : 11 × 16,5 cm
Unterlagekarton : 18 × 24 cm

Die reizende kleine Studie mit Bereibungen und kleinen Rand- und Eckläsuren bzw. Retuschen. An den vier Ecken fest auf einen grauen Unterlagekarton befestigt

105 EUR





Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 - München 1990) : Altschönau/Bayerischer Wald.

Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 – München 1990) :

“Alt-Schönau im Bayr. Wald” (Altschönau/Neuschönau)

Bleistiftzeichnung,
signiert, datiert : Jan. 1951.

Darstellung : 15 × 21 cm.
Unterlageblatt : 32 × 39,5 cm

Die Darstellung in schöner Erhaltung.
Das Blatt von der Zeichnerin selbst auf eine Unterlage montiert und am Unterrand desselben ortsbezeichnet. Die Unterlage tls. mit Fingerknicken u. etwas fleckig.

Die Holzschnitzerin Clara Ege Mohr dürfte sicher mit Heinz Theuerjahr (Donauwald-Gruppe) bekannt gewesen sein, die Zeichnung vielleicht anläßlich eines Besuches.

Die Zeichnungen wurden von uns unmittelbar aus dem Nachlaß der Künstlerin erworben.

Vita : Ege, Clara (geb. Mohr), dt. Bildhauerin, Seidenweberin, *9.5.1897 Flensburg, †9.10.1990 Grünwald/München. oo Eduard E. […] Stud.: 1917-19 KGS Flensburg, bei dem Bildhauer Heinz Weddig. Enge Kontakte zur Graphikerin Anna Hochreuter sowie zur Wandervogelbewegung. […] – BIBLIOGRAPHIE Wolff-Thomsen, 1994. – Mitt. R. Kaim, München 2001” (Sven-Wieland Staps, in AKL XXXII, 2002, 295).

85 EUR





A. Paul Weber (1893-1980) : 10 Holzschnitte und Zeichnungen. - Herausgegeben von den Fahrenden Gesellen e.V. Gau Bayern, ohne Jahr (wohl um 1928)

A. Paul Weber (1893-1980) : 10 Holzschnitte und Zeichnungen.

Herausgegeben von den Fahrenden Gesellen e.V. Gau Bayern,
ohne Jahr (wohl um 1928).

Illustrierte Orig.-Mappe (25 × 12 cm)
mit 10 losen Blättern sowie einem orig. gefalteten Textblatt.

Der vordere Umschlag – mit der von A.P. Weber entworfenen Vignette – in der linken oberen Ecke mit leichter Bräunung. Die Blätter weisen ganz vereinzelt minimalste Lagerspuren auf. Insgesamt ungewöhnlich frische Erhaltung dieser selten aufzufindenden Publikation.

SW: Wandervogel, Wandervogelbewegung.

Vita : A. Paul Weber (* 1. November 1893 in Arnstadt; † 9. November 1980 in Schretstaken bei Mölln, Schleswig-Holstein), bürgerlich eigentlich Andreas Paul Weber, war ein bedeutender deutscher Lithograf, Zeichner und Maler.” (Wikip.)

35 EUR





Adam Lude Döring (1925 Dresden) : o.T. - Feder/Aquarell, 2005

Adam Lude Döring (1925 Dresden):

Ohne Titel.

Feder/Aquarell,
unten rechts signiert und datiert : (20)05.

Darstellung/Blatt : 26 × 25 cm.

In sehr schöner, frischer Erhaltung.

75 EUR





Portrait : Michael von Streiter. - Lithographie von Heindel/Tanhauser, ca. 1835

Portrait : Michael von Streiter (+1841) :

Festungsbaudirektor in Ingolstadt (ab 1828)

Brustbild nach halblinks, mit Uniform und Orden.

“Kgl. Bayr. General-Lieutenant. Chef des Ingenieur-Korps …”

Lithographie von C. Heindel, nach Tanhauser, ca. 1835.

Darstellung (ohne Schrift) : ca. 17 × 20 cm
Blatt : 36,5 × 30 cm

Das Blatt rundum stockfleckig sowie mit einigen Wasserrändchen und Wurmlöchern (s. Pfeile in der Rückseitenabb.). – Der linke Blattrand mit kleinen Läsuren.

“Die klassizistische Festung. – Bereits wenige Jahre nachdem die Festung unter Napoleon geschleift worden war, begann der Neuaufbau der sogenannten klassizistischen Festungsanlage 1828–1849 zunächst durch Michael von Streiter (1773–1838) in Zusammenarbeit mit Leo von Klenze, später durch Peter von Becker (1778–1848). – Durch Gelder, die die Militärersparungskommission im Militäretat eingespart hatte, sah sich Ludwig I. im Jahr 1826 in der Lage, die 1801 von den Franzosen zerstörten Festungswerke wieder zu errichten … Die Arbeiten begannen 1828 mit der Grundsteinlegung am Brückenkopf für das Reduit Tilly. Am Bau der Festung waren zeitweise bis zu 7.000 Arbeiter beschäftigt. Dies vor dem Hintergrund, dass nach dem Schleifen der Festung und dem Weggang der Universität 1800 im Jahre 1818 gerade einmal 4.400 Menschen in Ingolstadt lebten. 1846 betrug die Einwohnerzahl, gewachsen durch den wirtschaftlichen Aufschwung aufgrund der Arbeiten an den Festungsanlagen, bereits über 13.000. Schon 1849 konnte die Verteidigungsfähigkeit der Festung gemeldet werden. Bis 1855 wurden rund 23 Millionen Gulden verbaut, was die Festung zum teuersten Bauprojekt der Regierungszeit Ludwigs I. machte. Die Bauten der Festung am Brückenkopf folgten dem circularen Entwurf Streiters, auf der nördlichen Donauseite kam das Polygonalsystem Beckers zur Ausführung, wobei die südöstliche Flanke nur mit unregelmäßigen Fronten (entlang der Befestigungsreste vor 1800), die Teile nördlich der Schutter als regelmäßige Fronten ausgeführt wurden” (Wikip.)

45 EUR





Rudolf Sieck (1877 Rosenheim-1957 Prien am Chiemsee ): Herbst am Chiemsee. - Farblithographie, B.G. Teubner, Leipzig, ca. 1911

Rudolf Sieck (1877 Rosenheim-1957 Prien am Chiemsee ) :

Herbst am Chiemsee.

Farblithographie, um 1911.
unten links in der Platte bezeichnet : Rudolf Sieck;
unten rechts Verlagssignet von B. G. Teubner, Leipzig.

Darstellung/Blatt (etwas beschnitten) : 53,5 × 74 cm
(die Originalgröße der Darstellung wäre : 55 × 75 cm).

Erhaltungsmängel : Das Blatt rundum über die Einfassungslinie (1 bis 1,5 cm) beschnitten. – Einige schwache/feine Papierfältchen, die aus dem üblichen Betrachtungsabstand wohl kaum merklich sind. Wenige minimale Stockfleckchen.

Vita : “Sieck studierte an der Kunstgewerbeschule München unter anderem bei Ernst Zimmermann. Albert Langen entdeckte ihn als Illustrator für seine satirische Wochenschrift Simplicissimus. Später war er auch Mitarbeiter der Jugend. Er übersiedelte nach Pinswang bei Prien und wurde dort Mitglied der Künstlervereinigung Die Welle. Dort entstanden zahlreiche Landschaftsbilder. Zeitlebens entwarf er Dekore für die Porzellanmanufaktur Nymphenburg …” (Wikip.)

Literatur u.a.:

Michael Pilz : Rudolf Sieck, 1877–1957. Aspekte eines süddeutschen Künstlerlebens. Rosenheim, Städtische Galerie, 2007.

Karl J. Aß : Rudolf Sieck 1877-1957 (Begleitheft zur Ausstellung Rudolf Sieck – Druckgraphik – Gemälde – Aquarelle vom 18.11.1998 bis 24.1.1999.

85 EUR






Weitere Graphik Weiter