Otto von Griechenland / Gustav Kraus : "Einzug Seiner Majestät des Königs Otto zu Nauplia am 6. Februar 1833". - Kreide-Lithographie, 1833
Gustav Kraus (1804-1852) :
“Einzug Seiner Majestät des Königs Otto zu Nauplia am 6. Februar 1833”
Kreide-Lithographie, 1833.
Unterhalb der Darstellung :
“Auf Stein gez. von G. Kraus – Gedr. von J. B. Dresely”
Unterhalb der Schrift mittig Trockenstempel : “KRAUS”.
Darstellung : 24,2 × 34 cm
Blatt : 28 × 37 cm (Ränder ungleichmäßig beschnitten).
Erhaltungsmängel :
Papierfältchen u. leichte Flecken in der Blattecke oben links (nur etwas die Darstellung betreffend). In der Himmelspartie oben rechts schwach fleckig sowie mit ganz feinem Wasserrändchen. Einige Papierfältchen in der Blattecke unten rechts (außerhalb der Darstellung). Ebenfalls etw. fleckig die unbedruckten Blattränder. Blattrückseite angestaubt (s. Abb.).
Die wesentlichen Darstellungsbereiche aber in schöner, klar zeichnender Erhaltung.
Das Blatt liegt unter einem frisch gefertigten Schrägschnittpassepartout in Museumsqualität : leicht chamoisfarben mit Büttenstruktur.
“Nach einer lavierten Federzeichnung von Peter Hess (…).
Sie ist sehr genau übernommen, lediglich statt des Laubbaumes links eine Palmenart sowie genau ausgearbeitete Porträts statt der Skizzierungen” (Christine Pressler, Gustav Kraus 1804-1852. Monographie und kritischer Katalog, Nr. 371).
“Nafplio (neugriechisch Ναύπλιο (n. sg.), auch Nauplion, altgriechisch Nauplia Ναυπλία (f. sg), von 1686 bis 1715 italienisch Napoli di Romania ist eine Hafenstadt am Argolischen Golf auf der Peloponnes in Griechenland” (Wikip.)
345 EUR
Matthäus Schiestl (1869 Gnigl/Salzburg–1939 Würzburg/München) : “Wie Albrecht Dürer auf seiner Reise nach den Niederlanden an Sulzfeld am Main vorbeifährt am 16. Juli 1520”. - Künstlersteinzeichnung / Farblithographie, 1903
Matthaeus Schiestl (1869–1939) :
“Wie Albrecht Dürer auf seiner Reise nach den Niederlanden an Sulzfeld am Main vorbeifährt am 16. Juli 1520”.
Farbige Künstlersteinzeichnung
(Farblithographie), 1903.
Verlag Robert Voigtländer, Leipzig
Unten links im Stein mit dem Verlagssignet “RV”.
Sichtmaß : 70 × 99 cm.
Zeitgenössisch schlicht in schwarzer Leiste gerahmt.
Die alte Rahmung ungeöffnet. Das Glas innen teils etwas angelaufen,
Der Rahmen mit geringen Altersspuren.
Das Blatt selbst in schöner, unberührter Erhaltung.
Das kapitale Blatt in einer Erhaltung, wie es wohl nur noch selten zu finden sein dürfte.
Vita : Matthäus Schiestl (* 27. März 1869 in Gnigl (Salzburg); † 30. Januar 1939 in München) war ein deutscher Maler und Grafiker. Er schuf zahlreiche Altar- und Wandbilder. 1912 erhielt er den Titel Professor. Matthäus Schiestl ist im Würzburger Hauptfriedhof gemeinsam mit seinem Bruder Heinz Schiestl beerdigt …” (Würzburg Wiki).
Matthäus Schiestl war, ebenso wie seine beiden Brüder, Mitglied der Künstlervereinigung Hetzfelder Flößerzunft.
Umgegend : Marktsteft, Marktbreit, Segnitz, Kitzingen, Frickenhausen am Main, Buchbrunn, Ochsenfurt, Obernbreit, Mainbernheim, Willanzheim, Sommerhausen, Albertshofen, Biebelried, Winterhausen, Rödelsee, Theilheim, Großlangheim, Würzburg
Aufgrund der Größe und der Verglasung ist ein Postversand nicht möglich.
Wir liefern jedoch bis zu einer Entfernung von ca. 150 km kostenlos/persönlich aus.
Bei weiteren Strecken bitten wir, uns entsprechend entgegen zukommen.
Auch wäre eine Lieferung per Kunstspedition möglich (Kosten 120 EUR innerhalb Deutschlands). Eine Auslandslieferung ist nicht vorgesehen.
gxk
Jeroen Hennemann (*1942) : "Drawing". - Bleistift-Buntstiftzeichnung, fixiert. Mit Bleistift betitelt, nummeriert (Nr. 114 von 250 Exemplaren) und datiert (19)70
Jeroen Hennemann (*1942) : “Drawing”
Bleistift-Buntstiftzeichnung, fixiert.
Mit Bleistift betitelt,
nummeriert (Nr. 114 von 250 Exemplaren) und datiert (19)70.
Blattgröße : 42,5 × 31,5 cm
Mit Ausnahme eines ganz kleinen Fingerknicks (4 cm unterhalb des Blattoberrandes) in sehr schöner, sauberer, vollrandiger Erhaltung.
Auch Blattkanten und -Ecken ohne Bestoßungen etc.
Beigegeben auch der Orig.-Umschlag für das Blatt mit dem typogr. Künstlernamen.
Der Umschlag allerdings mit deutlichen Handhabungsspuren.
Die Grafik ist von uns entnommen der Künstlerkassette:
KÖLNER KUNSTMARKT KATALOG 70.
Luxusausgabe. Hrsg. vom Verein progressiver deutscher Kunsthändler e.V.. Auflage 275 Exemplare.
Vita : “Johannes Jeroen Maria (Jeroen) Henneman (Haarlem, 17 oktober 1942) is een Nederlandse schilder, tekenaar, graficus, illustrator, beeldhouwer en theater- en televisiemaker.
InhoudHenneman groeide op in Haarlem en studeerde van 1959 tot 1961 aan het Instituut voor Kunstnijverheid in Amsterdam. Aansluitend maakte hij gedurende een lange periode reizen naar België, Frankrijk, Zwitserland en de Verenigde Staten.
De veelzijdige kunstenaar woont en werkt in Amsterdam. Hij noemt zijn sculpturen staande tekeningen. Het meest bekende werk van Henneman is het monument uit 2006 voor Theo van Gogh, De Schreeuw. Het gedenkteken, dat in 2007 werd onthuld, verbeeldt de vrijheid van meningsuiting en hoe Van Gogh de mond werd gesnoerd. Een ander bekend werk is een portret van koningin Beatrix …” (Wikip.)
145 EUR
Carl Kessler (1876-1968) : Kemptner Hütte mit Krottenspitzen u. Muttlerkopf (Oberstdorf/Allgäu). - Aquarell
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Kemptner Hütte mit Krottenspitzen und Muttlerkopf (Oberstdorf/Allgäu).
Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : ca. 1925-1935.
Blatt/Darstellung : 24,5 × 33 cm.
Zur Abbildung : Das Grün der Hänge ist auf dem Aquarell wesentlich satter als auf dem Scan.
In der Himmelspartie (oben mittig) minimales, unauffälliges Papierfältchen.
Farbfrisch wie am ersten Tag, noch nie unter Rahmen bzw. Passepartout, keine Lichtränder etc.
“Die Kemptner Hütte ist eine Alpenvereinshütte in den Allgäuer Alpen.
Das Schutzhaus gehört der Sektion Allgäu-Kempten des Deutschen Alpenvereins und ist (gemessen an den Übernachtungsmöglichkeiten) eine der größten Hütten der Alpen. Die Hütte liegt an Grashängen, die von 2.200 bis 2300 m hohen felsigen Bergen überragt werden. Sie befindet sich zwischen den Stationen Oberstdorf und Memminger Hütte auf dem Europäischen Fernwanderweg E5 sowie am Zugang zum Heilbronner Weg zwischen Oberstdorf und der Rappenseehütte.” (Wikip.)
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913. – Horst Ludwig (Hg.): Lexikon der Münchner Kunst (Bruckmann).
165 EUR
Alwine Hotter (1895 Graz 1996) : Die Wahrung des äußeren Scheins. - Linolschnitt, signiert
Alwine Hotter (1895 Graz 1996)
“Die Wahrung des äußeren Scheins”
Blatt 11 der Folge “Liebesleben der feinen Gesellschaft”.
(rückseitig mit Bleistift bezeichnet).
Linolschnitt, 1923
Unten links mit Bleistift signiert.
Während die Gattin beim gemeinsamen Spaziergang unschuldig die Pflanzen am Wegrand betrachtet, schielt der Gatte zürück zu einer attraktiven Dame, deren Geste Einverständnis zu signalisieren scheint.
Darstellung : 21 × 16,5 cm
Blatt : 23 × 18 cm
Am der linken u. rechten oberen Blattecke leichte/punktuelle Braunverfärbung,
wohl herrührend von einer früheren Passepartoutmontierung.
Blattränder mit minimalsten Handhabungsspuren, am linken Blattrand (außerhalb der Darstellung) ein fein/unsichtbar mit Japan hinterlegter Riss von wenigen Millimetern.
Vita : [Alwine] Hotter kam 1895 in einer gutbürgerlichen Grazer Familie zur Welt. Sie studierte von 1912 bis 1915 an der Grazer Landeskunstschule bei den Professoren Anton Marussig und Alfred von Schrötter, später einige Monate lang in München bei den Professoren Knirr und Gröber. 1919 beteiligte sie sich an der Gründung des Werkbundes “Freiland”. Dieser Künstlerverein bestand zwar nur wenige Jahre lang, hatte jedoch … für das Grazer Kulturleben große Bedeutung als Vorläufer der Grazer Sezession. Hotter gehörte zu den fortschrittlichen Mitgliedern dieser Vereinigung, die sich damals gegen die heftige Kritik von Publikum und Presse für den Expressionismus engagierte. Freundschaftliche Beziehungen verbanden sie mit dem Künstlerkreis um Paul Schmidtbauer …
Gesellschaftskritik und ein Interesse für Jenseitig-Mystisches, Erotisches und (Alb)Traumhaftes äußert sich in ihren graphischen Arbeiten …, die sie oft in zyklischer Form angelegt hat …”
Siehe Begleittext (Katalog) der Kuratorin Gudrun Danzer zur Ausstellung : „Alwine Hotter – Eine Grazer Expressionistin“ (Graz 2006).
145 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Almenrausch. - Aquarell
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Almenrausch.
Aquarell, nicht signiert,
jedoch rückseitig mit Nachlaßstempel.
Nicht datiert : ca. 1910-1920.
Darstellung : ca. 25 × 24 cm
Blatt : 31,5 × 26,5 cm
Das Blatt etwas angestaubt und gering altfleckig,
jedoch farbfrisch wie am ersten Tag.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913. – Horst Ludwig (Hg.): Lexikon der Münchner Kunst (Bruckmann).
75 EUR
Portrait : Maria von Avré, Herzogin von Aremberg/Arbenberg. - Kupferstich von Paulus Pontius nach Anton van Dyck, bei Johannes Meyssens, um 1645
Hüftbild : Maria von Avré, Herzogin von Aremberg/Arenberg
Gemahlin von Albert Prinz v. Aremberg, Herzog von Barbancon.
“Maria Dei gratia Princeps, Comes Arenbergiae, Princeps Barbansonia etc”
Kupferstich, ca. 1645.
In der Platte bezeichnet :
“Antonius van Dyck pinxit – Paulus Pontius sculp. Anno 1645.
Ioannes Meyssens excudit Antverpiae”
Darstellung (mit gestoch. Schrift) / Image Size : 25 × 18,5 cm
Blatt / Sheet Size: 36 × 27,5 cm
Wasserzeichen :
Bekrönte Lilie in Wappenkartusche mit angehängtem “WR” in Ligatur.
Klarer, kräftiger Abzug in schöner breitrandiger Erhaltung.
Referenz : New Hollstein 106.II (Van Dyck).
Vgl. auch H.D. von Diepenbroick-Grüter, Allgem. Porträt-Katalog, 1931- (33), S. 20, 650 und 653).
165 EUR
Portrait : Arcolano Armafodrito. - Radierung, Wenzel Hollar, 1650
Portrait : “Arcolano Armafodrito, fatto da Coregio la Istessa Diuinita”.
Kupferradierung/Etching, 1650.
F. van den Wyngarde excudit, W: Hollar fecit, Ao, 1650, Ex Collectione Iohannis & Iacobi van Verle”
Darstellung (mit Plattenrand) : 26 × 19,8 cm
Blatt : 36 × 27 cm
Bibliographische Referenz : New Hollstein 1044 (Hollar); Pennington 1345.
Kräftig klarer Abzug auf breitrandigem Bütten mit Wasserzeichen (2 gegen- und tls. ineinandergestellte Halbringe). In der horizontalen Mitte Papierfältchen, die wohl bereits beim Trocknungsprozeß unmittelbar nach dem Druck entstanden ist. Am linken Blattrand Spuren vormaliger Einheftung.
Zwei feine Nummerierungen von alter Hand nah an den Plattenkanten.
165 EUR
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) : "Telephon". - Federzeichnung, signiert "Bele"
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) :
“Telephon”.
Mehr oder weniger ungeduldig wartet eine Schlange vor dem Telephonhäuschen.
Kleine Federzeichnung, signiert unten rechts : “Bele”.
Ob die Bezeichnung (“Telephon”) unterhalb des Blattes mit der Darstellung
ebenfalls von Bele Bachem stammt, können wir nicht sagen.
Blatt : 9 × 12 cm
Das Blatt wurde fest auf Unterlagekarton und dieser wieder auf schwarzen Samtkarton geklebt.
Rechts oberhalb der Figur zwei Kratzer.
Die rechte obere Ecke etwas knittrig, herrührend von der Eckenmontierung.
75 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Klais-Karwendel. - Aquarell, ortsbezeichnet, signiert und datiert : 16.4.(19)42
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
“Klais – Karwendel”
Aquarell,
ortsbezeichnet, signiert und datiert : 16.4.(19)42.
Blattgröße : 18 × 25,5 cm.
In unberührt farbfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt. Noch nie gerahmt, deshalb auch keine Lichtränder, Montierungsspuren etc.
Umgebung : Wallgau, Mittenwald, Eschenlohe, Oberau, Farchant, Garmisch-Partenkirchen, Ohlstadt, Ettal, Jachenau, Schwaigen, Schlehdorf, Kochel am See, Oberammergau, Grainau, Großweil, Murnau am Staffelsee, Seehausen am Staffelsee
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).
135 EUR
Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Braunwald mit Ortstock links und Höch Turm
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :
Braunwald mit Ortstock links und Höch Turm.
(unrichtig bezeichnet : Beatenberg / Berner Oberland)
Aquarell, unten rechts signiert.
Nicht datiert : ca. 1920-1935.
Blatt : 36,7 × 47,4 cm.
Die äußersten Blattkanten ganz leicht angestoßen.
Kaum merkliche, äußerst schwache Braunfleckchen im linken Bildbereich.
An der li. Blattkante (ganz außen) kleines Fleckchen (wenige Millimeter).
Ein allfälliges Passepartout würde die Kanten jedoch überdecken.
Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.
195 EUR
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) : "Bildung". - Federzeichnung, signiert "Bele"
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) :
“Bildung”.
Der Student liegt faul auf dem Bett und läßt sich bedienen.
Kleine Federzeichnung, signiert unten rechts : “Bele”.
Ob die Bezeichnung (“Bildung”) unterhalb des Blattes mit der Darstellung
ebenfalls von Bele Bachem stammt, können wir nicht sagen.
Blatt : 10 × 8,5 cm
Das Blatt wurde fest auf Unterlagekarton und dieser wieder auf schwarzen Samtkarton geklebt.
75 EUR
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) : Vortritt. - Federzeichnung, signiert "Bele"
Bele Bachem (1916 Düsseldorf-2005 München) :
“Vortritt”.
Gerne läßt der Herr der Dame mit dem opulenten Hinterteil den Vortritt.
Federzeichnung, signiert “Bele”.
Oberhalb der Signatur ausradiert “Vortritt”.
Ob die Bezeichnung unterhalb des Blattes mit der Darstellung
ebenfalls von Bele Bachem stammt, können wir nicht sagen.
Blatt : 10,5 × 8,5 cm
Das Blatt wurde fest auf Unterlagekarton und dieser wieder auf schwarzen Samtkarton geklebt. Papier minimal wellig.
75 EUR
Portrait : Jacobus Stoopius. - Kupferradierung/Kupferstich von Theodorus van Kessel nach J. Popels, bei J. Meyssens, c. 1650
Hüftbild : “Jacobus Stoopius / Gandensis Antuerpiæ Mercator Calcographiae / admirator. Amator fautor eximius …”
Kupferstich/Kupferradierung
von Theodorus van Kessel nach J. Popels, ca. 1650.
In der Platte bezeichnet: “J. Popels pinxit / Ioannes Meyssens excudit”.
2. Plattenzustand : mit der Adresse von J. Meyssens.
Darstellung (mit Plattenrand) : 27,9 × 19,8 cm
Blatt : 36,2 × 27 cm
Kräfig klarer Abzug. Papier mit Wasserzeichen.
Zahlreiche feine Papierfältchen außerhalb der Darstellung.
Am linken Blattrand Spuren früherer Einheftung.
Mit zwei feinen handschriftlichen Nummerierungen von alter Hand hart am Plattenrand (oben re. u. unten li.).
Bibliographische Referenz : Hollstein 135.II (mit der Verlegeradresse).
Jacob Stoop (Handesmann/Finanzier, Belgien/Flandern)
145 EUR
Peter Zaumseil : Das Weiberbuch. 1992. - "Mit 19 von den Stöcken gedruckten und vom Künstler signierten Holzschnitten. Texte : Charles Bukowski und Ernst Jandl. - Auflage 90 Exemplare
Peter Zaumseil : Das Weiberbuch. 1992.
Impressum :
“Mit 19 von den Stöcken gedruckten und vom Künstler signierten Holzschnitten.
Texte : Charles Bukowski und Ernst Jandl
Gedruckt bei Karl Kretschmer in Mosbach.
Fester Einband mit Titelholzschnitt auf Papyrus.
Beide Vorsatzblätter vom Stock gedruckt.
Jedem Exemplar liegt ein Unikat lose bei.
Im Impressum vom Künstler numeriert und signiert.
Auflage 90 Exemplare.
Verlag im Unteren Tor Bietigheim
Stefan Heiland
74303 Bietigheim-Bissingen – Postfach 1329”
Imperial- Folio : 63 × 44,5 cm
Frisch und sauber.
Die Einbanddeckel – bindebedingt (wird wohl immr so sein) – leicht hochgebogen.
550 EUR
Potrait : Pieter Corneliszoon Hooft (1581-1647). - Kupferstich v. R. Perzyn nach J. Sandrart, um 1647
Hüftbild :
“Petrus Cornelius Hoofdius, Eques Regii Ordinis S. Michaelis, Arcis Mudanae Praefectus, Oppidorum et Agri Goeilandiae Praetor. Aetat. LXII An(n)o. Aerae Christ …”
Kupferstich.
In der Platte bezeichnet :
“I. Sandrart pinxit. / R. Perzyn Sculp: / C. Dankertz excudebat – C. Barlaeus”.
Darstellung (mit Plattenrand) : 28 × 20 cm
Blatt : 36,3 × 27,5 cm
Guter, kräftiger Abzug. In der horizontalen Mitte feine Papierfältchen, die beim Trocknungsprozeß unmittelbar nach dem Druck entstanden sind. Die breiten, weißen Ränder leicht stockfleckig.
Papier mit Wasserzeichen (Krone/Lilie).
Bibliographische Referenz : Hollstein 50.II
Vita : “Pieter Corneliszoon Hooft (* 16. März 1581 in Amsterdam; † 21. Mai 1647 in Den Haag), Ritter von Sankt Michael, war ein niederländischer Dichter, Historiker und Dramatiker. – Hooft entstammte einer vornehmen Patrizierfamilie, welche im 17. und 18. Jahrhundert diverse Amsterdamer Bürgermeister stellen konnte. Sein Vater war Cornelis Hooft – ein um die Wende des 16. zum 17. Jahrhunderts mächtiger Amsterdamer Stadtregent – Catharina, seine Cousine, war die Ehefrau von Cornelis de Graeff. Er gehört zu den bedeutendsten Dichtern der Renaissance in den Niederlanden. Seine Auffassungen waren humanistisch; in den Religionskriegen seines Zeitalters blieb er im Allgemeinen neutral. Sein bekanntestes Drama ist Warenar, das eine deutliche Beeinflussung durch das Werk des römischen Dramatikers Plautus verrät. Er war vermögend und verwaltete, da er Drossaard (Truchsess) von Muiden war, zwischen 1609 und 1647 das Muiderslot, ein Schloss 15 km östlich von Amsterdam. Dort entstand um ihn ab 1621 ein literarischer und musikalischer Kreis, der Muiderkring. Die Mitglieder und Besucher dieses Kreises hatten großen Einfluss auf die niederländische Literatur im 17. Jahrhundert.” (Wikip.).
145 EUR
Johann Viktor Krämer (1861 Adamov-1949 Wien): "Kreuzabnahme" - 2 Bleistiftstudien auf einem Blatt (Vor- u. Rückseite).
Johann Viktor Krämer (1861 Adamov-1949 Wien): “Kreuzabnahme”
Zwei Zeichnungen (Bleistift/Kohle, weißgehöht)
auf 1 Blatt (Vor- u. Rückseite).
Jeweils signiert und betitelt.
Blattgröße : 28 × 25 cm
Beide Seiten des Blattes mit deutlichen Altersspuren. Die äußerste rechte untere Ecke angesetzt (weit außerhalb der Darstellung). Rundum Schabspuren, teils fleckig, 2 Reißnagelstiche.
“Krämer, Johann Victor, * 23. 8. 1861 Adamsthal (Adamov, Tschechische Republik), † 6. 5. 1949 Wien, Maler. Studierte 1878-81 an der Wiener Kunstgewerbeschule, danach an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ab 1890 Reisen unter anderem nach Holland, Nordafrika, Ägypten und Palästina. Mitglied der Secession und des Hagenbundes. Neben Porträts und Landschaftsbildern schuf er auch religiöse Kompositionen.” (Österreich-Lexikon)
“Johann Victor Krämer, Maler, geb. am 23. 8. 1861 in Wien, gest. am 6. 5. 1947 ebenda. Krämer besuchte als Schüler von Ferdinand Laufenberger die Wiener Kunstgewerbeschule und die Wiener Akademie der bildenden Künste. Er hielt sich zu Studienzwecken für längere Zeit in Spanien, Frankreich, Palästina und Ägypten auf. Zu seinen Werken zählen Ölbilder und Aquarelle, darunter religiöse Gemälde aber auch Porträts und Landschaften, u. a. Kreuzabnahme, Himmelfahrt Christi, Ehebrecherin vor Christus, Nymphentanz, Maria Verkündung, Eisenwerksbilder aus Kladno und Flucht aus Ägypten. Krämer war Mitbegründer der “Wiener Secession” und erhielt u. a. den Reichel-Künstlerpreis (1887), den Rompreis (1888), die Karl Ludwig-Medaille (1896), den österreichischen Staatspreis (1926) und die goldene Lorbeer des Wiener Künstlerhauses (1947). 1917 wurde ihm der Titel Professor verliehen”. (Literaturarchiv d. Österreichischen Nationalbibliothek)
55 EUR
Portrait : Conrad Groß, ca. 1280-1356 Bamberg, Ratskonsulent/Reichsschultheiß i. Nürnberg. - Schabkunst, Paul Decker d.J.
Portrait : Conrad Groß
(u.a. Ratskonsulent und Reichsschultheiß in Nürnberg 1332/1339).
Schabkunst/Mezzotinto von Paul Decker d.J. (1685-1742),
unten rechts “P. Decker fecit”.
Darstellung : 41,5 × 29,4 cm
Blatt : 48,5 × 34,2 cm
Die Darstellung in schöner Erhaltung, die weißen Blattränder angestaubt, altfleckig, mit Randknicken und kurzen Randeinrissen (nicht in die Darstellung reichend).
Vita des Dargestellten :
“Groß, Konrad (Politiker) (Ratskonsulent und Reichsschultheiß in Nürnberg; 1332/39 Gründung des Heilig-Geist-Spitals in Nürnberg; Stiftung der Klöster Himmelthron (1343/48 nach Gründlach verlegt), Pillenreuth (1345) und des Spitals zu Kitzingen (1340), 1280-1356).” (Digit. Portraitindex, DFG).
“Der schwerreiche Konrad I. Groß (* ~1280; † 10. Mai 1356 in Bamberg) ist der bekannteste Vertreter der Nürnberger Ratsfamilie Groß. Berühmt wurde er vor allem für seine exorbitanten Seelgerätstiftungen, allen voran die des Heilig-Geist-Spitals in Nürnberg. Er ist der erste Nürnberger Bürger, dessen Lebensweg wir aus den Quellen halbwegs geschlossen rekonstruieren können …” (Wikip.)
Vita des Stechers :
Decker, Paul, d.J., dt. Maler, Zeichner, Kupferstecher, *26.2.1685 Nürnberg, 22.5.1742 ebd. Bruder von Paul D. d.Ä. Ab 1705 unter Daniel Preisler an der Nürnberger Maler-Akad. in Malerei und von D. d.Ä. im Zeichnen unterrichtet … Die 1739 erfolgte Berufung zum Dir. der Nürnberger Maler-Akad. bezeugt die Wertschätzung als Historien- und Portr.-Maler … Singer listet über 30 Kpst. nach dessen Portr. auf, u.a. Vertreter der elf ratsfähigen Fam. Nürnbergs sowie Regenten … Als Stecher bevorzugte er die Schabkunsttechnik, so Neu Inventirtes Schilder=Büchlein vor allerhandt Künstlere gemacht (6 Bll., G.Heldt sc.), Portr. J.W. Haller von Hallerstein (mit G.Held), K.Magnus, H.O. von Stutterheim (mit G.Held) und K.Groß sowie den Epitaph des Grafen P.F. von Wolffstein … (Barbara Kutscher, in AKL XXV, 2000, 131).
95 EUR
Karl Fred Dahmen (1917 Stolberg/bei Aachen - 1981 Preinersdorf/Chiemsee) : "Poetischer Alltag". - Farbaquatinta und Prägedruck. - Aus dem Nachlaß: von der Ehefrau Uschi Dahmen nummeriert, signiert und datiert : (19)79
Karl Fred Dahmen (1917 Stolberg/bei Aachen – 1981 Preinersdorf/Chiemsee)
“Poetischer Alltag”.
Farbaquatinta mit Prägedruck. 1979.
Nummerierung, Signatur, Datierungen von der Ehefrau Uschi Dahmen.
Auf dem Blatt unten rechts Nachlass-Blindstempel,
links unten ein weiterer Blindstempel.
Exemplar Nr. 56 von insgesamt 75 Exemplaren.
Darstellung : 39 × 45 cm – Blatt : 59 × 78,5 cm
In schöner, vollrandiger Erhaltung. Keine Kratzer, keine Beschabungen etc.
Die extrem breiten weißen Blattränder oben und unten unwesentlich leicht gewellt (siehe Abb. 2).
175 EUR
Werner Paul Schmidt (1888 Nauenndorf/b. Gotha - 1964 München) : Jüngling und Mädchen pflanzen ein Bäumchen. - Aquarell über Bleistift, monogrammiert "WPS"
Werner Paul Schmidt (1888-1964) :
Jüngling und Mädchen pflanzen ein Bäumchen.
Blatt/Darstellung : 42 × 30 cm
Das Blatt in vollrandiger, unbeschnittener Erhaltung.
Leichte Handhabungsspuren, gering angestaubt. Insgesamt in guter, ansprechender Erhaltung. Noch nie gerahmt, deshalb auch keine Lichtränder etc.
Vita : Werner Paul Schmidt : 1888 Nauendorf bei Gotha – 1964 München. Studierte in Weimar bei Max Thedy, ab 1906 an der Münchner Akademie und von 1913 an bei Franz von Stuck. Im Dritten Reich Ausstellungsverbot. Mitglied der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft, dort regelmäßig bei den Jahresausstellungen vertreten.
95 EUR
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