Detlef Willand (*1935): Die blaue Brücke - Farbholzschnitt, 1996
Detlef Willand (1935 Heidenheim an der Brenz – Hirschegg 2022)
„Die blaue Brücke“
[Drei Pilger auf dem Jakobsweg]
Farbholzschnitt, 1996.
In der Platte monogrammiert sowie handsigniert.
Aus dem erweiterten Zyklus „Der Weg“.
Eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela.
Darstelllung : 22,4 × 34 cm
Blatt : 25 × 39 cm (vollrandig).
Auf festem/weißen Bütten.
Frisches, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.
Detlef Willand : Holzschneiden 1970-2005
(= Werkverzeichnis der Druckgrafik), Hirschegg, 2005, Nr. 1996/1
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Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands frei.
65 EUR
Unser neuer Ausstellungsraum in Wasserburg/Inn : Salzsenderzeile 16
Dorothea Stefula (Hamburg-Prien/Chiemsee): Das Rosenstöckchen. - Weißlinienschnitt
Dorothea Stefula (1914 Hamburg-1997 Prien/Chiemsee)
„Das Rosenstöckchen“
Weißlinienschnitt auf Japan, betitelt und signiert.
Darstellung : 35,5 × 24 cm
Rahmen : 44 × 32 cm
Unter Glas alt gerahmt.
Einige Braunfleckchen, die Rosenblüten leicht farblich angelegt.
Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Das Bild wird in einem unserer Schaufenster in Wasserburg am Inn ausgestellt (Marienplatz 11, 15, 19).
Ein Versand ist nicht vorgesehen.
125 EUR (reserviert)
HEIA Stöcke (1904 Hannover-1956 Wasserburg/Inn): Form & Farbe / Mischtechnik
Elisabeth Stöcke, gen. HEIA : (1904 Hannover – 1956 Wasserburg/Inn) :
Form & Farbe
Mischtechnik auf leichtem Karton,
sign. unten rechts: HEIA
28 × 32 cm, bis an die Blattränder bemalt.
Der Bildausschnitt rundum mit Bleistift markiert
Zur gegenstandslosen Malerei ist HEIA Stöcke in der Reifezeit vorgedrungen;
dieser Bildausdruck dürfte somit in die frühen 1950er-Jahre zu datieren sein.
Aus dem Nachlass der Künstlerin.
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Die etwas in Vergessenheit geratene Künstlerin besuchte von 1921 bis 1923 die Kunstgewerbeschule Berlin, daran anschließend erhielt sie bis 1925 eine weitere Ausbildung an den Vereinigten Staatsschulen.
1945 in Berlin ausgebombt, kommt sie noch im gleichen Jahr nach Wasserburg (Heberthal) – und bleibt.
Kurze Erwähnung erhält die Künstlerin bei : Hans Baumgartner, „Gleichwie der Inn fliest alls dahin“. Wasserburger Lesebuch. – Hrsg. von der Stadt Wasserburg a. Inn anläßlich der 850-Jahr-Feier 1988. – Wasserburger Verlag Hans Klinger, 1988, S. 431, Farbabb. S. 203.
Zur Vita sowie zum Nachlass von HEIA Stöcke findet sich im Stadtarchiv Wasserburg ein etwas älterer Beitrag :
https://www.wasserburg.de/stadtarchiv/archivbestaende/bestand-vi-sammlungen/einzelne-sammlungsbestaende/stoecke-heia
Inzwischen sind weitere Bilder aus dem Nachlass ans Licht gelangt,
aus dem u.a. auch das vorliegende Blatt stammt.
(SW : Wasserburgensien. Wasserburger Künstlerinnen. Informel. Informelle Malerei)
Versendung ist nicht vorgesehen; gerne Abholung in Wasserburg/Marienplatz 19
oder Salzsenderzeile 16.
95 EUR
Unser neuer Ausstellungsraum in Wasserburg/Inn: Salzsenderzeile 16
Nach und nach bespielen wir unseren neuen Ausstellungsraum
in Wasserburg am Inn, SALZSENDERZEILE 16 -
bislang Kunst & Glas Heinerich,
vormals (von 1962 bis 1994) residierte hier das legendäre „Café Mohr“
Carl Otto Müller (1901- Kipfenberg/Altmühltal - 1970): Stilleben mit Pfirsichen. - Lithographie, 1968
Carl Otto Müller (1901- Kipfenberg. – 1970) :
Stilleben mit Rosen und Pfirsichen
Lithographie, 1968.
Unten links handsigniert und nummeriert („20/XX“),
d.h.: Nr. 20 von insgesamt XX Exemplaren.
In der Platte datiert : 1968
Darstellung : 27 × 33 cm
Passepartout : 47 × 54 cm
Rahmen : 52 × 59 cm
Das Blatt in schöner Erhaltung; das Passepartout im Schrägschnittbereich etw. gebräunt.
Ansprechender Rahmen in guter Erhaltung.
Anbei : Wilhelm Rüdiger : Der Maler C. O. Müller [Carl Otto Müller]
Ingolstadt Donau Courier, 1976. – Groß-Ovtav (27 × 21 cm).
94 Seiten, zahlr. Abb., teils in Farbe.
Versand ist aufgrund der Verglasung nicht vorgesehen.
Wir sind jedoch zweiwöchentlich in Beilngries bzw. Eichstätt.
195 EUR
Luigi Kasimir (*1881 Pettau): Stift Lilienfeld/Zisterzienser-Abtei - Farbradierung
Luigi Kasimir, eigentl. Alois Heinrich (1881 Pettau/Steiermark -1962 Wien) :
Stift Lilienfeld / Zisterzienser-Abtei (im Winter)
Farbradierung auf starkem Papier,
unten rechts mit Bleistift signiert.
Darstellung : 43 × 56,5 cm
Blatt : 49 × 60,5 cm
Erhaltung : Am Unterrand links/mittig sowie in der Himmelspartie oben mittig wasserrandig; gleichfalls betroffen die Blattränder. Auf der Rückseite zeigen sich starke W.-Ränder, die jedoch auf die Vorderseite nur partiell „durchschlagen“.
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Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands frei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.
95 EUR (reserv.)
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg): Frauenakt. - Tusche, aquarelliert, 1953
Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :
Frauenakt, sitzend
Tusche, aquarelliert, 1953
Auf leicht genarbtem, chamoisfarbenen Papier.
Unten rechts signiert und datiert.
Darstellung/Blatt : 34 × 29,5 cm.
Bei den kl. Fleckchen links dürfte es sich um Bearbeitungspuren handeln.
Aus dem Nachlass.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter einem Passepartout.
Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.
Für Alter und Echtheit garantieren wir!
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Versandfrei innerhalb Deutschlands.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.
75 EUR
Unser Schaufenster in Wasserburg/Inn - Unter den Arkaden/Am Corso 15
Klass. Antiquariat / Modernes Antiquariat
Gemälde / Alte Graphik / Moderne Grafik
Antiquitäten / Vitrinenobjekte / Volkskunst / Rahmen / Porzellan / Glas / Kuriosa -
und manch Überraschendes mehr.
Wir sind (fast) jederzeit erreichbar – auch abends und am Wochenende :
Telefon : 08124 – 910 330
WhatsApp : 0160 – 99 55 88 00
Email : joseph@steutzger.de
Hans Ganser (1897-Wasserburg/Inn-1970): Wasserburg/Innfront - Aquarell
Hans Ganser (1897 – Wasserburg am Inn – 1970)
Die Rote Brücke mit der Innfront
Aquarell (Studie),
unbezeichnet, rückseitig mit Nachlaßstempel.
Blatt : ca. 46 × 57 cm
Auf kräftigem Papier. Mittig zweifach gefaltet, teils fleckig.
Der „Schatten“ in der Himmelspartie ist lediglich abbildbedingt.
H. Ganser, Wasserburger Glasmaler/Künstler sowie Blei- und Zinngießer in langer Familientradition.
Für Alter und Echtheit garantieren wir.
Versand ist nicht vorgesehen.
Abholung in Wasserburg, Marienplatz 11, 15 oder 19 (Unter den Arkaden) – jederzeit nach Vereinbarung.
125 EUR
Carl Kessler (*1876): Spätwinter bei Klosters - Aquarell
Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) : „Spätwinter bei Klosters“
Kapitales Aquarell.
Signiert unten rechts, rückseitig betitelt.
Wohl um 1950-1960.
Darstellung/Blatt : 51 × 73 cm.
Farbfrisch wie am ersten Tag, immer in Mappen aufbewahrt.
Das Blatt weist lediglich in den weißen Schneepartien ganz schwache Stockfleckchen auf – aus der üblichen Betrachterdistanz so gut wie unmerklich.
Die offene, „impressionistische“ Malweise zeigt an, dass es sich um eine Arbeit aus der Spätzeit des Künstlers handelt; die Signatur deutet ebenfalls darauf hin.
220 EUR (reserv.)
Hans Ganser (1897-Wasserburg/Inn-1970): Wasserburg/Kellerberg - Bleistift, 1941
Hans Ganser (1897 – Wasserburg am Inn – 1970)
Blick auf Wasserburg vom Kellerberg
Bleistift, unten links signiert u. monogrammiert,
aus zwei versch. Stellen zusammengesetzt datiert: 2. Nov. 1941.
Darstellung : 21 × 27 cm
Das Blatt an den Ecken – vom Zeichner selbst – auf Unterlagepapier montiert;
der verbräunte Kleber zeigt sich bildseitig deutlich.
Darüberhinaus weist das Blatt über und über Stockflecken auf.
H. Ganser, Wasserburger Glasmaler/Künstler sowie Blei- und Zinngießer in langer Familientradition.
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Abholung in Wasserburg, Marienplatz 15 oder 19 (Am Corso / Unter den Arkaden) – jederzeit nach Vereinbarung.
65 EUR
Heinrich Heidner (1876-1974): Enten - Kohle (Studie)
Heinrich Heidner :
(1876 Schoppershof/b.Nürnberg – ab 1908 Gstadt a.Chiemsee, ab 1972 Allmannshausen – 1974 Allmannshausen/Starnberger See)
Enten in der Ruhe
Kohlezeichnung (Studie) auf dünnem Papier, signiert : H. Heidner
Darstellung : 13,5 × 17 cm
Unterlage : ca. 24 × 27 cm
- An den vier Ecken auf eine Kartonunterlage montiert, im übrigen frei.
- Mittig links kleiner Fleck, einige kleine rötliche Fleckchen, v.a. unterhalb der Signatur.
Biogramm : „Studium: 1891-96 KGS Nürnberg; 1898-1902 ABK München Malerei bei Carl von Marr und Wilhelm von Diez. Leitet 1902-07 eine priv. Malschule ebd. Heiratet 1906 seine Schülerin Frieda Gronefeld (*1876, †1944), Tochter eines wohlhabenden Tierarztes in Berlin (dadurch finanziell unabhängig). 1908 Umzug in das eig. Haus in Gstadt am Chiemsee (sog. Heidner-Villa). 1915 und ’17 im 1.WK Kriegsmaler an der Westfront. Ankäufe der Kriegsbilder durch zahlr. Mus. (u.a. von der Stadt Nürnberg die Gem. Sieg!; Vor der Probe; Erwache, alle verschollen). Ab 1920 Studienreisen nach Wien, Berlin, Florenz, Paris, Holland. 1933-45 Rückzug aus dem ges. Leben (keine Ausst.); Pflege der kranken Ehefrau. 1945 zweite Ehe mit Maria Stock; Gründung der Notgemeinschaft bild. Künstler in Gstadt (später: Gemeinschaft bild. Künstler am Chiemsee). Nach dem Tod der zweiten Ehefrau (1972) Umzug nach Allmannshausen am Starnberger See. Ausz.: u.a. 1961 Bundesverdienstkreuz; 1965 Kulturpreis der Stadt Rosenheim; 1966 Ehrensold des Freistaates Bayern; 1971 Ehrenbürger der Gemeinde Gstadt. – Die Kriegsbilder zeigen in Anlehnung an den Expressionismus eine Reduktion von Farbe und Form, wodurch es H. gelingt, Trostlosigkeit, Todesangst und Verzweiflung auszudrücken und damit zeitlose Bilder über die Schrecken des Krieges zu schaffen. In den 20er Jahren wendet sich H. relig. Darst. zu (u.a. Pietà), 1930 Beginn des Pferdezyklus; malt nach 1945 figurative Bilder (Stilleben) in einem gemäßigten expressionistischen Duktus.“ (Susanna Partsch, in : AKL LXXI, 2011, 133)
Zu H. Heidner, siehe auch : „Museum Kunst der Verlorenen Generation“
Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versandfrei innerhalb Deutschlands.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.
65 EUR
Hans Ganser (1897-Wasserburg/Inn-1970): Teilansicht der Burg - Mischtechnik
Hans Ganser (1897 – Wasserburg am Inn – 1970)
Teilansicht der Burg
Mischtechnik (Studie) auf Pappe.
Unbezeichnet, rückseitig mit Nachlaßstempel.
H. Ganser, Wasserburger Glasmaler/Künstler sowie Blei- und Zinngießer in langer Familientradition.
Für Alter und Echtheit garantieren wir.
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Abholung in Wasserburg, Marienplatz 11, 15 oder 19 (Unter den Arkaden), jederzeit nach Vereinbarung.
60 EUR
Rudolf Englberger (1908 Gabersee/Wasserburg/Inn 1985): Alle zusammen - Zeichnung
Rudolf Englberger (1908 Gabersee – Wasserburg/Inn 1985):
Alle zusammen [Hilfstitel]
Federzeichnung auf dünnem Skizzenpapier;
sauber am Oberrand auf kräftiges Papier montiert
und dann nochmals auf leichten Karton aufgelegt.
Unten rechts signiert : R. Englberger,
ebenda datiert, nicht eindeutig zu entziffern, (19)51 od. ’52
Bildmaß : 12,5 × 20,5 cm
Unterlagekarton : 24 × 32 cm
In sehr schöner, unberührter Erhaltung.
In Seitenansicht das Papier leicht wellig, bedingt durch Zugkräfte hervorrufende starke Strichlagenverdichtungen.
Gegenüber den Zeichnungen aus der späten Reifezeit (vgl. die beiden nebenstehenden Blätter)
werden Hintergrund und Zwischenräume (noch) dicht mit Strichelungen aufgefüllt.
Angebot im Kundenauftrag
185 EUR
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