Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg-Mchn.-Frotzhofen/b. Anzing 2003): Mädchen mit Katze - Lithographie

Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)

Mädchen mit großer Katze

Kreide-Lithographie auf dünnem Japan

Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck

Darstellung ca. : 22 × 15 cm
Blatt : 28,5 × 24 cm
Das breitrandige Blatt unten mit typ. Randabschluß.

Das schöne Blatt noch ganz Karl-Caspar-Schule.

Die Künstlerin wurde 1948 Mitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahmen von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.

Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.

Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versandfrei innerhalb Deutschlands.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

120/80





Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg-Mchn.-Frotzhofen/b. Anzing 2003) : Mädchen und Knabe - Lithographie

Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)

Mädchen und Knabe

Kreide-Lithographie auf dünnem Japan

Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck

Darstellung ca. : 16 × 12 cm
Blatt : 19,,5 × 17 cm

Das Blatt liegt aus Kontrastgründen auf einer grau-braunen Unterlage l o s e auf.
Die Unterlage ist nicht Gegenstand des Angebots.

Wenige schwache Altfleckchen.

Das Blatt noch ganz Karl-Caspar-Schule.

Die Künstlerin wurde 1948 Mitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahmen von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.

Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.

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50/45





Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg-Mchn.-Frotzhofen/b. Anzing 2003): Mädchen mit Katze spielend. - Lithographie

Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)

Mädchen mit Katze spielend

Kreide-Lithographie auf dünnem Japan

Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck

Darstellung ca. : 11 × 18 cm
Blatt : 21 × 22,5 cm

Das Blatt liegt aus Kontrastgründen auf einer grau-braunen Unterlage l o s e auf.
Die Unterlage ist nicht Gegenstand des Angebots.

Das Blatt am Oberrand minimal altfleckig.

Die Künstlerin wurde 1948 Mitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahmen von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.

Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.

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100/80





Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg-Mchn.-Frotzhofen/b. Anzing 2003): Kind/Katze - Lithographie

Gretel Loher-Schmeck (1907 Augsburg – Frotzhofen/bei Anzing – Ebersberg 2003)

Kleines Kind mit Katze

Kreide-Lithographie auf dünnem Japan

Unten rechts handsigniert : G. Loher-Schmeck

Darstellung ca. : 14 × 11 cm
Blatt : 24 × 20 cm

Das Blatt liegt aus Kontrastgründen auf einer grau-braunen Unterlage l o s e auf.
Die Unterlage ist nicht Gegenstand des Angebots.

Eine leichte Papierwellung im oberen Drittel.

Das Blatt minimal altfleckig, v.a. am Oberrand.
Im unmittelbaren Augenschein zeigt sich das Blatt ruhiger als in der Abbildung;
dort erscheinen die schwachen Altflecken überauffällig.

Die Künstlerin wurde 1948 Mitglieder der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft und nahmen von nun an bis ins hohe Alter an der jährlichen Großen Kunstausstellung München im Haus der Kunst teil.

Vita : „Die Künstlerin Gretel Schmeck wurde 1907 im Philippine Welser-Haus in Augsburg als erste Tochter des Arztes Dr. Hermann Schmeck und seiner Ehefrau Veronika geboren. Die Eltern förderten schon früh das künstlerische Talent der Tochter durch private Klavierstunden und Kunstmappen alter Meister. Die bildende Kunst und die Musik beschäftigten sie nachhaltig. Nach dem Abitur 1926 entschied sich Gretel Schmeck jedoch nach langem Überlegen gegen eine Laufbahn als Pianistin. Stattdessen wählte sie das Studium der Mathematik und Physik. Bereits nach einem Jahr wechselte sie wiederum an die Technische Hochschule nach München in das Höhere Zeichenlehramt. Dort lernte sie den Künstler Joseph Loher, ihren späteren Mann kennen. Gretel Loher-Schmeck unterrichtete nach dem Staatsexamen einige Jahre an der Berufs- und Handelsschule in Augsburg. Sie war Mitglied im Augsburger Kunstverein und stellte bis 1938 dort aus. 1933 trat sie mit ihrem Mann in die Akademieklasse von Karl Caspar ein. Das kleine Œuvre ihrer Ölbilder stammt aus dieser für die Künstlerin prägenden Phase der 30er Jahre.
Erste Erfolge konnte die Künstlerin 1934 verbuchen, als sie ihre Lithografie „Fränkisches Mädchen“ in der Neuen Pinakothek in München ausstellte. Auch im Augsburger Kunstverein wurden ihre Arbeiten geschätzt. Es folgten zahlreiche Exkursionen in die Gegend um Murnau, an den Chiemsee und in die Berge. Die hier entstandenen Ölbilder zählen neben ihren Kinderbildern zu den Höhepunkten in Gretel Loher-Schmecks Werk. 1937 verließ sie aus Solidarität mit ihrem von den Nationalsozialisten verfemten Lehrer Karl Caspar (Entartete Kunst) die Münchner Kunstakademie. Nach 1940 begann für die aus großbürgerlichen Verhältnissen stammende Malerin nicht nur ein Leben auf dem Lande, sondern auch der Abschied von der Ölmalerei. Um die Familie, der Sohn Martin war 1938 geboren, als Selbsternährer mit gehaltenen Hühnern, Gänsen und Ziegen zu versorgen, blieb der Künstlerin fortan nur noch Zeit für Skizzen im nahegelegenen Ebersberger Forst oder später auf Reisen in Rom. Ihr Mann nahm diese Zeichnungen häufig als Vorlage für seine Ölbilder. Im Jahr 2003 starb Gretel Loher-Schmeck kurz vor ihrem 96. Geburtstag.“ (Wikip.

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80/60





Marlene Reidel (1923 Landshut-Obergangkofen 2014): St. Martin/Landshut - Linolschnitt

Marlene Reidel (1923 Landshut-Obergangkofen 2014):

Die Martinskirche in Landshut

Linolschnitt (~ Holzschnitt)
unten rechts signiert.

Darstellung : 27 × 17 cm

Unter Glas alt gerahmt.
Geringe Altersspuren an der Glaseinfassung (Papier) bildseitig;
rückseitig mit Aufhängung.

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75 EUR





Nachlaß Marlene Reidel (1923 Landshut-Obergangkofen 2014): Ansicht von Ergolding. - Linolschnitt

Aus dem Nachlaß von Marlene und Karl Reidel

Z u s c h r e i b u n g an Marlene Reidel

Signatur vorläufig noch nicht eindeutig zu entziffern.
Der Schnittduktus scheint dabei durchaus auf die Künstlerin hinzuweisen,
zumal das Blatt aus dem Nachlass der Familie stammt.

Ansicht von Ergolding
mit Wappen

Linolschnitt (~Holzschnitt) auf Japan,
unten rechts signiert (schwer entzifferbar)

Darstellung : 13,5 × 7,5 cm
Blatt : 23 × 16 cm
Ein wenig lichschattig.

Nebenbei :
Wir konnten die Tage (zusammen mit diesem & einem weiteren Blatt) einige „Reste“
der Glassammlung von Karl & Marlene Reidel erwerben.
Es handelt sich zwar nicht um Hauptstücke, dennoch dokumentieren diese Gläser
die liebevolle Vielfalt, mit der das Künstlerpaar gesammelt hat.

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85 EUR





Clara Ege (*1897) : Spoleto/Italien - Aquarell

Clara Ege, geb. Mohr (Flensburg 1897 – München 1990) : Spoleto. Blick vom Dom.

Aquarell über Bleistift,
nicht signiert, jedoch rückseitig ortsbezeichnet.
Mitte 1960er Jahre.

Unmittelbar aus dem Nachlaß der Künstlerin,
die Authentizität kann als gesichert gelten.

Darstellung/Blatt : 17 × 22,5 cm

Lediglich in der Himmelspartie links eine kleine/unwesentliche vertikale Druckspur, sonst in schöner frischer Erhaltung – immer in Mappen aufbewahrt. Rückseitig kl. Montierungsreste.

Vita : Ege, Clara (geb. Mohr), dt. Bildhauerin, Seidenweberin, *9.5.1897 Flensburg, †9.10.1990 Grünwald/München. oo Eduard E. […] Stud.: 1917-19 KGS Flensburg, bei dem Bildhauer Heinz Weddig. Enge Kontakte zur Graphikerin Anna Hochreuter sowie zur Wandervogelbewegung. […] – BIBLIOGRAPHIE Wolff-Thomsen, 1994. – Mitt. R. Kaim, München 2001“ (Sven-Wieland Staps, in AKL XXXII, 2002, 295).

verk.





Holzschnitt & Text aus: Boccaccio, Decamerone, Straßburg, Hans Grüninger, 1509

Einzelblatt
mit einem (Doppel-)Holzschnitt
und Text (frühneuhochdeutsch), aus :

Giovanni Boccaccio : Decamerone

Blatt CLXXXI – „Der achten tagreyß“ – „Die neunde histori“ .
u.a. „ein artzet vo boloni“ / Meister Simon, der Arzt aus Bologna)

Wohl aus folgender Ausgabe :
Cento novella, das Buch der hundert nüwen Historien,
erschienen bei Hans / Johann(es) Grüninger,
Straßburg 1509 (Post-Inkunabel)

(vgl. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Sign. AD+S762)

Satzspiegel : ca. 24 × 15 cm (zweispaltiger Druck).
1 Blatt (beidseitig bedruckt) : ca. 31 × 21 cm.

Erhaltung : Linker Blattrand wasserrfleckig, die linke/obere Ecke mit Blattabriss.
Li. Blattrand mit deutlichen Spuren der Ausheftung.

„… Eine Sammlung von 100 Novellen, verfasst von Giovanni Boccaccio (1313-1375) zwischen 1349 und 1353. Heute gilt das Dekameron unbestritten als Ursprung der italienischen Prosa und als ein Werk, das zum Vorbild fast aller weiteren abendländischen Novellensammlungen geworden ist. Die Rahmenhandlung spielt in einem Landhaus in den Hügeln von Florenz, in das sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest geflüchtet sind, die im Frühjahr und Sommer des Jahres 1348 Florenz heimsuchte. Im Landhaus versuchen sie sich gegenseitig zu unterhalten, daher wird jeden Tag eine Königin oder ein König bestimmt, welcher einen Themenkreis vorgibt. Zu diesem Themenkreis hat sich nun jeder der Anwesenden eine Geschichte auszudenken und zum Besten zu geben. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novellen kehrt die Gruppe wieder nach Florenz zurück.

Hans Grüninger (um 1455-1532), eigentlich Johann Reinhard, stammte aus Schwaben und machte sich in Straßburg als Buchdrucker und Verleger selbstständig. Seine Lettern waren für ihre schöne Gestalt und Deutlichkeit bekannt. Die Holzschnitte erlangten eine hohe Qualität seit sein Bruder Markus Reinhard und andere Künstler diese fertigten. Er druckte gut 300 größere Werke und zahlreiche Flugschriften, die er in der Regel auch selbst verlegte. Außer der Offizin hatte er auch einen Verkaufsstand direkt am Straßburger Münster. (s. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln).

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Versandfrei innerhalb Deutschlands.

35 EUR





Holzschnitt aus: Boccaccio, Decamerone, Straßburg, Hans Grüninger, 1509

Einzelblatt
mit einem (Doppel-)Holzschnitt
und Text (frühneuhochdeutsch), aus :

Giovanni Boccaccio : Decamerone

Blatt – CXI – „Der fünfften tagreiß“ – „Die ander histori“

Wohl aus folgender Ausgabe :
Cento novella, das Buch der hundert nüwen Historien,
erschienen bei Hans / Johann(es) Grüninger,
Straßburg 1509 (Post-Inkunabel)

(vgl. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Sign. AD+S762)

Satzspiegel : ca. 24 × 14,5 cm (zweispaltiger Druck).
1 Blatt (beidseitig bedruckt, rückseitig kein Holzschnitt) : ca. 31 × 21 cm.

Erhaltung : Teils etwas braunfleckig, die Ecken mit Papierknicken.
Am linken Rand deutliche Spuren der Ausheftung.

„… Eine Sammlung von 100 Novellen, verfasst von Giovanni Boccaccio (1313-1375) zwischen 1349 und 1353. Heute gilt das Dekameron unbestritten als Ursprung der italienischen Prosa und als ein Werk, das zum Vorbild fast aller weiteren abendländischen Novellensammlungen geworden ist. Die Rahmenhandlung spielt in einem Landhaus in den Hügeln von Florenz, in das sieben Frauen und drei junge Männer vor der Pest geflüchtet sind, die im Frühjahr und Sommer des Jahres 1348 Florenz heimsuchte. Im Landhaus versuchen sie sich gegenseitig zu unterhalten, daher wird jeden Tag eine Königin oder ein König bestimmt, welcher einen Themenkreis vorgibt. Zu diesem Themenkreis hat sich nun jeder der Anwesenden eine Geschichte auszudenken und zum Besten zu geben. Nach zehn Tagen und zehn mal zehn Novellen kehrt die Gruppe wieder nach Florenz zurück.

Hans Grüninger (um 1455-1532), eigentlich Johann Reinhard, stammte aus Schwaben und machte sich in Straßburg als Buchdrucker und Verleger selbstständig. Seine Lettern waren für ihre schöne Gestalt und Deutlichkeit bekannt. Die Holzschnitte erlangten eine hohe Qualität seit sein Bruder Markus Reinhard und andere Künstler diese fertigten. Er druckte gut 300 größere Werke und zahlreiche Flugschriften, die er in der Regel auch selbst verlegte. Außer der Offizin hatte er auch einen Verkaufsstand direkt am Straßburger Münster. (s. Universitäts- und Stadtbibliothek Köln).

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35 EUR





Charles Martin : Fourreau de crépe de Chine. - Radierung, Pochoir, 1913

„Fourreau de crépe de Chine. Veste de satin brodée á chale de linon“

Orig-Radierung mit Orig.-Pochoir-Kolorit, 1913.

Aus : „Journal des Dames et des Modes“,
Paris 1913, Blatt Nr. 67

Darstellung : 15,5 × 9 cm
Blattgröße : 22,3 × 14,8 cm

Das bedeutende Mode-Journal erschien von 1912-1914

Papier am Unterrand mit Wasserzeichen : „… Zonen“

Am Oberrand rückseitig zwei schwach erkennbare Reste
vormaliger Passepartoutmontierung.

Mode, Modestiche, Jugendstil, Art Nouveau, La Belle Epoque

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75 EUR





Porträt: "Obstpfarrer" Johann Ludwig Christ (1739-1813), Kronberg/Taunus - Kupferstich, 1800/1801

Porträt :

Johann Ludwig Christ (1739-1813), Kronberg im Taunus

Kupferstich (in Punktiermanier) von C. Müller, am Darstellungsunterand bezeichnet, 1800/1801

Aus : Johann Volkmar Sickler (1742-1820) : Der teutsche Obstgärtner
oder gemeinnütziges Magazin des Obstbaues in Teutschlands sämmtlichen Kreisen (…).
Weimar, 1801

Plattenrand : 12,5 × 8,5 cm
Blatt (vollrandig, rechts typ. Ausheftungsspuren) : 18,5 × 11 cm

Wohlerhaltenes Exemplar.

„Der „Obstpfarrer“ Johann Ludwig Christ (1739–1813) war von 1786 bis zu seinem Tod Oberpfarrer in Kronberg im Taunus. Er machte Kronberg zu einem weltberühmten Zentrum des Obstbaus und der Bienenzucht, indem er Baumschulen gründete, neue Anbaumethoden lehrte und praktische Erfindungen wie einen Dörrofen entwickelte.

65 EUR





Ludwig Emil Grimm (1790 Hanau-1863 Kassel): Leerer Umschlag zu "Radirte Blätter (...), Cassel, 1818, 3. Heft"

Ludwig Emil Grimm (1790 Hanau – 1863 Kassel) :

Leerer Umschlag zu

„Radi(e)rte Blätter / nach der Natur / von / L.E. Grimm / Cassel, 1818 / 3. Heft“
(die Nr. des Heftes (3) handschriftl. eingefügt.

Rückseitig Titel in Französisch

Ca. 31 × 23 cm
Leichte Handhabungsspuren.

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55 EUR





Leopold Johann Billek (Teltsch/Telč/Mähren): Abbildungen der Singvögel - 32 Aquarelle, 1838

Leopold Johann Billek (Teltsch) :

I. Band.

Abbildungen der Singvögel. Passeres.

Nach der Natur und besten Abbildungen gezeichnet
von Leopold Joh. Billek.
Priv. Zeichenlehrer und Geometer in Teltsch
im Jahre 1838

32 Blätter mit Aquarellen
(teils die Reihenfolge in der Bindung verändert).

Beiliegend : „Katalog aller im I. Bande enthaltenen Vögelgat(t)ungen“.
(= Handschriftliches Verzeichnis aller dargestellten Vögel)
2 Doppelblätter.
Auf sehr dünnem Papier von schlechter Qualität, teils mit Einrissen u. Randbeschädigungen.

Klein-Folio : 31 × 25 cm.
Pappband der Zeit, teils bestoßen : 31 × 25 cm.
Der Leinenstreifen, mit dem der Rücken überzogen ist, zur Hälfte abgerissen (s. Abb.).
Vorderdeckel gelockert, die Bindung teils weit klaffend, dennoch (bei behutsamem Blättern) noch ausreichend fest.
Innen, v.a. in der unteren Ecke fingerfleckig.
Ansonsten die Blätter mal mehr mal etwas weniger altfleckig.

Zu Anfang und zum Ende hin winzige Wurmlöchlein bzw. kleine Wurmgänge am Oberrand (außerhalb der Darstellung).
Das Papier sehr kräftig. – Insgesamt ansprechendes Exemplar.

Das Papier zeigt sich im unmittelbaren Augenschein
heller und lebendiger/genarbt als auf den Abbildungen.
Insgesamt feiner/ansprechender Altersschmelz.

- Unter Passeres (lat. passer = Sperling) versteht man die Singvögel. Sie bilden eine sehr artenreiche Unterordnung innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel. Zur Gruppe gehören die verbreiteten heimischen Arten wie etwa Amsel, Meise, Buchfink u. der namensgebende Haussperling/Spatz-
Telč, Stadt im Okres Jihlava im mährischen Landesteil von Tschechien.

1200 EUR





Leopold Johann Billek (Teltsch): Abbildungen der Singvögel - Fortsetzung d. Abb.

Leopold Johann Billek (Teltsch) :

I. Band.

Abbildungen der Singvögel. Passeres.





[Anonymus] : Brigant (ital. Räuber). - Bleistift, wohl um 1900

[Anonymus] :

Vermutl. Brigant / Ital. Räuber
mit Wickelgamaschen und Steinschloßgewehr

Bleistift-Studie, wohl um 1900

Blatt : 21 × 13,5 cm

Rundum lichtrandig und angestaubt..
Auf glattes Papier (Velin), an den vier Ecken auf Unterlage geklebt,
dort undeutlich bezeichnet, evtl. Besitzervermerk (lesbar : … auerman/n.)

Brigante

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65 EUR






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