Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Schloß Cronberg (Tirol). - Farblithographie

Luigi Kasimir (1881 Pettau-1962 Wien) : Schloß Cronberg (Tirol)

Farblithographie, 1918.
Im Stein unten links ortsbezeichnet und dat. 1917 (wohl Datum der Vorzeichnung), unten rechts im Stein monogr.

Blatt aus der seltenen Folge/Mappe :
Tanna und Luigi Kasimir. Aus unserer Wandermappe. 1918.
Das Titelblatt der Mappe mit Nr. 15 bezeichnet (siehe Abb.)

Darstellung : 28,5 × 26 cm
Blatt : 36 × 33 cm (vollrandig erhalten)
Das Blatt original an den oberen Ecken unter Passepartout montiert : 54 × 38,5 cm

Die Darstellung in sehr schöner, unberührter Erhaltung.

Das Blatt an den oberen Ecken (weit außerhalb der Darstellung) aufgrund der Montierung stärker wellig (s. Abb. 2).

Das schlichte/originale Passepartout mit stärkeren Alters- bzw. Orig.-Mappe eingelegt.

Lediglich zur Dokumentation der Authentizität wird eine Abb. des Titelblattes mit der Nummerierung gezeigt. Diese ist jedoch nicht Gegenstand des Angebotes.

Vita : “Luigi Kasimir (eigentl. Alois Heinrich), geb. 1881 in Pettau/Untersteiermark. 1900 bis 1905 Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien. 1905 Ausstellunger im Wiener Künstlerhaus. – 1911 Heirat mit der Künstlerin Tanna Hoernes (geb. 1887 in Graz, gest. 1972).“

28 EUR





[Anonymus] : Am Waldrand bei Ampermoching im Herbst. - Bleistift, 1890

[Anonymus] :

Am Waldrand bei Ampermoching im Herbst

Bleistift,
unten rechts ortsbezeichnet und datiert
“Ampermoching / Okt. (18)90”.

Blattmaß : 10,2 × 17,4 cm
Papier leicht gebräunt.

Münchner Schule, Dachauer Malerkolonie

25 EUR





Bronzemedaille/Verdienstmedaille : Nord-Ostdeutsche Gewerbeausstellung in Königsberg (Ostpreussen), 1895.

Bronzemedaille – Verdienstmedaille (“Für die besten Leistungen”)

Nord-Ostdeutsche Gewerbeausstellung in Königsberg (Ostpreussen), 1895.

Brustbild Prinz Heinrich von Preußen /
Stadtgöttin auf Wolken mit Lorbeerkränzen

Verso : Randfehler (siehe Pfeile in der Abb. 3) sowie kl. Flecken rechts.

Das Gesicht der Göttin ist ganz gratig ausgeprägt,
lediglich ein abbildtechnisch bedingte Spiegelung läßt es verunklärt erscheinen.

65 EUR





Rudolf Sieck (1877 Rosenheim-1957 Prien am Chiemsee) : Am Simssee (Riedering/Neukirchen). - Farbradierung, 1914

Rudolf Sieck (1877 Rosenheim- 1957 Prien am Chiemsee ):

Am Simssee (gegenüber etwa Neukirchen/Riedering)

Farbradierung, 1914.

Signiert u. nummeriert : Nr. 117 von insg. 150 Exemplaren.
In der Platte unten links das Drucker- bzw. Verlegersignet von Hanfstaengl sowie die Datierung.

Darstellung (ohne Plattenrand) : 31 × 26 cm.
Blatt : 57 × 37 cm.

Erhaltung : Auf feinem, gerippten Papier (sog. Maschinenbütten), sehr breitrandig.
In voller/breitrandiger Erhaltung. Die Ränder rundum rissig sowie stockfleckig und angestaubt.

In der Darstellung (Himmelspartie) schwach vereinzelt stockfleckig (s. Pfeile).

Referenz : Karl J. Aß : Rudolf Sieck 1877-1957 (Begleitheft zur Ausstellung Rudolf Sieck – Druckgraphik – Gemälde – Aquarelle vom 18.11.1998 bis 24.1.1999.

Orthographie : Simssee, nicht Simsee

48 EUR





Wilhelm Süs (1861-1933) : Hochzeitsritt. - Farblithographie/Künstlersteinzeichnung. - Künstlerbund Karlsruhe

Wilhelm Süs (1861-1933) :

“Hochzeitsritt”

Farblithographie/Künstlersteinzeichnung.
Im Stein unten rechts bezeichnet : W. Süs.

Randumschrift :
“Künstlerischer Wandschmuck – Deutsche Künstler-Steinzeichnungen – R(udolf). Voigtländer Verlag in Leipzig Nr. 213 – Wegged – W. Süs: Hochzeitsritt – Cavalcade Nuptiale – Kunstdruckerei Künstlerbund Karlsruhe”

Darstellung : 42,5 × 55,5 cm.
Blattmaß : 45 × 58 cm (vollrandig).

In schöner Erhaltung.
Lediglich ein kleiner – fein geschlossener – Randriß (außerhalb der Darstellung).

Begründete zusammen mit Hans Thoma die Staatliche Majolika Manufaktur Karlsruhe.

68 EUR





Friedrich Waibel (1862-1922) : Sensenmäher (Schnitter). - Bleistift (Studie)

Friedrich Waibel (1862-1922) :

Sensenmäher (Schnitter)

Bleistiftzeichnung (Skizze),
unten links signiert : FWaibel

Darstellung/Blatt : ca. 12 × 8,5 cm
Passepartout : 23 × 18 cm

Die kleine Zeichnung in schöner Erhaltung.
Der Oberrand schief beschnitten.

Das Passepartout ist eine kostenlose Beigabe, nicht Gegenstand des Angebotes.

45 EUR





Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee) : Antilope mit Kalb. - Farblinolschnitt/Farbholzschnitt, signiert

Markus von Gosen (1913 Breslau-2004 Prien a. Chiemsee)

Antilope, ihr Kalb säugend

Ein ganz feines, inniges Blatt!

Farblinolschnitt,
üblicherweise als Farbholzschnitt bezeichnet.

Auf ganz hauchdünnem Japanpapier.
Unten re. handsigniert, ohne Auflagenbezeichnung.

Blattmaß : 43,5 × 56 cm

Erhaltungsmängel :
Eine kleine rückseitige Hinterlegung (3 cm), bildseitig kaum merklich (s. Abb.).
Am äußersten Ober- u. Unterrand und seitl. jeweils 2 Montierungsstreifen (bräunliche Natronpapierstreifen, säurefrei und keinen weiteren Schaden anrichtend).

Vita : “Markus von Gosen : [Geboren] 8.11.1913 Breslau, [gest.] 20.11.2004 Prien [am Chiemsee]. – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker. – Sohn des Bildhauers Theodor von Gosen (1873-1943) und Enkel des Malers Hugo Kauffmann (1844-1915). Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Breslau studierte Markus von Gosen an der Münchner Akademie bei Olaf Gulbransson. 1946 kam er nach Prien. Einige Zeit zeichnete er Illustrationen für diesatirische Zeitschrift „Simplicissimus”. Neben Farbholzschnitten widmete sich Gosen mit dem Entwurf und der Ausführung von Gobelins, Mosaiken, Intarsien und Glasfenstern vor allem der angewandten Kunst. Tierbilder bestimmen sein malerisches und graphisches Werk. In Rosenheim finden sich im öffentlichen Raum zahlreiche Beispiele für Gosens Kunst am Bau, darunter die Fassadenmalereien am „Ärztehaus” in der Salinstraße. Gosen war Mitglied des Rosenheimer Kunstvereins. 1963 und 1990 widmete ihm die Städtische Galerie zwei Einzelausstellungen. – Literatur: Vollmer, Ausst.-Kat. SGR Gosen 1990, Ausstellungs-Katalog Kunstverein Rosenheim 1994, Oberbayerisches Volksblatt 28.3.2003, OVB 23.11.2004” (Karl Mair / Michael Pilz : Rosenheimer Stadtbilder. Ansichten aus fünf Jahrhunderten. – 2. Teil. – Hrsg. Historischer Verein Rosenheim e.V. – Rosenheim 2006, S. 217 (Reihe : Quellen und Darstellungen zur Geschichte der Stadt und des Landkreises Rosenheim, Band XV/II). – [Truthahn/Meleagris gallopavo]

Literatur : Ausstellung der Familien Kauffmann und von Gosen. Galerie im Alten Rathaus, 15. Okt.-27. Nov. 1988. – Über die Familie v. Gosen siehe auch : R. Negendanck : Künstlerlandschaft Chiemsee. – Fischerhude 2008, S. 252-255.

165 EUR





Erna Freifrau von Langenmantel-Reitzenstein (1890 – München – 1968) : "Weintrauben". - Scherenschnitt/Silhouette

Erna Freifrau von Langenmantel-Reitzenstein (1890 – München – 1968) :

“Weintrauben”

Scherenschnitt/Silhouette,
mit Bleistift signiert und betitelt.

Rückseitig nochmals bezeichnet.

Scherenschnitt : ca. 14 × 19 cm
Unterlageblatt : 40 × 40 cm

Der Scherenschnitt in guter Erhaltung.
Das große, vollrandige Unterlagepapier etwas angestaubt und mit den üblichen Handhabungsspuren
(leichte Fingerknicke).

Tochter des in Kelheim geborenen Historien- u. Portraitsmalers Ludwig von Langenmantel.
Bildhauerin und Silhouettenschneiderin in München (Lit.: Thieme/Becker, Ludwig (Hg.), Münchner Maler im 19./20. Jh., Bd. 6, S. 7).

85 EUR





Porträt : Wilhelm Herschel (1738 Hannover-1822 Slough bei Windsor) : Kupferstich, Fr. Müller nach Fr. Rehberg, um 1820

Portrait : “Wilh. Herschel”

Kupferstich von Fr. Müller
nach Friedrich Rehberg, um 1820.

Darstellung : 18,5 × 14,8 cm
Blatt : 34,5 x ca. 24 cm

Das Blatt wurde von Stockflecken gereinigt.
Schöner, gratiger Abzug auf festem, breitrandigen Papier mit Wasserzeichen.

Vita : “Friedrich Wilhelm Herschel, englisch William Herschel (* 15. November 1738 in Hannover; † 25. August 1822 in Slough), war ein hannoveranisch-britischer Astronom und Musiker. Herschels Vater Isaak war Militärmusiker; der Sohn trat mit 14 Jahren als Oboist der kur-hannoverschen Fußgarde bei. Nach der Besetzung Hannovers 1757 durch französische Truppen entkam er nach England. Dort wirkte er als Musiklehrer, Komponist und Organist. Herschel arbeitete als Musiklehrer in Leeds und danach als Organist in Halifax. 1766 wurde er Musikdirektor in Bath. Durch das Studium der mathematischen Musiktheorie angeregt, befasste er sich mit Mathematik sowie dem Bau und Verkauf astronomischer Instrumente. Mit dem Studium astronomischer Werke wuchs sein Interesse an der Astronomie, die sich für ihn nicht nur auf die Beobachtung von Mond, Planeten und Kometen erstreckte. Vielmehr wollte er die Objekte des Fixsternhimmels studieren und sogar eine vollständige Auflistung aller sichtbaren Sterne und Nebel erstellen. Hierzu waren die um 1770 gängigen Fernrohre und Spiegelteleskope jedoch technisch noch nicht imstande. So begann er, selbst Spiegelteleskope zu bauen, was ihm nach anfänglichen Misserfolgen auch gelang. Von 1766 an fertigte er zahlreiche Teleskope mit ständig wachsendem Durchmesser (und damit größerer Auflösung) an. Bei seinen Beobachtungen wurde Herschel von seinem Bruder Alexander und seiner Schwester Caroline unterstützt. – Schlagartig berühmt wurde Herschel, als er 1781 ein neues Objekt im Sonnensystem entdeckte: den Planeten Uranus. Er wurde zum Mitglied der Royal Society of London gewählt. König George III. sagte ihm eine jährliche Vergütung zu. So konnte er sich völlig seiner Liebhaberei, der Astronomie, zuwenden. Die Herschels siedelten von Bath nach Slough über. Er stellte in der Folgezeit Teleskope nicht nur für den eigenen Gebrauch her, sondern auch zur Aufbesserung seiner Einnahmen. 1788 heiratete er Mary Pitt, die Witwe eines seiner Nachbarn. Sein einziger Sohn, John Frederick William Herschel, wurde 1792 geboren. 1816 wurde er vom Prinzregenten, dem künftigen König Georg IV., zum Ritter geschlagen. 1817 wurde ihm das Ritterkreuz des Guelphen-Ordens verliehen. 1820 wurde er zum ersten Präsidenten der Royal Astronomical Society gewählt, die sein Sohn, der ebenfalls ein bedeutender Astronom war, mit Charles Babbage und anderen gegründet hatte. In Slough lebte und arbeitete er bis zu seinem Tod im Jahr 1822. Herschel wurde in der St. Laurence Kapelle in Upton, Slough, begraben. Auf seinem Grabstein steht der lateinische Satz „Caelorum perrupit claustra“ (Er durchbrach die Grenzen des Himmels). – Der Mondkrater Herschel ist nach ihm benannt.” (Wikip.)

28 EUR





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : wohl Marie Désiré Pierre Bataille (1862-1914). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.)

wohl : Brigadegeneral Marie Désiré Pierre Bataille.

Aquarell und Bleistift. Studie in Minaturformat.
Am Unterrand betitelt : Bataille.

Darstellung/Blatt : 10,5 × 6,5 cm
Unterlage : 12,5 × 8,5 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812[-90] / Molly Engesser / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Erhaltung : Das Blatt auf Unterlagekarton gekonnt aufgezogen. Darstellung angestaubt. Rückseitenbeschriftung mit kleinem Abrieb.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

48 EUR





Max Klinger (1857 Leipzig-1920 Großjena) : Simplicius unter den Soldaten. - Radierung, aus : Intermezzi. - 1881

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) :

“Simplicius unter den Soldaten”

Radierung mit Aquatinta, ca. 1881.
Auf kräftigem Kupferdruckpapier aufgewalztes China.

Innerhalb der Platte bezeichnet : Max Klinger – IX
Blatt IX aus der Folge : Intermezzi. Rad. Op. IV. – 12 Compositionen.

Theo. Stroefer’s Kunstverlag in München, o.J.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : ca. 26,5 × 42 cm
Blatt : 45 × 61 cm.

Prächtiger, gratiger Abzug.
Die Darstellung selbst in geradezu unberührt frischer Erhaltung.

Erhaltungseinschränkungen :
Die breiten/unbeschnittenen Blattränder etwas stockfleckig.
Das beigegebene Orig.-Passepartout schwach stockfleckig und mit geringen Handhabungsspuren.
Das orig. doppelseitige Seidenhemdchen über dem Blatt gering stockfleckig.

Simplicius Simplicissimus

85 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : Gefallener Reiter. - Radierung, aus : Intermezzi. - 1881

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) :

“Gefallener Reiter”

Radierung mit Aquatinta, ca. 1881.
Auf kräftigem Kupferdruckpapier aufgewalztes China.

Innerhalb der Platte bezeichnet : Max Klinger – XI
Simlicius/EinödeBlatt X aus der Folge : Intermezzi. Rad. Op. IV. – 12 Compositionen.

Theo. Stroefer’s Kunstverlag in München, o.J.

Darstellung (einschl. Plattenrand) : 23 × 36,5 cm
Blatt : 45 × 61 cm.

Prächtiger, gratiger Abzug.
Die Darstellung selbst in geradezu unberührt frischer Erhaltung.

Erhaltungseinschränkungen :
Die breiten/unbeschnittenen Blattränder stockfleckig.
Das beigegebene Orig.-Passepartout schwach stockfleckig und mit geringen Handhabungsspuren.
Das orig. doppelseitige Seidenhemdchen über dem Blatt gering stockfleckig.

Simplicius Simplicissimus

95 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : Simplicius in der Einöde (Spessart-Landschaft). - Radierung, ca. 1881

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) :

“Simplicius in der Einöde” (Spessart-Landschaft)

Radierung mit Aquatinta, ca. 1881.
Auf kräftigem Kupferdruckpapier aufgewalztes China.

Innerhalb der Platte bezeichnet : Max Klinger – X.
Blatt X aus der Folge : Intermezzi. Rad. Op. IV. – 12 Compositionen.

Theo. Stroefer’s Kunstverlag in München, o.J.

Darstellung (bis Umrandung) : 23 × 39 cm
Blatt : 45 × 61 cm.

Prächtiger, gratiger Abzug.
Die Darstellung selbst in geradezu unberührt frischer Erhaltung.

Erhaltungseinschränkungen :
Die breiten/unbeschnittenen Blattränder etwas stockfleckig.
Das beigegebene Orig.-Passepartout schwach stockfleckig und mit geringen Handhabungsspuren.
Das orig. doppelseitige Seidenhemdchen über dem Blatt gering stockfleckig.

Simplicius Simplicissimus

145 EUR





JOSEPH STEUTZGER : ANTIQUITÄTEN & ANTIQUARIAT : ANKAUF & VERKAUF : 83512 Wasserburg am Inn, Marienplatz 11. - Wir zeigen in zwei großen Schauvitrinen eine wechselnde Auswahl unseres Angebotes. - Ankauf : Alte Stiche

Gemälde – Aquarelle – Alte Stiche – Moderne Graphik – Bücher -
Antiquitäten und Antikes aus vielen Gebieten.

83512 Wasserburg am Inn, Marienplatz 11 (Ausstellung)
85656 Buch am Buchrain, Erdinger Str. 8 (Büro)





[Anonymus] : Bakehouse Close. Edinburgh. - Aquarell/Watercolour, c. 1904

[Anonymus] :

“Bakehouse Close”. Edinburgh.

Aquarell, wohl 1904.

Unten links kaum leserlich/(ausgeblichen) bezeichnet :
Bakehouse Close / April / … 04 (?) / unleserlich signiert (A.A. Ferguson od. ähnlich)

Aquarell auf Papier/auf Pappe alt aufgezogen.
Die Ortsbezeichnung, Datierung und v.a. die Signatur stark verblaßt.

Watercolour on paper/cardboard, c. 1904.
Lower left nearly unreadable/faded designated:
Bakehouse Close / April …/ 04 (?) / A.A. Ferguson (?) – or something like that.

55 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Braunwald (mit Ortstock links) und Höch Turm.

Die Ortsbestimmung erfolgte nach frdl. Auskunft eines kundigen Schweizer Landsmannes.

Aquarell, signiert.

Nicht datiert : ca. 1920-1935.
Darstellung/Blatt : 36,7 × 47,4 cm.

Die äußersten Blattkanten leicht angestoßen.
Kaum merkliche, äußerst schwache Braunfleckchen im linken Bildbereich.
An der li. Blattkante (ganz außen) kleines Fleckchen (wenige Millimeter).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule, wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol u. der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913.

195 EUR (reserv.)





Johann Elias / Johann Martin Ridinger : "Brand Fuchs. / ordentlicher Fuchs." - Altkolorierter Kupferstich, 1768

Johann Elias ridinger (1698-1767)
Martin Elias Ridinger (1730-1780)

“Vulpes Rutgaris / Vulpes Rufesecus
Brand Fuchs. / ordentlicher Fuchs”

Altkolorierter Kupferstich, 1768.

Aus : “Das in seiner großen Mannigfaltigkeit und in seinen schönen Farben nach Original-Zeichnungen geschilderte Thier-Reich”

Blattmaß : 31 × 22 cm (Plattenrund an drei Seiten erhalten, am Oberrand angeschnitten).

Papier mit Wasserzeichen : C & I Honig.

Das Blatt mit Altersspurer, v.a. in der Himmelspartie bräunliche Verfärbungen sowie ein paar wenige Wurmlöchlein.

Das Kolorit als Alt-Kolorit gut erkennbar von der Rückseitenabbildung her.

Von einiger Seltenheit.

75 EUR





Jan Harmensz. Muller (Amsterdam 1571-1628) : Die Heilige Familie mit zwei musizierenden Engeln. - Kupferstich von Jan Harmensz. Muller nach Bartholomaeus Spranger, um 1590

Jan Harmensz. Muller (Amsterdam 1571 – 1628)

Die Heilige Familie mit zwei musizierenden Engeln.

Kupferstich von Jan Harmensz. Muller nach Bartholomaeus Spranger, um 1590.

Auf Bütten, mit Wasserzeichen.
Blattmaß : 32 × 21,7 cm.

New Hollstein 66 II od. III (von III).

Erhaltung : Guter Abzug, mit schmalem Rändchen um die Darstellung. Schonend gewaschen, Rückseite dennoch erkennbar aufgehellt. Faltspur in der horizontalen Mitte. Einige kleinere Stellen rückseitig mit Japan hinterlegt. Eine Partie, links oberhalb des singenden Engels, mit einigen wenigen feinen/kurzen Linien professionell nachgezogen (mit freiem Auge kaum merklich). Die anderen Hinterlegungen lediglich zur Verstärkung von Papierausdünnungen.

Verso zwei Sammlungsstempel : Kupferstich-Sammlung der Königlichen Museen (Berlin), einschl. Doubletten- resp. Veräußerungsstempel. – Baron Hans Albrecht von Derschau (1755-1824).

200 EUR





Pierre-Joseph Redouté : Rosa Centifolia Crenata. - Aus : "Les Roses", 1824

Pierre-Joseph Redouté :

“Rosa Centifolia Crenata – Rosier Centfeuilles A Folioles Crenelées”

Farbkupferstich (eigentl. Farbpunktierstich), ein wenig beikoloriert,
nach Pierre-Joseph Redoute (1759-1840),
aus : “Les Roses … “, 1824

Plattengröße ca. : 20 × 15 cm
Blatt : 24 × 16 cm

Gestochenes Monogramm unten links (“P.J.R”).

Auf Velinpapier. In sehr duftiger, unberührter Erhaltung. Auf dem vollen, unbeschnittenen Blatt.

Original colour stipple engraving, only a few parts coloured by hand.
Fine condition, untouched.

95 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Grins (bei Landeck/Tirol). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München) :

Grins bei Landeck /Tirol

Aquarell über Bleistift auf chamoisfarbenem Bütten.
Unten rechts zweifach signiert.
Nicht datiert : um 1925-1930.

Darstellung : ca. 30 × 39 cm
Blattmaß : 39 × 48 cm

Die Darstellung in sehr schöner Erhaltung.
Die breiten Blattränder rundum fleckig und angestaubt.

Lose beiliegend ein schlichtes/fleckiges Passepartout, das C. Kessler offensichtl. selbst angefertigt hat
und anzeigt, wie er sich selbst den (etwas verkleinerten) Bildausschnitt gedacht hat, die untere Signatur wird dabei überdeckt.

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

165 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) : Wilder Kaiser (Kaisertal). - Aquarell

Carl Kessler (1876 Coburg-1968 München) :

Wilder Kaiser / Kaisertal

Aquarell (Studie).
nicht signiert, jedoch rückseitig mit Nachlaßstempe
Blatt : 24,5 × 34,2 cm

Sehr entschiedenes, farbkräftiges Blatt.
Die teils minimale Papierwellung (nur rückseitig merklich) ist dem raschen, nassen Arbeiten in der Natur geschuldet. Am linken Blattrand eine ganz kleine/völlig unwesentliche Papierläsur (im Millimeterbereich).

Vita : C. Kessler wurde 1876 in Coburg geboren. Er besuchte zunächst die Kgl.-Sächsische Kunstgewerbeschule und wechselte 1899 an die Münchener Kunstakademie über. Dort schrieb er sich in der Naturklasse von Karl Raupp ein. Etwa ab 1910 spezialisierte er sich mehr u. mehr auf Winterlandschaften. Seine Motive fand er v.a. in den bayerischen Alpen, in Tirol und der Schweiz. Er war Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft (später der Abspaltung, der “Luitpoldgruppe”) und beschickte von 1911 an häufig die Ausstellungen im Glaspalast (meist Aquarelle mit Gebirgsmotiven) : 1911-1914 (1915 fand keine Ausstellung statt), 1916-1920 sowie 1930. – 1931 brannte der Glaspalast ab. – Die zeitgenössische Kunstkritik rühmt Kessler als Meister des Aquarells. – Referenzliteratur (Auswahl) : Thieme-Becker, Bd. XX, 1927, S. 210. – Dresslers Kunsthandbuch, Bd. II, Bln. 1930. – Ausstellungskatalog aus der Privatgalerie des Prinzregenten Luitpold von Bayern, Mchn. 1913, S. 33. – Clelia Segieth, in Bruckmanns Lexikon der Münchner Kunst (Hg. Horst Ludwig), Band 5, S. 458 f (mit 2 Abb.).

“Das Kaisertal (ehem. Sparchental) ist ein markanter Taleinschnitt zwischen Zahmer und Wilder Kaiser im Tiroler Kaisergebirge. – Im Tal liegt eine Ortschaft von Ebbs, Bezirk Kufstein, die bis 2007 ohne Straßenanschluss war. Die andere südliche Talseite, ohne Dauerbesiedlung, ist Ortschaft der Stadt Kufstein.” (Wikip.)

75 EUR





Wallfahrtsanhänger / Wallfahrtsmedaillon : Dorfen / Altötting

Wallfahrtsanhänger / Wallfahrtsmedaillon

Gnadenbilder von Dorfen und Altötting

Hochoval/Länge : 2 cm (gemessen ohne die Ösen)





Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) : Französischer General (Dt.-Frz. Krieg 1870/71). - Aquarell

Fedinand Karl/Carl Klimsch (1812 Böhmisch-Leipa-1890 Frankfurt a.M.) :

Französischer General zu Pferd (Dt.-Frz. Krieg 1870/71)

Aquarell über Bleistift.
Studie in Minaturformat.

Darstellung/Blatt : 9,5 × 7 cm
Unterlagekarton : 12 × 9 cm

Auf der Rückseite der Unterlage handschriftlich :
“Aus dem Skizzenbuch meines Vaters F.C. Klimsch 1812-90) / Molly Engesser [beschabt] / geb. Klimsch”.

Emilie/Molly Klimsch/Engesser : 20. Mai 1861 – 8. November 1937.

Aus einer Folge von kleinen Studien, die Militärs u.a. aus der Zeit des
Deutsch-Französischen Krieges 1870-1871 darstellen.

Erhaltungseinschränkungen :

- Das Blatt etwas gebräunt.
- An den 2 Ecken oberen die rückseitige Montierung taktil durchschlagend.
- Oberrand mit 2 oberflächlichen Abschabungen.
- Rückseitig Textabrieb.
- Alt auf Karton aufgezogen.

Vita des Künstlers : “Ferdinand Karl Klimsch (* 12. Dezember 1812 in Böhmisch-Leipa; † 14. September 1890 in Frankfurt am Main), war ein deutscher Kunstmaler, Lithograf und Kupferstecher. Er war der Begründer der Frankfurter Unternehmer- und Künstlerfamilie Klimsch. Ferdinand Karl Klimsch entstammt einer evangelischen böhmischen Familie und übersiedelte aus seiner Heimat zunächst nach Dillenburg, um dort eine lithografische Anstalt zu eröffnen. Im Jahr 1837 zog er nach Frankfurt am Main, wo er für Bernhard Dondorf arbeitete. Er entwarf und stach ab 1848 die Motive der Banknoten für Hessen-Kassel, für Hessen-Darmstadt und war zudem an deren Herstellung im Auftrag der Frankfurter Bank beteiligt. Im Jahr 1858 gründete Ferdinand Klimsch wieder eine eigene lithografische Firma in der Frankfurter Alten Mainzer Gasse. Er führte dort seine Arbeiten zur Banknotenherstellung fort, fertigte aber auch Buchillustrationen, Lithografien, Ölgemälde und Aquarelle an.” (Wikip.)

48 EUR





Georges Braque (1882-1963) : Feuillage noir. - Radierung, 1956 (nummeriert/signiert)

Georges Braque (1882-1963) :

“Feuillage noir”

Radierung auf Japan, 1956,
nummeriert (Nr. 46 von 50 Exemplaren) und signiert.

Blattmaß : 63 × 50 cm.

Das Blatt leicht lichtschattig, gering fleckig und mit einigen Papierfältchen.
Unter Passepartout mit Filmoplast-Streifen an den Rändern montiert.
Der Rahmen etwas an den Kanten bestoßen.

Auf der Rahmenrückseite zwei Klebezettel der Galerie Thomas (München, Maximilianstr.), mit Angaben zu diesem Blatt.

Vallier 106.

780 EUR





Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena) : "Malerische Zueignung (Anrufung)". - Blatt Ib aus Opus II: Rettungen ovidischer Opfer, wohl VI. Aufl., 1922

Max Klinger (*1857 Leipzig-1920 Großjena)

“Malerische Zueignung (Anrufung)”

Blatt Ib aus Opus II :
“Rettungen ovidischer Opfer”

Wohl VI. Ausgabe,
Berlin, bei Amsler und Ruthart, 1922.

Radierung und Aquatinta,
in der Platte unten re. bez. “Max Klinger”,
oben links/rechts : “OP II” – “Ib”

Platte : 41,3 × 26 cm
Blatt : 56 × 39,7 cm

Die Darstellung selbst in sehr schöner Erhaltung.

Am unteren Plattenrand links (außerhalb der Darstellung) deutliche Radierspuren unter merklicher Aufrauhung des Papiers, Radierspuren ebenso am oberen rechten Plattenrand, jedoch in einem deutlich kleineren Bereich (s. jeweils die Pfeile in den Abb.)

Die weißen Blattränder mäßig leicht stockfleckig.
Das beigegebene schlichte Orig.-Passepartout (das Blatt lose darinliegend, ohne Montierung) sowie das zugehörige Seidenhemdchen mit deutlicheren Stockflecken.

“Das Titelblatt vergegenwärtigt uns die Stunde, da der Künstler, – von dem wir allerdings nur die Hände sehen – sich zur Arbeit hinsetzt. Das Handwerkszeug liegt bereit; er sinnt und sinnt, die Kerze brennt derweilen ganz herab, und er schläft darüber ein. Da erscheint ihm im Traum Ovid, dessen Büste wir oben sehen, und der Stoff zu seiner Folge stellt sich ein. Der Altar oben r. spielt in charadenhafter Weise auf das Opfer an”. – - – “Beschreibung : Auf einem Tisch, an dessen Kante ein paar gefaltete Hände ruhen, liegen Tuschnäpfchen, Radiermesser, Kohle usw. und ein fast ganz herabgebrannter, doppelter Kerzenhalter. Im Kerzenrauch, der sich oben zerteilt, erblicken wir eine Küstenlandschaft, 1. davor eine Kolossalbüste des Ovid und r. ein Opfernder bei einem Räucheraltar.” (s. Museums-Verein Naumburg: https://mv-naumburg.de/objekte/640-max-klinger-opus-ii-sg10193, nach Singer).

195 EUR





Der Schneevogel aus der Hudsonbay (Montifringilla major) : Altkol. Kupferstich v. George Edwards/bei Seligmann, 1749-1776

“Der Schneevogel aus der Hudsonbay”

“Montifringilla major – L’Oiseau de Neige, de la Baye de Hudson”

Altkolorierter Kupferstich von George Edwards.
Aus : Johann Michael Seligmann : Sammlung verschiedener ausländischer und seltener Vögel,
Nürnberg, bei Johann Joseph Fleischmann in Nürnberg, 1749-1776.

Darstellung/Plattenrand : 28 × 21 cm
Blatt : 35 × 23,5 cm

Erhaltung :
Das Blatt leicht wasserrandig und stockfleckig, rückseitig stärker merklich,
dort auch umlaufend ein alter/schmaler Montagestreifen, der jedoch keinerlei Schaden anrichtet –
ansonst sehr ansprechend mit schönem Altkolorit.

Original coloured copper engraved plate by George Edwards, publ. in J. M. Seligmann, Sammlung verschiedener ausländ. u. selt. Vögel, Nuremberg, 1749-1776. Somewhat water stained and spotty. On the reverse small mounting strip around the edges.

Hudson Bay





Franz Hlavaty (1861-1917) : Im Strandbad. - Aquarell, signiert

Franz Hlavaty (1861-1917) :

[Im Strandbad]

Aquarell,
unten rechts signiert : F. Hlavaty, Mchn.

Darstellung : 18,3 × 17 cm.
Rahmen : 30 × 30 cm.
Unter Glas, Passepartout und schlichtem neuerem Rahmen.

Erhaltungseinschränkung :
Quer durch die Darstellung eine Papierquetschfalte
(s. Abb. mit Pfeilen u. Vergrößerung).

Umkreis : Simplicissimus, Fliegende Blätter u.a. humoristische Zeitschriften der Zeit

95 EUR





William Unger (1837 Hannover-1932 Innsbruck) : "Bacchantenzug". - Radierung nach Franz v. Stuck, 1902

William Unger nach Franz (von) Stuck :

“Bacchantenzug”

Bacchanal, Bacchanalien.

Großformatige Radierung in Braun, 1902.
In der Platte unten rechts bezeichnet : “Franz Stuck”

Das entsprechende Gemälde bei Heinrich Voss : Franz von Stuck 1863-1928. Werkkatalog der Gemälde. – München, 1973 – 159/223, Abb. S. 133.

Darstellung: ca. 46 × 75 cm (gemessen im verglasten Rahmen).
Rahmenmaß : 69 × 98 cm.

In einer Verlagsanzeige wird die “Bildfläche” original mit 47 × 76 cm angegeben.

Unter Glas. In einem offensichtlich verlagsseits mitgelieferten Jugendstilrahmen, der formal sehr an die Stuck-Rahmen angelehnt ist (s. Messinglisenen).
Gehrungen minimal geöffnet, minimale Bestoßungen – insgesamt in sehr schöner, gepflegter Erhaltung.

Die Radierung – auf sehr starkem Kupferdruckkarton – ist bis an den Bildrand und teils einige Millimeter (bis vielleicht einen Zentimeter) darüberhinein beschnitten. Ansonsten in schöner Erhaltung. Wir haben aus konservatorischen Gründen zwischen Holzabdeckung und Blattrückseite einen säurefreien Karton gelegt. (Selbstverständlich wurde dabei auch das Glas gereingt). Der Rahmen teils leicht angestoßen sowie mit unwesentlichen Druckstellen u. kleinen Kratzern. – Alles in allem schöner, stimmiger Gesamteindruck.

Zur Abb.: Der “Nebel” in der Abb. mit Rahmen v.a. unten rechts ist eine Spiegelung und ist nicht auf dem Bild in natura.

Ein Versand des großen und sehr schweren, verglasten Stückes ist nicht möglich. Gerne liefern wir aber bis zu einer Entfernung von 100 km persönlich aus. Bei größeren Entfernungen bitten wir, uns entgegenzukommen.

295 EUR





Plakat. - Entwurf Erich M. Simon : "Strothmann's Förthöfer - Meine Wahl!" - Wilhelm Strodtmann/Minden in Westfalen

Erich M. Simon : Werbe-Plakat, um 1925.

Die Datierung ist entnommen der Objektdatenbank des Dt. Histor. Museums.

“Strothmann’s Förthöfer – Meine Wahl!”
Wilhelm Strodtmann/Minden in Westfalen.

Unten rechts der Entwerfer : Simon, d.i. Erich M. Simon.

Blattmaß : 48 × 71 cm.

Das Plakat in vollrandiger Erhaltung. In der Himmelspartie kleines, mit Japan hinterlegtes Löchlein (ca. 5 × 2 Millimeter), ein kl. Randeinriß (ob. rechts), ebenfalls (kaum merklich) mit Japan fein geschlossen. Desweiteren einige bis zu markgroße, schwache Flecken. Schließlich ganz kleine, punktförmige Randfleckchen. Rückseitig mehrere Braunflecken, die bildseitig tls. ein wenig durchschlagen.

Angesichts der Empfindlichkeit des recht dünnen Papiers und dem Gebrauchscharakter des Plakats eine recht passable Erhaltung.

.

“Born 12 April 1892 in Kolberg (now Kolobrzeg, Poland). Studied at the school attached to the museum of industrial arts, Berlin: a teacher was Emil Orlik. 1911, 1913: studied in Paris. Designed books for publishers including S. Fischer, Georg Müller, G. Kiepenheuer, Erich Reiss.”

Geboren 1892 Kolberg (Polen); Schüler v. Emil Orlik. 1911/13 in Paris. Buchillustrationen (Umschläge u.a.) für S. Fischer, Georg Müller, G. Kiepenheuer, Erich Reiss.

Literatur : H.K. Frenzel : Erich M. Simon. – Gebrauchsgraphik (International Advertising Art), Berlin: Phönix Illustrationsdruck und Verlag GmbH – später: “Gebrauchsgraphik”. Druck u. Verlag, July 1931, pp. 2-9. – Die Information dankend entnommen aus: germandesigners.net

48 EUR





Carl Kessler (1876 Coburg - 1968 München) : Lech am Arlberg mit Omeshorn. - Farblithographie, um 1925

Carl Kessler (1876 Coburg – 1968 München)

Lech am Arlberg mit Omeshorn

Farblithographie, um 1925.

Im Stein bezeichnet,
jedoch ohne Signatur und Auflagenbezeichnung.

Darstellung : 30 × 41,5 cm
Blattmaß : 38 × 53 cm

Erhaltung : Die Lithographie wurde professionell von Stockflecken gereinigt.

Bei vorliegender Farblithographie handelt es sich um einen Handdruck;
der Farbauftrag ist entsprechend nicht ganz regelmäßig. Auch teils leichte Plattenkratzer, die jedoch im üblichen Betrachterabstand nicht merklich sind.

Am linken und rechten Bildrand mittig die Passerkreuze als kl. Nadelstiche sichtbar.

Wir haben aus dem Nachlaß des Künstlers noch einige weitere Exemplare dieser farb. Künstlersteinzeichnung am Lager. Jeweils in der Farbstellung etwas voneinander abweichend (typ. für Handdrucke). Auch Exemplare mit Signatur und Nummerierung.

120 EUR






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