Zeitgenössische Graphik

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich - 1991 Hamburg) : Frauenakt (Tusche). - Monogrammiert, 1964

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich – 1991 Hamburg)

Frauenakt (Studie)

Tusche, 1964,
monogrammiert.

Darstellung/Blatt : 33 × 47 cm

Erhaltung : Das Blatt rundum angestaubt sowie am rechten Rand mit unwesentl. Läsuren.
Die Detail-Abb. 3 zeigt das Blatt, nachdem wir es behutsam etwas geglättet haben
(1 und 2 zeigen noch den vorherig. Zustand).

Rückseitig eine weitere Studie (Bleistift), signiert und ebenfalls auf 1964 datiert –
gibt aber eine völlig unterschiedl. Auffassung wieder.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren, absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

75 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich - 1991 Hamburg) : Kreta Samaria-Schlucht. - Elektrographie, 1976

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich – 1991 Hamburg)

“Kreta / Samaria-Schlucht”

Elektrographie, 1976

Unten mittig signiert, datiert und als E.A. bezeichnet.
Rückseitig betittelt und nochmals bezeichnet

Darstellung/Blatt : 68,5 × 52,5 cm.

Prachtblatt in sehr schöner Erhaltung.

Aus dem Nachlaß. – Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout,
deshalb auch keine Spuren Montagespuren und auch keine Lichtränder etc.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren, absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt er die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang. Auch innerhalb einer Auflage ist im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

115 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Im Waschhaus / Imperia (Italien). - Aquarell, 1955

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

“Im Waschhaus – Imperia”

Aquarell.

Oben rechts signiert und ortsbezeichnet und datiert :
15.VI. (19)55 – Am Waschhaus.

Darstellung/Blatt : 28 × 20,5 cm
Unterlageblatt : 43 × 32,5 cm

Aus dem Nachlaß.

Die Darstellung selbst in sehr schöner, farbfrischer Erhaltung.

Vom Künstler selbst auf blauen Unterlagekarton montiert, diesen wiederum auf weißen Karton
aufgezogen. Der blaue Karton an der linken Seite etwas bestoßen.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

85 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Java - Indonesien / Pandang. - Elektrographie, 1981/82

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

“Java – Indonesian / Pandang”

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1981.

Unten links betitelt, signiert, datiert (19)81 und nummeriert :
Nr. 1 von 1 (Unikat).
Rückseitig nochmals bezeichnet und etwas abweichend 81/82 datiert.

Darstellung : 37,5 × 30,5 cm (auf dem vollen/unbeschnittenen Blatt).

Aus dem Nachlaß.
In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.
Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

65 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Blumen in zwei blauen Vasen. - Elektrographie, monogrammiert

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

Blumen in zwei blauen Vasen

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren).

Unten, halbrechts in der Platte (d.h. nicht von Hand signiert)
monogrammiert in Ligatur/untereinander : R/R

Nicht datiert : wohl 1970er Jahre
Darstellung/Blatt : 65,5 × 43 cm

Aus dem Nachlaß.
In sehr schöner Erhaltung.
Das Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

55 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Königskerze II. - Elektrographie, 1981

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

“Königskerze II”

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1981.

Unten links betitelt, datiert und nummeriert:
Zustandsdruck : Nr. 4 von insgesamt 8 Exemplaren.

Darstellung/Blatt : 50,5 × 70 cm.

Aus dem Nachlaß.
In sehr schöner Erhaltung.
Das große Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

75 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Über den Wassern. - Elektrographie, 1972

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

“Über den Wassern” (Farbvariante Blau)

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1972.

Unten links signiert und als E.A. bezeichnet.
Auf der Blattrückseite betitelt.

Darstellung/Blatt : 53 × 70 cm.

Aus dem Nachlaß.
In sehr schöner Erhaltung.
Das große Blatt war noch nie gerahmt oder unter Passepartout.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren. Absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), von 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

85 EUR





Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) : Über den Wassern. - Elektrographie, 1972

Rupert Rosenkranz (1908 Aichdorf/Österreich-1991 Hamburg) :

“Über den Wassern” (Farbvariante Rot)

Elektrographie (ähnelt einem Radierverfahren), 1972.
Unten links als Elektrographie bezeichnet, signiert und nummeriert:
Nr. 2 von insgesamt 10 Exemplaren.
Auf der Blattrückseite betitelt und nochmals nummeriert.

Darstellung/Blatt : 54 × 70 cm.

Erhaltung : Die alleräußersten Blattkanten mit ganz leichten Handhabungsspuren,
bildseitig kaum merklich. – Ansonsten das große Blatt in sehr guter Erhaltung. Es war noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine entsprechenden Spuren.

Vita : Rupert Rosenkranz wird 1908 in Aichdorf/Österreich geboren, absolviert eine Lehre als Schriftenmaler und Vergolder, 1931-1933 an der Landeskunstschule Graz, arbeitet anschl. als techn. Zeichner, heiratet 1939 Fridgard Rosenkranz (geb. Henkel), 1939 bis 1941 an der Hochschule für bildende Künste Berlin. Ab 1940 Soldat, 1950 Entlassung aus russ. Kriegsgefangenschaft, danach freiberuflicher Maler und Graphiker.

Ab etwa den 1960-er Jahren entwickelt R. Rosenkranz die von ihm so genannte Technik der “Elektrographie”. PVC-Platten werden dabei mit elektr. Fräsnadeln und einer Kunststoffmasse bearbeitet. Der Druck erfolgt dann von den eingefärbten Platten in einem einzigen Arbeitsgang.

Selbst innerhalb einer Auflage ist so im Ergebnis jedes Exemplar als Unikat zu bezeichnen.

75 EUR





Clemens M. Erlenbach (1945 Schlangenbad/Taunus) : [Brighton Palace Pier]. - Farbgraphik, 1980

Clemens M. Erlenbach (1945 Schlangenbad/Taunus) :

[Brighton Palace Pier]

Unten rechts mit Bleistift signiert und datiert : (19)80,
unten links Auflagenbezeichnung : Nr. 190 von insgesamt 200 Exemplaren

Darstellung : 29 × 40 cm
Blattmaß : 50 × 60 cm

Die Darstellung in unberührt frischer Erhaltung;
lediglich am überbreiten weißen Rand oben zwei kleine Beschabungen,
ebenfalls am oberen Blattrand eine Andeutung eines Papierfältchens (jeweils ca. 5 cm außerhalb des ob. Darstellungsrandes).

Von einem allfälligen Passepartout wären diese Mängel überdeckt.

75 EUR





Detlef Willand (*1935) : Via Roma. - Holzschnitt, um 1975

Detlef Willand (*1935) :

Via Roma.

Holzschnitt in Rot,
auf Werkdruckpapier, um 1975.

Unten mittig handsigniert (Gelegenheitssignatur).
Wohl außerhalb einer Auflage.

Blattgröße : 61 × 43 cm.

Erhaltung : Minimale Handhabungsspuren (schwache Fingerknicke),
wie sie bei der vorliegenden Papierart beinahe unvermeidlich sind.
Sonst in schöner/frischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

So nicht im Werkverzeichnis;
dort lediglich ein Blatt (Nr. 1975/7), das diesen Schnitt als Hälfte eines größeren Blattes zeigt (mit 2 Wanderern), jenes wird mit einer Auflage von 30 Exemplaren angeführt (s. Abbildung 3).

55 EUR





Joan Miró (1893 Barcelona - 1983 Palma de Mallorca) : Farblithographie VI, aus Lithographe II, 1975

Joan Miró (1893 Barcelona – 1983 Palma de Mallorca) :

Orig.-Farblithographie (no). VI, 1975.

Aus : Joan Miro, Raymond Queneau :
Lithographe Vol 2., 1953-1963, Paris, Fernand Mourlot / Maeght Editeur, 1975,
nicht signiert.

Darstellung/Blattgröße : 32 × 49,5 cm

Die Lithographie befindet sich auf einem Doppelblatt,
der originale Falz in der Mitte wurde rückseitig verstärkt, somit liegt das Blatt plan und der Falz ist unauffällig. – Rückseitig Text, so original (siehe Abb.).

In sehr schöner, frischer Erhaltung.

55 EUR





Claude Gaveau (*1940 Neuilly-sur-Seine) : Fleurs Mauriciennes. - Farblithographie, 1995

Claude Gaveau (*1940 Neuilly-sur-Seine) :

“Fleurs Mauriciennes”

Farblithographie, unten rechts handsigniert,
unten links numeriert : Nr. 65 von insgesamt 150 Exemplaren.

Nicht datiert : Um 1995.

73,5 × 55,8 cm
In sehr schöner, frischer Erhaltung.

175 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Kuh. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) :

KUH

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare

Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Hahn (Titelblatt). - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) :

HAHN (Titelblatt)

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

Zur Abbildung : Das Blatt ist selbstverständlich vollrandig erhalten.
Das Format unseres Scanners erlaubt es leider nicht, den Holzschnitt in der Höhe ganz abzubilden.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

75 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Hase. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) :

HASE

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Maus. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) :

Maus

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz / Banat) : Ziege - Holzschnitt, 1998 (Aus der Folge: “Meine Tiere”), 1998

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz / Banat) :

Ziege.

Holzschnitt, 1998.

Aus der Folge : “Meine Tiere”

Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
auf “Fabriano Disegno-“Papier, 210 g.
Blattformat : 35 × 45 cm.

Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Handsigniert.

Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In sehr frischer/sauberer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

Vita : “Robert Hammerstiel (* 18. Februar 1933 in Werschetz im heute serbischen Banat) ist ein österreichischer Maler, Grafiker und Holzschneider. Hammerstiel findet durch zahlreiche Auszeichnungen internationale Anerkennung. Zwischen 1944 und 1947 war die banatdeutsche Familie Hammerstiel interniert, 1947 gelang ihr die Flucht nach Österreich. Dort war Hammerstiel neben seinem Broterwerb schon früh als Maler tätig. Neben der Darstellung von Motiven aus seiner Umwelt
beginnt Hammerstiel, der sich selbst als „Überlebender von vielen Toten“ begreift, gegen Ende der 1960er Jahre seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten.Zwischen 1959 und 1966 studierte er bei den Professoren Gerda Matejka-Felden, Robert Schmidt und Gerhard Swoboda in Wien. Im Jahr 1985 erhielt er den Berufstitel Professor, er lebt in Pottschach, Niederösterreich und in Wien. Hammerstiels Werk thematisiert die Menschenwürde, das Menschsein unter widrigsten Umständen, von inneren Ängsten getrieben. Er opponiert vehement gegen das Herrische im Menschen und in der Gesellschaft, er klagt still und zugleich stark Ungerechtigkeit und immerwährende Zustände von Gewalt und Terror an. Hammerstiel sucht die Wirklichkeit hinter der scheinbaren Wahrheit, und es sind Hass und Grausamkeit, gegen die er sich stellt.

Ausstellung im Leopold-Museum/Wien 2009.

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933) : Der rote Hahn. - Holzschnitt, 1998.

Robert Hammerstiel (*1933) :

Der rote Hahn

Holzschnitt, 1998.

Aus der Folge : “Meine Tiere”

Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
auf “Fabriano Disegno-“Papier, 210 g.
Blattformat : 35 × 45 cm.

Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

Handsigniert.

In sehr frischer/sauberer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

Vita : “Robert Hammerstiel (* 18. Februar 1933 in Werschetz im heute serbischen Banat) ist ein österreichischer Maler, Grafiker und Holzschneider. Hammerstiel findet durch zahlreiche Auszeichnungen internationale Anerkennung. Zwischen 1944 und 1947 war die banatdeutsche Familie Hammerstiel interniert, 1947 gelang ihr die Flucht nach Österreich. Dort war Hammerstiel neben seinem Broterwerb schon früh als Maler tätig. Neben der Darstellung von Motiven aus seiner Umwelt
beginnt Hammerstiel, der sich selbst als „Überlebender von vielen Toten“ begreift, gegen Ende der 1960er Jahre seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten.Zwischen 1959 und 1966 studierte er bei den Professoren Gerda Matejka-Felden, Robert Schmidt und Gerhard Swoboda in Wien. Im Jahr 1985 erhielt er den Berufstitel Professor, er lebt in Pottschach, Niederösterreich und in Wien. Hammerstiels Werk thematisiert die Menschenwürde, das Menschsein unter widrigsten Umständen, von inneren Ängsten getrieben. Er opponiert vehement gegen das Herrische im Menschen und in der Gesellschaft, er klagt still und zugleich stark Ungerechtigkeit und immerwährende Zustände von Gewalt und Terror an. Hammerstiel sucht die Wirklichkeit hinter der scheinbaren Wahrheit, und es sind Hass und Grausamkeit, gegen die er sich stellt.

Ausstellung im Leopold-Museum/Wien 2009.

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Ziegen. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) :

ZWEI ZIEGEN

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

Erhaltung :
Am linken Blattrand strichförmiger Abklatsch, der (offensichtl.) bereits beim Druck ins Papier geraten ist (siehe Pfeile in Abb. 2) – ansonsten in blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Ente. - Holzschnitt, 1998

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Ente

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

55 EUR





Horst Fochler (1940 Bruntál/Freudenthal, lebt in Ihrlerstein/b. Kelheim) : Kelheim von der PWA. - Linolschnitt, koloriert, 1987

Horst Fochler (1940 Bruntál/Freudenthal, lebt in Ihrlerstein/b. Kelheim)

“Kelheim von der PWA

Linolschnitt, handkoloriert.

Unterhalb der Darstellung auf dem Passepartout bezeichnet :
Nr. 2 von 20 gedruckten Exemplaren; signiert und datiert (19)87.

Darstellung : 20 × 17 cm
Rahmen : 42,5 × 32,5 cm

Das Blatt in sehr schöner Erhaltung.
Unter schlichtem Passepartout und Glas in kräftiger Holzleiste gut gerahmt.

Vita : Ausb. zum Bergmann und Stahlbauer; anschl. im Gesundheitswesen tätig. 1970 Hinwendung zur Bildhauerei; bis 1974 Unterricht bei den Bildhauern Valentin und Rose von Ranson sowie Besuch der Keramik-FS Landshut. Seit 1975 eig. Atelier sowie Dozent für Keramik und Aqu. an der Weltenburger Akad.; seit 1978 Vors. der Gruppe Kunst. – F. gestaltet auch großformatige Objekte der Kunst im öff. Raum und baugebundene Kunst. Themen in der Keramik sind u.a. der nach Geborgenheit suchende Mensch der Moderne und die Entfremdung zw. Mensch und Natur; ferner Auseinandersetzung mit relig. Themen und Symbolen (Lebenskreis, Keramik, 1990; Reliquiar I + II, Holz und Knochenteile, 1995). Im Gem.-Zyklus Zerbrechlichkeit weist er auf die Zerstörung der Lsch. hin. -
Werke : Ihrlerstein, Pfarrk.: Osterleuchter, 1987. Kelheim, Stadt. – Volksbank. Painten, Schulaula: Keramik-Relief. Regensburg, Arbeitsamt. St. Oswald/Bayer. Wald: Stelen. Zwiesel, Bergkirche: Altarraum-Gest. und Orgelprospekt. – Pfarrk.: Altarraum-Gest. und Innenausstattung, 1987. – Selbstzeugnisse : F./O.Molz, Ich–du–wir–wahrnehmungen, Abensberg 1984. – Ausstellungen : E: ab 1977 jährl. im eig. Atelier / Kelheim: 1981 Sparkasse; 2000 Archäol. Mus. / 1996 Regensburg, Diözesan-Mus. / 1997 Recoaro Terme b. Vicenza / 1999 Mainburg, Heimat-Mus.; Kelheim, Archäol. Mus. – G: regelmäßig Regensburg: Ausst. Berufs-Verb. Bild. Künstler Ndb./Oberpfalz (K). – Bibliographie. – WWCCA, 1996. Mittelbayer. Ztg Regensburg (zahlr. Art. ab 28.8.1980); Landes-Verb. Bild. Künstler Bayern, Dokumentation, III, M. 1985. (AKL XLI, 2004, 420)

75 EUR





Detlef Willand (*1935) : Hexen. - Farbholzschnitt

“Drei Hexen oder das Einhorn sieht die Zukunft”

Farbholzschnitt von 2 Platten.

Nr. 17 von insgesamt 60 Exemplaren.
Handschriftl. nummeriert und signiert.

Darstellung : 22 × 25 cm
Blattmaß : 50 × 35 cm

In blütenfrischer, unberührter Erhaltung,
in orig. Papierbogen eingelegt.

Erschienen in der “Millenium-Edition” (1999).
Verlag im Unteren Tor / Bietigheim / Stefan Heiland.
Im Impressum dort findet sich auch der auf dem Holzschnitt
selbst nicht genannte Titel.

95 EUR





Detlef Willand (*1935 Heidenheim a.d. Brenz) : Montes Galicias (Pilger auf dem Jakobsweg). - Farbholzschnitt, 1985

Detlef Willand (*1935 Heidenheim a.d. Brenz)

“Montes Galicias”

Pilger auf dem Jakobsweg.

Farbholzschnitt, 1985.
In der Platte monogrammiert, handsigniert.

Zu dem erweiterten Zyklus “Der Weg”.
Eine Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Blattgröße : 25 × 39 cm (vollrandig erhalten).

Auf festem, weißen Bütten.
Unberührtes, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.

Detlef Willand : Holzschneiden 1970-2005 (=Werkverzeichnis der Druckgrafik), Hirschegg, 2005, dort 1985/13.





Detlef Willand (*1935) : Die blaue Brücke (Pilger auf dem Jakobsweg). - Farbholzschnitt, 1996

Detlef Willand (*1935) :

“Die blaue Brücke”

Drei Pilger auf dem Jakobsweg.

Farbholzschnitt, 1996.
Nicht nummeriert, jedoch handsigniert.

Farbholzschnitt zum Zyklus “Der Weg”.
Ein Pilgerreise nach Santiago de Compostela.

Blattgröße : 25 × 39 cm (vollrandig/unbeschnitten).

Auf festem, weißen Bütten.
Unberührtes, immer in Mappe aufbewahrtes Blatt.

Detlef Willand : Holzschneiden 1970-2005 (=Werkverzeichnis der Druckgrafik), Hirschegg, 2005, dort 1996/1.

65 EUR





Simon Dittrich (Teplitz-Schönau *1940) : Kolumbus. - Farbradierung, 1978

Simon Dittrich (Teplitz-Schönau *1940)

Farbradierung von 2 Platten.

Unten rechts handsigniert und datiert (19)78.
Unten links bezeichnet mit XXVI/LX

Im Werkverzeichnis der Radierungen wird eine Gesamtauflage von 100 Exemplaren + XXV (25) EA’s genannt. Die Auflage wurde 1977 gedruckt – hier vorlieg. E.A.-Exemplar erst ein Jahr später und offensichtl. wurden die E.A.‘s dann auch auf 60 Exemplare aufgestockt (s. Simon Dittrich. Werkverz. d. Rad., Dortmund 1983, S. 246/247)

E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P.W. Hartmann).

Darstellung : 40 × 31,5 cm
Blattmaß : 64,5 × 49,5 cm

In sehr schöner, frischer Erhaltung. Auf vollrandigem Büttenpapier, rundum mit dem originalen Büttenpapierabschluß. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

95 EUR





Detlef Willand (*1935) : Pilger und Tod. - Farbholzschnitt (mit Gefälligkeitssignatur)

Detlef Willand (*1935) :

Pilger und Tod.

Farbholzschnitt, von zwei Platten, 1986.

In der Platte monogrammiert sowie handsigniert unten rechts
(sogenannte “Gefälligkeitssignatur”, außerhalb der Auflage von 100 Exemplaren).

Darstellung : 34 × 35 cm
Blatt : 65,5 × 48 cm (mit Wasserzeichen)

Aufvollrandigen Bütten.
Ca. 3 Zentimeter unterhalb der Darstellung euro-große, schwache Schabspur,
minimale Handhabungsspuren weit außerhalb der Darstellung.

95 EUR





Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) : Abu Zeed el Halaly. - Farbholzschnitt, 1988

Heinz Dress (*1952 Riedlingen/Donau) :

“Abu Zeed el Halaly (Abu Zayd al-Hilali)”.

Farbholzschnitt 1988.
Auf Johannot-Bütten (mit Wasserzeichen).
Handsigniert.

Darstellung : ca. : 52 × 41 cm
Blattmaß : 76 × 57 cm

Exemplar außerhalb der Auflage von 100 Exemplaren,
d.h. ohne Nummerierung jedoch sonst alle Merkmale der Auflage :
Auf Johannot-Bütten und signiert.

In blütenfrischer Erhaltung. Immer in Mappen aufbewahrt.

Nicht zu verwechseln mit dem Holzschnitt aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender 1989, der lediglich auf Werkdruckpapier gedruckt wurde.

95 EUR





Peter Zaumseil : Das Weiberbuch. 1992. - "Mit 19 von den Stöcken gedruckten und vom Künstler signierten Holzschnitten. Texte : Charles Bukowski und Ernst Jandl. - Auflage 90 Exemplare

Peter Zaumseil : Das Weiberbuch. 1992.

Impressum :

“Mit 19 von den Stöcken gedruckten und vom Künstler signierten Holzschnitten.
Texte : Charles Bukowski und Ernst Jandl

Gedruckt bei Karl Kretschmer in Mosbach.
Fester Einband mit Titelholzschnitt auf Papyrus.
Beide Vorsatzblätter vom Stock gedruckt.
Jedem Exemplar liegt ein Unikat lose bei.

Im Impressum vom Künstler numeriert und signiert.
Auflage 90 Exemplare.

Verlag im Unteren Tor Bietigheim
Stefan Heiland
74303 Bietigheim-Bissingen

Imperial- Folio : 63 × 44,5 cm

Frisch und sauber.
Die Einbanddeckel – bindebedingt (wird wohl immr so sein) – leicht hochgebogen.

550 EUR





Peter Zaumseil (*1955 Greiz) : Figuren. - Farbholzschnitt, 1996

Peter Zaumseil (*1955 Greiz) :

FIGUREN

Farbholzschnitt auf Bütten, 1996
Signiert und nummeriert : Nr. 33 von insgesamt 100 Exemplaren.

Darstellung : 44,5 × 47 cm
Blatt : 50 × 70 cm

In unberührt frischer Erhaltung.
Immer in Mappen aufbewahrt. Das Papier ist blütenweiß (die Abb. läßt es zu dunkel erscheinen).

95 EUR





Antje Wichtrey (*1966) : Akt - "in mir selbst verschwinden". - Farbholzschnitt. 1996. Signiert

Antje Wichtrey (*1966) : Akt – “in mir selbst verschwinden”.

Holzschnitt. 1996. Handsigniert.

Darstellung : 24 × 50 cm
Blatt : 76,5 × 56,5 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1997.
Limitierte Auflage 1200 Exemplare auf Werkdruckpapier – ohne Kalendarium.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben diees Blatt unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

Zu den Abbildungen: Die verzeinzelten klotzähnlichen Farbabweichungen in Abb. 1 sind abbildungstechnisch bedingt – Abb. 2 hier richtiger. Zudem ist das Papier hellweiß und nicht abgeschattet.

55 EUR






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