Zeitgenössische Graphik

Detlef Willand (*1935) : Der Drache träumt. - Farbholzschnitt, 1996. Handsigniert

Detlef Willand (*1935) :

“Der Drache träumt”

Farbholzschnitt.

Blatt aus der Suite: Deflef Willand – Sechs Holzschnitte zum Gelben Buch.
Gedruckt von der Offizin-Haag-Drugulin, Leipzig.

Die reguläre Auflage betrug 144 Exemplare, dazu weitere 36 Künstlerexemplare.

Druck in Schwarz und Gold. Unten rechts handsigniert.

Darstellung : 30 × 12 cm
Blattmaß : 44 × 33 cm

In frischer Erhaltung.

80 EUR





Hans Jakob Barth (1924 Göttingen-1984 Riehen/Basel) : Skala Kallonis. Lesbos. - Bleistift, 1983

Hans Jakob Barth (1924 Göttingen-1984 Riehen/Basel):
Skala Kallonis. Lesbos.

Bleistiftzeichnung,
unten links signiert und datiert: 19.6. (19)83.

Rückseitig bezeichnet und mit einem Klebezettel versehen :

“No. 61 / H.J. Barth / Skala Kallonis
Frau Beyeler / Riehen …”

Passepartoutauschnitt : 35,5 × 50,2 cm
Rahmen : 48,7 × 63,5 cm

Die Zeichnung selbst in schöner Erhaltung.

Unter einem sehr schlichten Passepartout und (Plexi-)Glas einfach gerahmt.
Das Glas inwendig etwas angelaufen/angestaubt. Das Bild im Passepartout leicht verrutscht. – Zur Darstellung der Authentizität wurde die Rahmung nicht geöffnet.
Der Rahmen ist eine kostenlose Beigabe.

Vita : “Barth, Hans Jakob, schweiz. Maler, Zeichner, Gartengestalter, *6.4.1924 Göttingen, †25.7.1984 Riehen/Basel. Sohn des Basler Theologen Karl B. Kindheit in Münster/Westf., Bonn und Basel. 1943-46 Lehre als Gärtner, daneben schon seit der Schulzeit autodidakt. Versuche in Landschaftsmalerei und -Zchng. 1946-57 Landschaftsgärtner bei Ernst Cramer in Suhr/Aargau und bei Hans Graf in Bern, erste selbständig ausgeführte Gartenplanungen und Anlagengestaltungen, daneben Maler und Zeichner (Frühwerk bez. “Hans Jakob” zur Unterscheidung von anderen Künstlern der Familie B.). 1948 Stud.-Reise nach Portugal mit Reise-Stip. der Stadt Basel. Ab 1958 selbständiger Gartenarchitekt in Riehen/Basel (Ausführung versch. Straßen und Parks), dazu gleichwertige freie Tätigkeit als Maler und Zeichner (Landschaften, Pflanzen und Fig., seit 1961 Konzentration auf Aqu.). Daneben jährl. Arbeitsaufenthalte als Maler und Zeichner auf Sardinien, Kreta und Lesbos. 1975-82 Lehrer für perspektiv. Zeichnen am Technikum Rapperswil/St.Gallen.
WERKE BASEL, Kunst-Mus., Kpst.-Kab. – Slg Basler Kunstkredit. RIEHEN, Gemeinde.
AUSSTELLUNGEN E: 1984 Riehen (zus. mit Karl Glatt).
BIBLIOGRAPHIE Plüss/Tavel I, 1958; LZSK, 1981; Künstler-Verz. der Schweiz, 1991. – J.Schweizer, Anthos 23:1984(2)1-50; R.Arioli, ibid. (3)42 s.; D.Christ, Z’Rieche 25:1985, 148-157 (alles Nekr.).” (Dorothea Christ, in AKL: VII, 1993, 221)

98 EUR





Heinz Friedrich (*1924) : Mädchen mit Blumen. - Farbholzschnitt, 1988

Heinz Friedrich (*1924) : Mädchen mit Blumen

Farbholzschnitt
mit Bleistift signiert, datiert (‘88) sowie als “e.A.” bezeichnet.

*E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P.W. Hartmann)

Darstellung : 40 × 43 cm
Blattformat : 76 × 56 cm (auf Johannot-Bütten)

In blütenfrischer Erhaltung mit dem vollen Büttenrand. Die feinen Farbspuren am linken weißen Rand stammen vom Drucker.

75 EUR





Gerhard Hermanns (1935 Langenfeld/Rhld.) : Amselfeld (Hommage à Vasco Popa): Farbholzschnitt, 1995

Gerhard Hermanns (1935 Langenfeld/Rhld.) : Amselfeld (Hommage à Vasco Popa):

Farbholzschnitt von 5 Stöcken (auf BFK Rives).

Exemplar Nr. 33 von 100.

Aus der Extra-Suite zum Bietigheimer Holzschnitt-Kalender auf das Jahr 1996.

Darstellung : 55,5 × 44 cm.
Blatt : 76,5 × 57 cm.

In frischer/sauberer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Montagespuren etc.

Auf der Abb. wirkt das Papier zu grau, in natura ist es hellweißes, schönes Bütten.

75 EUR





Lou G. : "POT - AUX - ROSES". - Farbradierung

Lou G. : “POTAUXROSES

Farbradierung mit Reliefprägung.

Betitelt, nummeriert und signiert :
Exemplar Nr. 82 von insgesamt 90 Exemplaren

Darstellung : 12,4 × 11,4 cm
Blatt : 28 × 25,5 cm

Auf kräftiges Büttenpapier gedruckt.
In blütenfrischer, unberührter Erhaltung.

Das Blatt wurde von uns aus der Pariser Galerie “Forum des Arts” erworben
und seitdem in einer Mappe aufbewahrt.

55 EUR





Uta Zaumseil (*1962) : "Avanti". Farbholzschnitt, 1999

Uta Zaumseil (*1962) : “Avanti”

Farbholzschnitt von 2 Platten.

Darstellung : 24 × 34 cm
Blatt : 30,5 × 43 cm

Nr. 17 von insgesamt 60 Exemplaren.
Handschriftlich betitelt, signiert und datiert : 1999.

Handdruck der Künstlerin auf Werkdruck.

In blütenfrischer, unberührter Erhaltung, in orig. Papierbogen eingelegt.

Erschienen in der “Millenium-Edition” (1999).
Verlag im Unteren Tor / Bietigheim / Stefan Heiland.

65 EUR





Detlef Willand (*1935) : Seltsames und Unheimliches. Die Sagen des Kleinen Walsertales

Detlef Willand (*1935)

Drei Farbholzschnitte zu
“Seltsames und Unheimliches. Die Sagen des Kleinen Walsertales”

Jeweils mit Auflagenbezeichnung und Signatur.
Auflage 90 Exemplare.

- Das Walsermändle (WVZ 1993/6)
- Die Hexe von der Grub (WVZ 1993/4)
- Der Reiter auf dem feurigen Ross (WVZ 1993/7

Je 50 × 30 cm.

Die vollzähligen 3 Farbholzschnitte der Vorzugsausgabe A.
Erschienen 1994.

Die blütenfrischen Blätter befinden sich noch im Orig.-Umschlag.

Aufgrund der geringen Scannergröße ist der Holzschnitt “Walsermändle”
nicht in voller Größe dargestellt. Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne auch Scans der beiden anderen Holzschnitte.

“Wie häufig in diesem Sagenkreis ist auch hier eine Begegnung der wilden Leute mit den Menschen geschildert, und sie läuft durchaus freundschaftlich ab. Es sind die wilden Leute, die besonders befähigt sind, die Verbindung zwischen den geheimen Kräften der Natur und dem Menschen zu halten. Sie bewachen nicht nur – wie das Volk der Zwerge auch – die “Schätze” vor dem bösen und gierigen Menschen, sondern dem “Richtigen” sind sie durchaus behilflich, zu den Schätzen in der “Tiefe des Berges” zu gelangen, womit ohne Zweifel die in der Tiefe unseres Unbewußten schlummernden Qualitäten gemeint sind. In dieser Sage geht es um menschliche Hilfe für die wilden Leute, ein schönes Symbol gegenseitiger Bedingtheit. Und diese Hilfe wird auch gut belohnt, nur erkennt, wie so häufig, der Mensch das geheimnisvolle Wirken der Natur zu seinen Gunsten zu spät. So auch unsere Kaiserin. Die wilden Leute hausten damals noch, wie es bei Reiser richtig heißt, im Alpmutter Loch, das heute fälschlich häufig als Altmulter Loch in den Landkarten erscheint.” (Begleittext)

3 Farbholzschnitte zusammen 195 EUR





Robert Hammerstiel (*1933) : New York bei Nacht. - Farbholzschnitt, 1992

Robert Hammerstiel (*1933) : New York bei Nacht.

Sign., num.

Darstellung : 65 × 45 cm.

Vita : “Robert Hammerstiel (* 18. Februar 1933 in Werschetz im heute serbischen Banat) ist ein österreichischer Maler, Grafiker und Holzschneider. Hammerstiel findet durch zahlreiche Auszeichnungen internationale Anerkennung. Zwischen 1944 und 1947 war die banatdeutsche Familie Hammerstiel interniert, 1947 gelang ihr die Flucht nach Österreich. Dort war Hammerstiel neben seinem Broterwerb schon früh als Maler tätig. Neben der Darstellung von Motiven aus seiner Umwelt beginnt Hammerstiel, der sich selbst als „Überlebender von vielen Toten“ begreift, gegen Ende der 1960er Jahre seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten.Zwischen 1959 und 1966 studierte er bei den Professoren Gerda Matejka-Felden, Robert Schmidt und Gerhard Swoboda in Wien. Im Jahr 1985 erhielt er den Berufstitel Professor, er lebt in Pottschach, Niederösterreich und in Wien. Hammerstiels Werk thematisiert die Menschenwürde, das Menschsein unter widrigsten Umständen, von inneren Ängsten getrieben. Er opponiert vehement gegen das Herrische im Menschen und in der Gesellschaft, er klagt still und zugleich stark Ungerechtigkeit und immerwährende Zustände von Gewalt und Terror an. Hammerstiel sucht die Wirklichkeit hinter der scheinbaren Wahrheit, und es sind Hass und Grausamkeit, gegen die er sich stellt.

Ausstellungen in Auswahl : * 1973 Wien, Künstlerhaus Wien * 1988 New York, Austrian Institute * 1991 Kairo, Museum für Moderne Kunst * 1993 Wien, Künstlerhaus Wien * 2002 Vršac (Werschetz), Nationalmuseum * 2006 Wien, Leopold Museum * 2007 Wien, Künstlerhaus Wien * 1973 Österreichischer Grafikpreis * 1985 Professor – Verleihung des Berufstitels * 1998 Goldenes Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst * 2005 Verleihung des Titels Ritter d. Ordens des hl. Papstes Silvester durch Papst Joh. Paul II. * 2005 Goldener Lorbeer d. Gesellschaft d. bild. Künstler Österreichs, Künstlerhaus Wien





Detlef Willand (*1935) : Sechs Holzschnitt-Vignetten

Sechs Originalholzschnitt-Vignetten, 1994.

Verlag im Unteren Tor, Bietigheim.
Druck : Kortner-Druck, Bietigheim.

6 Blätter in Originalumschlag : 13 × 21 cm.
Jeweils handsigniert.

Verlagsfrisch/Druckfrisch erhalten.

Einhorn, Wildes Maennle …

65 EUR





Detlef Willand (*1935) : Jäger des Einhorns. - Folge von 5 Farbholzschnitten, 1991

Detlef Willand (*1935) : Jäger des Einhorns

5 Farbholzschnitte, 1991,
silbergrau auf schwarzem Büttenkarton,
je 42 × 62 cm. Gerahmt.

Handauflage, jeweils 70 nummerierte und signierte Exemplare.

Vorliegend die komplette Folge :

Er sucht das Einhorn – 250
Er jagt das falsche Wild – 300
Der Jäger des Einhorns – 350
Die Dame und das Einhorn – 400
Hommage à Breughel – 340

Die Formate :
29 × 38 29 × 50 27 × 50 28 × 38 29 × 47 cm.

Aus techn. Gründen (Verglasung) wurden die Scans von verkleinerten Abb. (Verlagsankündigung) gefertigt, die Präsenz der Holzschnitte leidet freilich deutlich darunter.





Rudolf Ackermann (*1936): Karolus (Karl d. Gr.). - Farbholzschnitt, um 1999

Rudolf Ackermann (*1936)

Karolus (Karl d. Gr.)

Farbholzschnitt, um 1999.
Signiert und nummeriert : Exemplar 2 von 4.

Darstellung : 51 × 45 cm.
Blatt : 86 × 61 cm.

Mit minimalen Handhabungsspuren in den überbreiten, äußeren weißen Blatträndern. Die Darstellung in unberührter, frischer Erhaltung.

Rudolf Ackermann, geboren in Broumov (Braunau), Ostböhmen.
Von 1957-1961 Akademie der Bildenden Künste in München,
1961-1978 Kunsterzieher an Gymnasien,
seit 1972 Kunstdozent an der Katholischen Universität Eichstätt.

100 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Große Wasservögel. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Große Wasservögel
Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Wasservögel. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Wasservögel

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

95 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Vögel. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Vögel

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Die Kröte. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933) : Die Kröte

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Küken. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933) : Küken

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Perlhühner. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933) : Perlhühner

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach,
    auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Pfaue. - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) :

PFAUE

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere” (Pfau)

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach, auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung, immer in Kassette aufbewahrt.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Der Truthahn - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Der Truthahn

Holzschnitt, handsigniert.

Aus der Folge : “Meine Tiere”.

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach, auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.

Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In blütenfrischer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).
.

Vita : “Robert Hammerstiel (* 18. Februar 1933 in Werschetz im heute serbischen Banat) ist ein österreichischer Maler, Grafiker und Holzschneider. Hammerstiel findet durch zahlreiche Auszeichnungen internationale Anerkennung. Zwischen 1944 und 1947 war die banatdeutsche Familie Hammerstiel interniert, 1947 gelang ihr die Flucht nach Österreich. Dort war Hammerstiel neben seinem Broterwerb schon früh als Maler tätig. Neben der Darstellung von Motiven aus seiner Umwelt
beginnt Hammerstiel, der sich selbst als „Überlebender von vielen Toten“ begreift, gegen Ende der 1960er Jahre seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten.Zwischen 1959 und 1966 studierte er bei den Professoren Gerda Matejka-Felden, Robert Schmidt und Gerhard Swoboda in Wien. Im Jahr 1985 erhielt er den Berufstitel Professor, er lebt in Pottschach, Niederösterreich und in Wien. Hammerstiels Werk thematisiert die Menschenwürde, das Menschsein unter widrigsten Umständen, von inneren Ängsten getrieben. Er opponiert vehement gegen das Herrische im Menschen und in der Gesellschaft, er klagt still und zugleich stark Ungerechtigkeit und immerwährende Zustände von Gewalt und Terror an. Hammerstiel sucht die Wirklichkeit hinter der scheinbaren Wahrheit, und es sind Hass und Grausamkeit, gegen die er sich stellt.

Ausstellung im Leopold-Museum/Wien 2009.

85 EUR





Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Das Schwein - Holzschnitt, 1998. Signiert

Robert Hammerstiel (*1933 Werschetz/Banat) : Das Schwein.

Holzschnitt, handsigniert.
Aus der Folge : “Meine Tiere”

  • Handdruck von Herrn Lang in der Druckwerkstatt Mosbach, auf Fabriano Disegno-Papier, 210 g.

Blattgröße : 35 × 45 cm.
Der Druck erfolgte im September 1998.

Auflage 48 Exemplare.
Das Blatt selbst weist keine Auflagenbezeichnung auf,
die Auflagenbezeichnung befindet sich nur auf dem Impressum-Blatt,
das der Folge beigelegt ist. Dieses Blatt ist aber hier nicht beigegeben.

In sehr frischer/sauberer Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, daher auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

“Meine Tiere – Jetzt im Alter erinnere ich mich besonders stark an die Jahre meiner Kindheit und an die Tiere dieser Zeit: Es war aber die Zeit der schrecklichsten Jahre unseres Jahrhunderts. Das Jahrhundert, das in einem Jahr zu Ende geht. Trotz allem Schrecklichen, war es eine wunderbare Kindheit, aber ist nicht jede Kindheit großartig und wunderbar, prägt sie doch das ganze Leben eines Menschen bis in’s Alter. Vor allem waren es die Tiere, denen ich begegnete. Meine ersten Tiere, an welche ich mich besonders erinnere, waren Kröten in der Backstube meines Vaters, die nachts die Insekten fingen. Die vielen Hühner, die Truthähne, die Perlhühner im Hof meiner Eltern. Die Rebhühner auf den Fluren der Banater Tiefebene. Die zahllosen Gänse und Enten an den Teichen und Pfützen. Die rufenden Sumpfvögel in den großen Sümpfen nahe der Stadt. Die Pferde unserer Bauern und ihre zahllosen Kühe. Die Ziegen der Tagelöhner. Die Schafherden in der endlosen Banater Heide. Die Schweineherden, die Hirten mit ihrem Hörn und die vielen Hunde der Hirten. Dies alles waren große Eindrücke meiner Kindheit. Da gab es die beinlose Wahrsagerin, die »Rutschmarie«, die täglich am Marktplatz der Stadt in ihrem Karren saß, und ihre Meerschweinchen zogen die Aufschlagkarten aus ihren Händen. An den Karren war ihr Esel Fritz gespannt: Wir Kinder liebten den Fritz, die Meerschweinchen und die »Rutschmarie«. All dies war eine wunderbare Zeit mit den Tieren. Aber es gab auch das Böse: den Krieg, die Internierung, das Zugrundegehen von Mensch und Tier. »Rutschmarie« ist mit ihrem Esel und den Meerschweinchen zugrunde gegangen. Als wir interniert wurden, gab es die größte Tragödie der Tiere. Es mag leicht sein, Menschen von Haus und Hof zu jagen, aber Bauern von ihren Tieren zu trennen, ist eine Katastrophe sondersgleichen. Ich erinnere mich an Situationen, die sich stark in mir einprägten. Wir wurden in einem Bauerndorf zu den Bäuerinnen und ihren Kindern dazugepfercht, zu den 2000 Bewohnern des Ortes kamen 8000 Menschen dazu. Das Dorf wurde zu einem Getto (Internierungs-lager) umfunktioniert. Nach vier Monaten wurden wir mit den Bauernfrauen und ihren Kindern aus den Häusern getrieben aufs freie Feld. Nachdem wir alle drei Tage auf dem Feld verbringen mußten, wurden wir Kinder im Alter von 10 bis 14 Jahren ins Dorf getrieben, um die Tiere zusammenzutreiben, das Geflügel zu fangen, die Tiere von ihren Koppeln und Ketten zu befreien” (Robert Hammerstiel in der Einführung zu der Folge).
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Vita : “Robert Hammerstiel (* 18. Februar 1933 in Werschetz im heute serbischen Banat) ist ein österreichischer Maler, Grafiker und Holzschneider. Hammerstiel findet durch zahlreiche Auszeichnungen internationale Anerkennung. Zwischen 1944 und 1947 war die banatdeutsche Familie Hammerstiel interniert, 1947 gelang ihr die Flucht nach Österreich. Dort war Hammerstiel neben seinem Broterwerb schon früh als Maler tätig. Neben der Darstellung von Motiven aus seiner Umwelt
beginnt Hammerstiel, der sich selbst als „Überlebender von vielen Toten“ begreift, gegen Ende der 1960er Jahre seine traumatischen Kindheitserlebnisse aufzuarbeiten.Zwischen 1959 und 1966 studierte er bei den Professoren Gerda Matejka-Felden, Robert Schmidt und Gerhard Swoboda in Wien. Im Jahr 1985 erhielt er den Berufstitel Professor, er lebt in Pottschach, Niederösterreich und in Wien. Hammerstiels Werk thematisiert die Menschenwürde, das Menschsein unter widrigsten Umständen, von inneren Ängsten getrieben. Er opponiert vehement gegen das Herrische im Menschen und in der Gesellschaft, er klagt still und zugleich stark Ungerechtigkeit und immerwährende Zustände von Gewalt und Terror an. Hammerstiel sucht die Wirklichkeit hinter der scheinbaren Wahrheit, und es sind Hass und Grausamkeit, gegen die er sich stellt.

Ausstellung im Leopold-Museum/Wien 2009.

85 EUR





Josua Reichert (*1937) : Vorderer Umschlag zu der ANZEIGE des Heftes "Freilich ein Handwerker, kein Derwisch"

Vorderer Umschlag zu der
A N Z E I G E
des Heftes “Freilich ein Handwerker, kein Derwisch”

Auflage : 400 Exemplare. Den Text setzte Ingo Möller in Bad Aibling.
Josua Reichert und Martin Schimanski druckten den Originalumschlag bei Schumacher-Gebler.

29 × 21 cm

Schönes Exemplar.

“Anzeige des Heftes »Freilich ein Handwerker, kein Derwisch«
mit zwei Reden von LUDWIG GREVE. Er hielt sie am 7. April 1973 im Lessinghaus in Wolfenbüttel anläßlich der Ausstellung “Josua Reichert Bücher”, die von der Herzog August Bibliothek veranstaltet wurde; und am 12. November 1977 in der Evangelischen Akademie Bad Boll zur Eröffnung der Ausstellung “Josua Reichert Hebräische Drucke«. Diese Ausstellung fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe statt, die unter dem Motto »Freude am Gebot« stand. Das Heft enthält auch einen handschriftlichen Brief Greves, in dem er sich auf seine Boller Rede bezieht, zwei seiner Buchwidmungen, und ein Foto von Schwöbel; ferner drei Fotos, die den Drucker in Urbino zeigen, ein »Hochhaus« betiteltes Originaltypo, und Abbildungen der Plakate zu den erwähnten Ausstellungen. Ein zweites Originaltypo liegt der Vorzugsausgabe des Heftes bei, die Auflage beträgt 95 Exemplare. Der Umschlag wurde von den Bleilettem der 60 Punkt halbfetten Gill Sans Serif gedruckt, die ich 1970 für den Druck der Hölderlingedichte zur Ausstellung in Marbach habe gießen lassen.”

20 EUR





Heinz Friedrich (*1924) : "Frühling" (Truthahn/Truthuhn). - Farbholzschnitt. - Nummeriert, signiert, datiert 1988

Heinz Friedrich (*1924) : “Frühling” (Truthahn/Truthuhn).

Farbholzschnitt auf “Johannot”-Bütten, 1988.

Darstellung : 56 × 43 cm
Blatt : 76 × 56 cm

Aus der Extra-Suite zum Bietigheimer Holzschnitt-Kalender auf das Jahr 1989.
Nr. 28 von insgesamt 100 Exemplaren.

  • Nicht zu verwechseln mit der Kalender-Ausgabe auf einfachem Werkdruckpapier.
    Jene Auflage betrug 2000 Exemplare.
  • E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P. W. Hartmann).

In frischer, unberührter Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

125 EUR





Uta Zaumseil (*1962) : Peter Mell 16.3.95 . - Farbholzschnitt von 5 Stöcken, 1995

Uta Zaumseil (*1962) : “Peter Mell 16.3.95”

Farbholzschnitt von 5 Stöcken (auf “Johannot”-Bütten), 1995.

Aus der Extra-Suite zum Bietigheimer Holzschnitt-Kalender auf das Jahr 1996. – Nr. 33 von insgesamt 100 Exemplaren.

  • Nicht zu verwechseln mit der Kalender-Ausgabe auf einfachem Werkdruckpapier. – Jene Auflage betrug 1200 Exemplare.

Darstellung : ca. 35,5 × 43,6 cm – Blatt : 76 × 56 cm

  • E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P. W. Hartmann).

In blütenfrischer, unberührter Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Zur Abb. 2 (am unteren Blattrand rechts handelt es sich um Lichtreflexe, die auf dem Blatt selbst nicht vorkommen).

115 EUR





Tita do Rego Silva (*1959 Brasilien) : Rio Itapecuru. - Farbholzschnitt von 3 Stöcken, 1995

Tita do Rego Silva (*1959 Brasilien) : “Rio Itapecuru”.

Farbholzschnitt von 3 Stöcken (auf “Johannot”-Bütten), 1995.

Aus der Extra-Suite zum Bietigheimer Holzschnitt-Kalender auf das Jahr 1996. – Nr. 33 von insgesamt 100 Exemplaren.

  • Nicht zu verwechseln mit der Kalender-Ausgabe auf einfachem Werkdruckpapier.
    Jene Auflage betrug 1200 Exemplare.

Darstellung : ca. 54 × 43 cm – Blatt : 76 × 56 cm

  • E.A. = Epreuve d’artiste : “Bei graphischen Blättern … so genannte Künstlerdrucke (meist ohne die übliche Beschriftung des Auflagendrucks) … Es handelt sich dabei um keine Probedrucke, sondern um Abzüge, die der Künstler für den eigenen Gebrauch herstellt.” (P. W. Hartmann).

In blütenfrischer, unberührter Erhaltung. Noch nie gerahmt oder unter Passepartout, deshalb auch keine Lichtränder, Montagespuren etc.

Vita : 1959 geboren in Caxias-MA, Brasilien – 1985-1988 Kunststudium an der Universität von Brasília. – Seit 1988 freie Künstlerin in Hamburg

125 EUR





Thomas Hirschle (*1963 Laichingen) : Tatlin. Holzschnitt. 1993. Signiert

Thomas Hirschle (*1963 Laichingen) : Tatlin

Holzschnitt, handsigniert, 1993.

Darstellung : ca. 50 × 47 cm
Blatt : ca. 60 × 50 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

Studium an der Kunstakademie bei Jürgen Brodwolf

55 EUR





Uta Zaumseil (*1962) : Farbholzschnitt. 1993. Signiert

Uta Zaumseil (*1962) : Titelblatt zum Bietigheimer Holzschnittkalender 1994.

Holzschnitt, handsigniert, 1993.

Darstellung : 47 × 39 cm
Blatt : 52 × 44 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

70 EUR





Siegfried Braun (* ) : Begegnung. - Farbholzschnitt. 1993. Signiert

Siegfried Braun (* ) : “Begegnung”

Holzschnitt, handsigniert, 1993.

Darstellung : 58 × 36 cm
Blatt : 63 × 43 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen.

65 EUR





Josua Reichert (*1937) : Archäologisches M. - Typographie. 1993. Signiert

Josua Reichert (*1937) : “Archäologisches M”

Typographie, handsigniert, 1993.

Darstellung : 50,5 x ca. 40 cm
Blatt : 60,5 × 50 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zwischen extrastarken Pappen

70 EUR





Heinz Dress (Riedlingen/Donau (*1952) : Uomo Universale. - Farbholzschnitt. 1993, handsigniert

Heinz Dress (Riedlingen/Donau (*1952) : “uomo universale”

Holzschnitt, handsigniert, 1993.

Darstellung : 40 × 50 cm
Blatt : 46 × 55,5 cm

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zw. extrastarken Pappen.

70 EUR





Michael Hofmann, Michael (*1944) : "Stilleben mit blauen Früchten". - Holzschnitt, handsigniert, 1993

Michael Hofmann, Michael (*1944) : “Stilleben mit blauen Früchten”

Holzschnitt, handsigniert, 1993.

Darstellung : 37,5 × 37 cm (Breitrandig).

Exemplar aus dem Bietigheimer Holzschnittkalender auf das Jahr 1994.
Limitierte Auflage 2000 Exemplare auf Werkdruckpapier.

  • Die Kalender-Auflage enthielt als solche keine Handsignaturen.
    Bei vorliegender Signatur handelt es sich um eine sog. “Gelegenheitssignatur”,
    d.h. einige Kalender bzw. Kalenderblätter wurde von jeweiligen Künstlern “gefälligerweise” signiert.
  • Wir haben die signierten Kalender unmittelbar vom Verleger erhalten und können uns damit für die Echtheit der Signaturen verbürgen.

In frischer/sauberer Erhaltung. Immer in Mappe aufbewahrt.
Keine Lichtränder, keine Fingerknicke.

Versand erfolgt plan zw. extrastarken Pappen.

70 EUR






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